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Leonhard Heine arbeitet seit 40 Jahren für die Gemeinde Steinhausen an der Rottum, davon 20 Jahre als Bürgermeister. Im Januar i

Leonhard Heine blickt auf zwei Jahrzehnte als Steinhausens Bürgermeister zurück

Leonhard Heine, Bürgermeister der Gemeinde Steinhausen an der Rottum, verabschiedet sich im Januar in den Ruhestand. Im Interview mit Redakteurin Katrin Bölstler blickt Heine auf die Projekte zurück, die ihn in seiner 20-jährigen Amtszeit als Bürgermeister besonders beschäftigt haben, und auf die Herausforderungen als Bürgermeister einer kleinen Gemeinde.

Herr Heine, am 1. Dezember 1979 haben Sie Ihren Dienst als Kämmerer in Steinhausen an der Rottum angetreten.

Das Gastgeschenk der Steinhauser fand regen Zuspruch.

Schon bald soll es einen Schüleraustausch geben

Seit 1983 besteht die Partnerschaft zwischen Steinhausen an der Rottum und der Gemeinde Chaponnay. Erneut haben sich mehr als 80 Bürger zu einem Besuch in Frankreich auf die Reise begeben. Sie erfuhren die große Herzlichkeit der französischen Freunde, heißt es in einem Bericht der Gemeinde. Die erlebnisreichen Tage festigten die Freundschaft zwischen den beiden Gemeinden weiter.

Bereits fünf Tage zuvor waren vier Radfahrer zu ihrer rund 850 Kilometer langen Tour mit fast 10 000 Höhenmetern gestartet.

Blick auf Steinhausen: Die Ansprüche der Menschen verändern sich. Also muss sich auch das Dorf verändern.

Wie das Dorf der Zukunft aussehen könnte

Wie ein lebendiges Steinhausen an der Rottum aussehen könnte, in dem die Menschen gerne leben – mit dieser Frage haben sich die Mitarbeiter des Stuttgarter Büros STEG auseinandergesetzt. Die Stadtentwicklungsgesellschaft ist spezialisiert auf die Erstellung von Gemeindeentwicklungskonzepten. Ein solches hatte die Gemeinde Steinhausen im Frühjahr 2018 in Auftrag gegeben.

Parallel dazu hatte sich der Gemeinderat im Mai 2018 intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und Ideen gesammelt.

 Jetzt gibt es nur noch zwei Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters in Steinhausen an der Rottum

Kandidat zieht seine Bewerbung für Bürgermeisteramt zurück

Jörg-Michael Bähr zieht seine Kandidatur für das Bürgermeisteramt in Steinhausen an der Rottum mit. Das teilte er Bürgermeister Leonhard Heine am Mittwochabend in einem kurzen Schreiben mit, das auch der „Schwäbischen Zeitung“ vorliegt.

Er begründete seine Entscheidung damit, dass er nach „zahlreichen Gesprächen mit Bürgern sowie eigener Recherche vor Ort“ im Hinblick auf seine Religionszugehörigkeit sich nur geringe Chancen ausrechne, die Wahl zu gewinnen.

 Die Steinhauser wählen in Kürze einen neuen Bürgermeister.

Neuer Bürgermeister gesucht: Diese Kandidaten stellen sich zur Wahl

In Steinhausen an der Rottum stellen sich drei Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters zur Wahl. Der Gemeindewahlausschuss tagte am Dienstagabend. Alle drei Kandidaten sind zugelassen.

Als Erstes hatte Jörg-Michael Bähr seine Bewerbung abgegeben. Der 60-Jährige stammt aus Münsterland (Schwarzwald). Er ist Diplom-Verwaltungswirt und hat laut Bürgermeister Leonhard Heine keinen bekannten persönlichen Bezug zur Gemeinde Steinhausen.

Ganz anders der zweite Kandidat: Günter Lehmann ist gebürtiger Steinhauser.

 Nicht nur in Steinhausen/Rottum ist es so, dass Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters nicht gerade Schlange stehen.

