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 Maske nicht vergessen: In Tuttlingen halten sich die meisten Menschen an die Maskenpflicht. Die wenigen Fälle, die sich weigern

Wenig Verstöße in Tuttlingen gegen die Maskenpflicht

Durchweg stadtbildprägend sind sie nicht mehr. Selbst in Bereichen, in denen ein Mund-Nasen-Schutz noch getragen werden muss, wird die Bedeckung der Atemwege schon mal weggelassen. Friedhelm Schmale, der sich mit einem Leserbrief an die Redaktion wendet, schreibt stellvertretend für einige Tuttlinger: „Die Maskenpflicht wird so gut wie ignoriert.“ Die Verwaltung und die Polizei haben allerdings andere Erfahrungen gemacht.

Beim Tuttlinger Krämermarkt, meint Schmale, habe im dichten Gedränge niemand eine Maske getragen.

 Um den Rückbau möglichst schonend zu gestalten, wurde von den Mitarbeitern der Forstverwaltung lediglich ein Minibagger eingese

Tannenwäldle: Fahrverbot für Mountainbiker

Der Bericht in den „Aalener Nachrichten“ über Mountainbiker, die sukzessive das Tannenwäldle zerstören, hat hohe Wellen geschlagen. In Leserbriefen und auf Facebook machten viele Mountainbiker ihrem Ärger Luft. Ihre Hoffnung, dass die Stadt von ihrem Ansinnen abrückt und die illegal errichteten Trails nicht zurückbaut, hat sich allerdings zerschlagen.

Mitarbeiter der Forstverwaltung haben am Dienstag mit den Arbeiten begonnen, die voraussichtlich am Mittwoch abgeschlossen sind, sagt Karin Haisch, Pressesprecherin der Stadt Aalen ...

Wie wir in der Redaktion mit Leserbriefen umgehen

Leserbriefe sind – ohne einen Hauch von Ironie – eine großartige Sache. Die Rede ist nicht von jenen oft ebenso knappen wie meist generellen Einlassungen, in denen mehr oder weniger anonyme Menschen Boshaftigkeit von sich geben. Meistens passiert das im Internet, manchmal aber auch in Leserbriefen oder Mails an die Redaktion.

Nein, die Rede ist von jenen Zuschriften, in denen sich Leserinnen und Leser der „Schwäbischen“ mit unserer Berichterstattung auseinandersetzen, uns ihre Perspektiven auf ein Thema eröffnen, neue Aspekte ...

 Das gesamte Tannenwäldle ist mittlerweile von illegal gebauten Trails durchzogen. Und die Bauwut der Mountainbiker hört nicht a

Mountainbiker zerstören sukzessive das Tannenwäldle

Einst hat durch das Tannenwäldle nur ein Trampelpfad geführt. Seit ungefähr zehn Jahren ist das beliebte Naherholungsgebiet im Grauleshof allerdings in fester Hand von Mountainbikern, die sich hier in Eigenarbeit illegal einen Erlebnispark für ihr Vergnügen erschaffen haben. Immer mehr Bahnen, Schanzen und künstliche Bauten durchziehen mittlerweile den Wald, auf denen gerast, gesprungen und geschlittert wird, sagt Carl-Heinz Rieger von der BUND-Ortsgruppe Aalen.

Eine Erklärtafel steht jetzt neben dem Stalingrad-Gedenkstein an der Inzigkofer Meinradskappelle.

Stalingrad-Denkmal: Heldengedenken bekommt Risse

Rund 30 Interessierte sind am Sonntagnachmittag zum Kulturschwerpunkt über den Umgang mit „schwierigen“ Denkmalen am Beispiel des Stalingrad-Denkmals in Inzigkofen gekommen.

Erinnerung wird in einer demokratischen Gesellschaft immer wieder neu verhandelt. 

Kreisarchivar Edwin Weber

„Erinnerung wird in einer demokratischen Gesellschaft immer wieder neu verhandelt“, sagte Kreisarchivar Edwin Weber zur Einleitung seines Vortrags.

