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Wilfried Scharnagl leitete die CSU-Parteizeitung „Bayernkurier“ von 1977 bis 2001.

CSU verliert ein Urgestein: Scharnagl gestorben

CSU-Urgestein Wilfried Scharnagl ist tot. „Scharnagl schreibt, was Strauß denkt, Strauß denkt, was Scharnagl schreibt“, sagte Franz Josef Strauß, der Übervater der Christsozialen, über seinen Intimus. Kurz vor seinem Tod hatte dieser sich betrübt über den Zustand seiner Partei gezeigt. Der Ruf von Scharnagl ist untrennbar mit Strauß und dem CSU-Parteiblatt „Bayernkurier“ verbunden. 24 Jahre, von 1977 bis 2001, war er dessen Chefredakteur. In dieser Zeit entstand der Ruf der „Schwarzen Prawda“, also ein Zentralorgan Bayerns, wie es die Prawda ...

Manöver Wostok

Wostok 2018: Russland beginnt größtes Manöver seit 1981

Russland hat sein größtes Militärmanöver seit sowjetischen Zeiten 1981 begonnen. Angekündigt sind bis zu 300.000 Soldaten - rund 3000 von ihnen kommen aUS cHINA:

Die Größe der Übung richte sich nach der Größe der Aufgabe, nämlich für die Sicherheit des Landes zu sorgen, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow in Wladiwostok. „Das ist die übliche Weiterentwicklung der Streitkräfte“.

Das Manöver Wostok (Osten) 2018 findet in Sibirien und im Fernen Osten Russlands statt.


Andrej Babis (vorn, rechts), Ministerpräsident von Tschechien, wurde ausgepfiffen.

Kontroverse bei Gedenken zur Niederschlagung des Prager Frühlings

Auch nach 50 Jahren sind die Narben nicht verheilt: Die Gedenkfeiern zum gewaltsamen Ende des Prager Frühlings gestalteten sich laut und kontrovers. Pfiffe und Buh-Rufe empfingen den tschechischen Ministerpräsidenten Andrej Babis, als er vor dem Rundfunkgebäude in der Vinohradská-Straße eintraf. Dass Babis hier auftauchte, an einem der blutigsten Schauplätze der Invasion von 600 000 Warschauer-Pakt-Truppen am 21. August 1968, sahen viele Tschechen als Provokation.

Mit bloßen Fäusten kämpften die Tschechen gegen die Truppen der Warschauer-Pakt-Staaten.

Prager Frühling als Generalprobe für die demokratische Revolution

Am 21. August 1968 marschierten auf Befehl der Sowjetunion Armeen von Warschauer-Pakt-Staaten in die Tschechoslowakei ein, um eine „Konterrevolution“ zu beenden. Gemeint ist der Prager Frühling, der Versuch, Kommunismus und Freiheit in Einklang zu bringen. Die demokratische Revolution glückte erst 20 Jahre danach.

Dem tschechischen Grenzstädtchen Nové Hrady, das damals im militärischen Sperrgebiet lag, sieht man die Rückständigkeit noch heute an.

Trabis

Trabi, Lada, Schwalbe und mehr: Ostalgie-Treffen

Rund 350 „Trabis & Co.“ sind ab heute im Technik Museum Sinsheim zu sehen: Beim vierten Ostalgie-Treffen dreht sich alles um Autos und Zweiräder, die vor 1990 in Ländern jenseits des Eisernen Vorhangs gebaut wurden. Neben den klassischen Marken Trabi und Lada sollen Seltenheiten wie eine Harley-Davidson-Schwalbe oder die Staatslimousine des früheren Sowjetführers Leonid Breschnew zu sehen sein, wie die Veranstalter ankündigten.

Das Treffen findet zum vierten Mal statt.

Trabis

Trabi & Co: 350 Ost-Fahrzeuge werden in Sinsheim erwartet

Fans von Trabi und Co. kommen am Sonntag im Technik Museum Sinsheim auf ihre Kosten: Beim Ostalgie-Treffen werden bis zu 350 Autos und Zweiräder aus den ehemaligen Ostblock-Staaten ausgestellt - also aus der ehemaligen DDR und Ländern östlich von Deutschland. Einzige Bedingung: Baujahr 1990 oder früher. Neben den klassischen Marken Trabant und Lada werden auch Raritäten wie eine Harley-Davidson-Schwalbe oder die Staatslimousine des früheren Sowjetführers Leonid Breschnew ausgestellt, wie die Organisatoren ankündigten.

Liebe, Sex & Sozialismus

Einsamer Kater sucht Frau mit marxistischer Weltanschauung

Mit einer unscheinbaren Zeitungsannonce sucht ein 28-jähriger Ost-Berliner ein „nettes, schlankes Schmusekätzchen“. Der „einsame Kater“ weiß genau, was für eine Frau er will: „Bedingung m-l WA“, heißt es in der Anzeige, die in einer neuen Ausstellung im Berliner DDR-Museum präsentiert wird.

Kurator Sören Marotz löst das Kürzel auf: „Der wollte eine Partnerin mit marxistisch-leninistischer Weltanschauung.“ Es könnte auch ein versteckter Hinweis gewesen sein, dass ein Stasi-Mann nach einer Gleichgesinnten Ausschau hält, so Marotz.

Vorhang auf für den alten und neuen Kremlchef: Wladimir Putin bei der Stimmabgabe am Sonntag.

Putin geht gestärkt aus Präsidentenwahl hervor

„Guten Morgen, aufstehen und wählen gehen an diesem sonnigen Tag!“ meldete sich der Conferencier vom gegenüber liegenden Wahllokal 1776. Es war 8.30 Uhr und die Sonne schien; blauer Himmel, wolkenlos. Moskauer Zarenwetter. Schunkelmusik und Sowjetschlager setzten ein und die ersten Tänzer bewegten sich in der sonnig winterlichen Morgenkühle. „Kommen Sie und wählen Sie unseren Präsidenten“, ließ sich der DJ davontragen und empfahl auch gleich wen. „Wladimir Putin!

Wladimir Putin

Dem Westen bleibt sein Konfliktpartner Putin erhalten

Wladimir Putin bleibt im Kreml - Russland und der Rest der Welt richten sich auf weitere Jahre mit dem Langzeitherrscher ein.

Die Abstimmung im größten Land der Erde am Sonntag war von den Behörden weniger als Wahl angelegt, sondern als Referendum über die Zustimmung zu Putin (65). Sie wurde zum Triumph. Mit allen erlaubten und einigen verbotenen Mitteln wie Druck am Arbeitsplatz wurden dafür Wähler an die Urnen gebracht.

Putin selbst konnte sich bescheiden geben, als er in Moskau seine Stimme abgab: Er sei mit jeder ...

Trump-Motivwagen

Donald Trump: Ein „Göttergeschenk“ für den Karneval

Donald Trump wartet auf seinen großen Auftritt. Als fleischgewordene Dampfwalze steht er in der Wagenhalle des Kölner Rosenmontagszuges, erbaut von Bildhauer Peter Hochscheid und Malerin Ines Hock.

Die beiden sind Veteranen ihres Fachs: Anfang der 80er Jahre haben sie - damals noch in Mainz - den damaligen US-Präsidenten Ronald Reagan und den sowjetischen Staats- und Parteichef Leonid Breschnew gebaut. Die Großen der Welt kamen und gingen, aber die Wagenbauer sind geblieben.