Bürgermeister-Kandidaten stehen nicht gerade Schlange

Für die frei werdende Stelle des Bürgermeisters in Steinhausen an der Rottum ist am Dienstagabend die erste Bewerbung eingegangen. Das sagte der amtierende Rathauschef Leonhard Heine, der im Januar 2020 in den Ruhestand tritt, auf Anfrage. „Den Namen darf ich aber nicht nennen“, fügte er hinzu. Es obliegt jedem Kandidaten selber, zu entscheiden, wann er oder sie an die Öffentlichkeit geht.

Als sich der Gemeinderat im Juli mit den Modalitäten der Stellenausschreibung befasste, äußerte sich Heine zuversichtlich, dass sich gute ...

Neues Feuerwehrhaus nimmt immer konkretere Form an

Das geplante zentrale Feuerwehrhaus am Ortsrand von Ehrensberg, das der Gesamtfeuerwehr der Gemeinde Steinhausen an der Rottum dienen soll, ist wieder einen Schritt weiter. Der Gemeinderat hieß den überarbeiteten Entwurf gut. Auf dieser Grundlage soll das Architekturbüro Ladel nun die Genehmigungsplanung ausarbeiten und die Verwaltung dann das Baugesuch einreichen, so der Beschluss.

Jetzt werden auch die Fachingenieure eingeschaltet, wodurch zudem nähere Aufschlüsse über die exakten Kosten zu erwarten sind.

 Schlechter Handyempfang? Bisher ist die Netzabdeckung in der Gemeinde Steinhausen an der Rottum unbefriedigend.

50-Meter-Mast soll hier für einen besseren Handyempfang sorgen

Die Deutsche Funkturm GmbH möchte auf der Anhöhe beim Hochbehälter einen beinahe 50 Meter hohen Sendemast errichten und damit die Mobilfunkversorgung im gesamten Gemeindegebiet von Steinhausen an der Rottum verbessern. Bei dem Bauherrn handelt es sich um eine Telekom-Schwester, aber ein Vertreter der Firma erläuterte im Gemeinderat, dass andere Netzbetreiber ebenfalls ihre Sendeanlagen anbringen können – und sogar sollen.

„Es gibt noch keine Zusagen“ anderer Mobilfunkanbieter wie beispielsweise Vodafone oder O2, sagte er.

 Am linken Bildrand ist das letzte Haus in der vorderen Reihe des ersten Weidenhalde-Abschnitts zu erkennen. Auf dem freien Feld

Bauplätze in Steinhausen: Der Quadratmeter kostet 94,50 Euro

Die 24 Bauplätze im zweiten Abschnitt des Neubaugebiets Weidenhalde in Steinhausen an der Rottum kosten erschlossen 94,50 Euro pro Quadratmeter (m²). Der Preis liegt damit 18 Euro höher als im ersten Abschnitt, in dem die ersten Häuslebauer Ende 2015 loslegten und der inzwischen fast komplett bebaut ist. „Aber ich denke, das liegt immer noch in einem vertretbaren Rahmen“, sagte Bürgermeister Leonhard Heine.

Vor zwei Wochen hatte der Gemeinderat die Erschließungsarbeiten vergeben.

 In Steinhausen an der Rottum entstehen 24 weitere Bauplätze.

Steinhausen erschließt 24 weitere Bauplätze

Die Plätze im ersten Abschnitt des Neubaugebiets Weidenhalde in Steinhausen an der Rottum sind verkauft und viele schon bebaut. Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage macht sich die Gemeinde daher jetzt daran, den zweiten Abschnitt mit weiteren 24 Plätzen zu erschließen.

Die Gemeinde hatte die Arbeiten mit einer langen Ausführungsfrist bis August 2020 ausgeschrieben. Nicht zuletzt deshalb, so vermutet Bürgermeister Leonhard Heine, war die Resonanz der Firmen mit sieben abgegeben Angeboten erfreulich.