 Walter Schreyer ehrt Richard Behlmer (links) und Andreas Juhn (rechts).

Sie gestalten Politik mit Leidenschaft und Biss

Es sind viele Erinnerungen, die am Mittwochabend erneut zum Vorschein kommen. Es wird gelacht, es wird auch inne gehalten. „Im Ortsverein gibt es immer wieder Höhepunkte“, sagt Walter Schreyer, der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Laichinger Alb. Stolz schaut er in die Runde. Die Ehrung verdienter Mitglieder sei solch ein Höhepunkt.

Davon gibt es am Mittwochabend im Gasthaus Rössle gleich zwei. Richard Behlmer wird für seine 50-jährige Mitgliedschaft in der Partei und Andreas Juhn für seine 40-jährige Zugehörigkeit geehrt.

Südländisches Flair herrscht auf dem Kesselplatz, seit die Stadt den angrenzenden Gastronomen eine Erweiterung der Außengastrono

So geht’s bei der neuen „Kesselpiazza“ in Biberach weiter

Seit die Stadtverwaltung nach dem Lockdown den Gastronomen eine vergrößerte Außenbewirtung erlaubt, hat sich der Kesselplatz zu einem gastronomischen Anziehungspunkt in der Altstadt entwickelt. Die Menschen nutzen die vergrößerten Angeboten von Su Casa und Lava Café auf dem windgeschützten Platz. Eigentlich sollten dort aber am 7. September die Bauarbeiten für den an dieser Stelle zu erneuernden kleinen Spielplatz beginnen. Am Dienstagabend hat sich die Stadt nun aber anders entschieden.

Das Rathaus von Aichstetten soll umgebaut werden.

Kritik an Rathausumbau: „Im Detail eine Katastrophe“

Kritik am geplanten Umbau des Rathauses von Aichstetten hat nun auch Gemeindearchivar Gerhard Schmaus geäußert. Er spricht von einer überstürzten Entscheidung und einer Planung, die „im Detail eine Katastrophe“ sei.

Schmaus weiß aus seiner 23-jährigen Arbeit als „Gemeindearchivar ohne Bezahlung“, wie er es bezeichnet, dass das Rathaus in seiner mehr als 100-jährigen Geschichte stets einem wandel unterzogen war. 1905 wurde es nach dreijähriger Bauzeit fertiggestellt, damals noch mit einer Remise als Unterkunft der Feuerwehr.

Während der Sanierung des Radweges Reute-Bad Waldsee mussten Zweiradfahrer immer wieder auf die vielbefahrene K7941 ausweichen,

Radverkehr: Umleitungen bedeuten schieben oder schultern

Autofahrer haben es einfach: Drohen Straßenbauarbeiten und Umleitungen, dann werden sie weiträumig umgeleitet und bekommen dies auch rechtzeitig mitgeteilt. Der Radfahrer merkt erst kurz vor einem Verbotsschild, dass es für ihn hier nicht mehr weitergeht – dann darf er schieben oder sein Zweirad schultern. Dass beim Thema „Umleitungen im Radverkehr“ noch Luft nach oben ist, weiß nicht nur der ambitionierte Waldseer Radfahrer Bernd Zander aus eigenem Erleben.

Ortsvorsteher Willy Schaumann (Zweiter von rechts), verteidigt zu Beginn des Vor-Ort-Termins die Entscheidung des Ortschaftsrats

ENRW will näher zu Spaichingen rücken – nicht allen passt das

Die ENRW versorgt neben Spaichingen auch noch andere Gemeinden des nördlichen Landkreises Tuttlingen mit Gas und Wasser. Dazu, – auch um die Fristen bei Störungen halten zu können –, hat sie auch einen Standort in Spaichingen. Jetzt sollen in Neufra die Standorte Rottweil und Spaichingen zusammen gelegt werden. Dagegen hat sich Widerstand gebildet.

Der Grund: Einige Bürger halten das beabsichtigte Gelände in der Au für ein „Filetstück“, das nicht mit einem Großbetrieb belegt werden soll.