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Maximilian Schachmann

Maximilian Schachmann: „WM hat nicht an Wert verloren“

Der deutsche Radsport-Hoffnungsträger Maximilian Schachmann hält die Straßenrad-Weltmeisterschaften 2020 für genauso wichtig wie sonst.

„An Bedeutung verliert die WM für mich nicht. Ich denke, dass immer noch sehr viele gute Fahrer am Start sind. Die Tour hat gezeigt, wie extrem hoch das Niveau 2020 ist. Es geht immer noch um das Regenbogentrikot. Die WM hat nicht an Wert verloren“, sagte Schachmann der Deutschen Presse-Agentur vor den Wettbewerben im italienischen Imola.

Etappensieger

Kämna kontra Pauschal-Verdacht: „Ich glaube an den Radsport“

Der deutsche Radprofi Lennard Kämna hat sich nach dem überraschenden Tour-Erfolg des 22-jährigen Slowenen Tadej Pogacar gegen einen pauschalen Doping-Verdacht bei seiner Sportart gewehrt.

„Ich kann das nachvollziehen, dass solche Gedanken aufkommen und sich viele fragen, wie das sein kann. Für mich ist es nicht so, dass ich denke, das ging nur mit Doping“, sagte der Bremer in einem Interview des „Weser-Kuriers“. „Ich glaube auf jeden Fall an den Radsport.

Maximilian Schachmann

Rad-Funktionär Zemke: Team hat sich „von selbst aufgestellt“

Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) hatte bei der Nominierung für die anstehenden Straßenrad-Weltmeisterschaften im italienischen Imola keine großen Auswahlmöglichkeiten.

„Wir haben einige Rennfahrer, die von den Teams her abgesagt haben, weil anschließend die Klassiker stattfinden. Wir haben etliche Absagen bekommen, die Straßen-Mannschaft hat sich von selbst aufgestellt“, sagte der Sportlicher Leiter Jens Zemke der Deutschen Presse-Agentur.

Tour de France

Dopingverdacht: Staatsanwaltschaft ermittelt nach Razzia

Die Ermittler fanden Injektionsnadeln, Kochsalzlösung und Medikamente, zwei Personen wurden abgeführt. Kurz vor der WM in Imola drohen dem Radsport mit voller Wucht eine neue Glaubwürdigkeitskrise und der nächste Doping-Skandal.

Nach einer Razzia beim französischen Team Arkéa-Samsic noch während der Tour de France ermittelt die Staatsanwaltschaft Marseille wegen des Verdachts „der Verabreichung und Verschreibung einer verbotenen Substanz oder verbotenen Methode an einen Sportler ohne medizinische Begründung“.

Gesamtsieger der Tour de France

Kampf gegen Zweifel: Pogacar als Anführer der jungen Wilden

In der Nacht zu seinem 22. Geburtstag grinste Tadej Pogacar vom höchsten Gebäude der Welt. Ein Sponsor hatte das Konterfei des neuen Radsport-Superstars nach dem Sieg bei der Tour de France an das Burj Khalifa in Dubai projizieren lassen.

Es soll ein Bild für die Zukunft sein. Denn der Slowene mit dem Babyface und dem Killerinstinkt gilt nach seinem spektakulären Triumph in Frankreich als Galionsfigur der jungen Wilden, die den Radsport im kommenden Jahrzehnt prägen und vor allem skandalfrei bleiben sollen.

Tour de France-Siegerehrung

Tour de France: Neue Generation und alte Leiden

Nach 3482,2 Kilometern ging die Tour de France in Paris zu Ende. Ein Erfolg für die Veranstalter in Zeiten von Corona.

Überraschungssieger Tadej Pogacar feiert heute im Gelben Trikot seinen 22. Geburtstag und dokumentiert die slowenische Dominanz bei der 107. Ausgabe der Rundfahrt.

ÄRA: Sieben Mal in den vergangenen acht Jahren hatte das Ineos- bzw. Sky-Team die Tour de France gewonnen. Der Super-Rennstall büßte trotz hochkarätiger Stars und des höchsten Budgets in diesem Jahr seine Dominanz ein und spielte in der ...

Lennard Kämna

Tour-Zeugnis: Lichtblick Kämna - Buchmanns geplatzte Träume

Youngster Lennard Kämna war der große Gewinner unter den zwölf deutschen Startern bei der 107. Tour de France. Sein Etappensieg in Villard-de-Lans weckte Hoffnungen für die Zukunft. Maximilian Schachmann kämpfte sich trotz eines Schlüsselbeinbruchs durch die Rundfahrt.

ARNDT, NIKIAS (28, Sunweb): Der Stratege auf dem Rad agierte im Hintergrund. Durfte sich mit seinem starken Team über drei Etappensiege freuen, auf der drittletzten Etappe wurde er Sechster.

Tour de France

Das bringt der Tag bei der Tour de France

Showdown in den Vogesen: Beim Bergzeitfahren über 36,2 km von Lure nach La Planche des Belles Filles fällt die Vorentscheidung in der Gesamtwertung der 107. Tour de France. Alles deutet auf einen slowenischen Doppelsieg hin, aber der Schlussanstieg muss erst noch gemeistert werden.

STRECKE: Kurz vor dem Ziel geht es noch eine Rampe von bis zu 20 Prozent Steigung hinauf, dann ist es für die Favoriten um Primoz Roglic geschafft. Das Bergzeitfahren führt über 36,2 Kilometer von Lure nach La Planche des Belles Filles.

Teamwork

Tour: Kwiatkowski letzter Alpen-Sieger - Roglic fast am Ziel

Kaum war Ex-Weltmeister Michal Kwiatkowski Arm in Arm mit seinem Teamkollegen Richard Carapaz jubelnd über den Zielstrich gerollt, richtete er emotionale Worte an den entthronten Titelverteidiger Egan Bernal.

„Ich hoffe, dass es ihm gut geht und er heute ein bisschen Spaß hatte. Er war so traurig, als er die Rundfahrt verlassen hatte. Wir wünschen ihm viel Glück“, sagte der Pole und sprach von einem „Gänsehaut“-Moment. Mit deutlichem Vorsprung hatte das Duo auf der letzten Alpen-Etappe über 175 Kilometern von Méribel nach La ...

Tour de France

Das bringt der Tag bei der Tour de France

Wer soll Primoz Roglic jetzt noch stoppen? Der Slowene ist weiter auf dem besten Weg zu seinem ersten Sieg bei der Tour de France.

Auf der dritten und letzten Alpenetappe droht dem früheren Skispringer womöglich die größere Gefahr durch einen Defekt auf der Schotterstraße. Schwächen hat der Radprofi jedenfalls bislang nicht gezeigt.

STRECKE: Die 18. Etappe über 175 Kilometer von Méribel nach La Roche-sur-Foron hat ihre Tücken.