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Clemens J. Setz

Literaturtage in Klagenfurt eröffnet

Der Schriftsteller Clemens J. Setz hat bei der Eröffnung der 43. Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt vor der Vermischung von Fiktion und Realität gewarnt. Als Ausgangspunkt wählte der 36-Jährige dabei überraschend das Thema Wrestling und die Geschichten, die dort anhand der Ringer erzählt werden.

Setz betonte bei seiner Rede am Mittwochabend, dass die Darsteller dazu neigten, ihre fiktive Figur nicht mehr vom realen Leben unterscheiden zu können.

 Lädt zusammen mit Bücherei-Leiterin Sigrid Kögler und zu einem vergnüglichen Abend in die B

Der Lehrer und das Emoeinhorn Erna

„Man steht nur auf dieser Bühne, wenn man auch etwas zu sagen hat“, sagt Alex Simm. Und er hat etwas zu sagen – „Vom einsamen Emoeinhorn Erna, das wie alle sein wollte“ zum Beispiel, denn so heißt das neue Buch des Kressbronner Poetry Slammers und Lehrers. Zusammen mit der Buchhandlung „lesb@r“ und der Bücherei lädt Alex Simm am Donnerstag, 18. Juli, zu einem vergnüglichen Abend unter dem Motto „Mut zum Widderstand“ ein.

Seit dem Studium kennt sich Alex Simm in der Poetry-Szene aus.

Stellings „Schäfchen im Trockenen“ vergriffen

Nach dem Gewinn des renommierten Preises der Leipziger Buchmesse ist der Roman „Schäfchen im Trockenen“ der Berliner Schriftstellerin Anke Stelling vergriffen. Es werde „leichte Lieferschwierigkeiten“ geben, kündigte der Verbrecher Verlag am Dienstag in Berlin an.

„Kein Verlag würde 20.000 Exemplare des Buches auf Vorrat drucken“, hieß es.

Gleichzeitig kündigte der Verlag an, bereits an diesem Mittwoch werde die vierte Auflage mit 3000 Exemplaren aus der Druckerei kommen.

«Herkunft» - Sasa Stanisic

Sasa Stanisic erzählt vom Zufall der Herkunft

Eine Welt in der Flüsse sprechen und Urgroßeltern ewig leben: So hat Sasa Stanisic seiner Großmutter seine Romane erklärt. Um es vorwegzunehmen - die Großmutter lebt nicht mehr. Sie starb während der Arbeiten am Roman „Herkunft“.

In dem Buch hat der Enkel Wort gehalten und seiner Familie - allen voran der Großmutter - ein Denkmal gesetzt. Doch das Ergebnis ist weit mehr als ein Familienporträt.

In seinem vierten Roman erzählt der 1978 im jugoslawischen Visegrad geborene Autor von der Flucht vor dem Jugoslawien-Krieg, der ...

Mehr Besucher bei der Leipziger Buchmesse

Die Leipziger Buchmesse hat mehr Besucher angezogen als im Vorjahr. Wie die Messe am Sonntag mitteilte, kamen insgesamt 286 000 Gäste auf das Messegelände und das dazugehörige Festival „Leipzig liest“. Das waren 15 000 mehr als 2018. Damals hatte ein Wintereinbruch und Bahnchaos die Besucherzahl auf 271 000 gedrückt. Seit Donnerstag hatten 2547 Aussteller auf 46 Ländern Neuheiten rund ums Buch präsentiert. Das Gastland war diesmal Tschechien. 2020 wird die Leipziger Buchmesse vom 12.

Leipziger Buchmesse 2019

Nicht nur Party-Laune in Leipzig

Aufbruchstimmung, Besucherandrang und trotzdem einige Sorgenfalten: Die Leipziger Buchmesse hat mehr Besucher angezogen. Seit Donnerstag kamen 286.000 Gäste auf das Messegelände und das dazugehörige Festival „Leipzig liest“, wie die Veranstalter am Sonntag mitteilten.

Das waren 15.000 mehr als 2018, als Winterwetter und Bahnchaos die Bilanz deutlich geschmälert hatten.

„Wir haben ein sehr stimmungsvolles Bücherfest erlebt“, sagte Buchmesse-Direktor Oliver Zille.

Mehr Besucher bei der Leipziger Buchmesse

Die Leipziger Buchmesse hat in diesem Jahr mehr Besucher angezogen als 2018. Wie die Messe mitteilte, kamen insgesamt 286 000 Gäste auf das Messegelände und das dazugehörige Festival „Leipzig liest“. Das waren 15 000 mehr als im vorigen Jahr. Damals erschwerten Wintereinbruch und Bahnchaos die Anreise nach Leipzig. Seit Donnerstag hatten 2547 Aussteller aus 46 Ländern Neuheiten rund ums Buch präsentiert. Das Gastland war diesmal Tschechien.

Leipziger Buchmesse - Fatma Aydemir

Fatma Aydemir stellt „Eure Heimat ist unser Albtraum“ vor

Der Titel ist eine Provokation: „Eure Heimat ist unser Albtraum“ heißt ein Sammelband, in dem 14 Autoren und Schriftstellerinnen über ihre Erfahrungen in einem Deutschland schreiben, das seinen Zusammenhalt sucht und dafür plötzlich auch ein Heimatministerium installiert.

Warum gerade dieser Schritt Teil des Alptraums ist, den die Beiträge von Schriftstellerinnen wie Olga Grjasnowa oder Sasha Marianna Salzmann meinen, erzählt Herausgeberin Fatma Aydemir im Interview der Deutschen Presse-Agentur.

Sophie Passmann

Sophie Passmann findet deutsche MeToo-Debatte inkonsequent

Die Journalistin und Autorin Sophie Passmann (25) bedauert, dass die MeToo-Debatte in Deutschland zu wenig Konsequenzen hat. „Mir fehlt die öffentliche Empörung, dass wir MeToo als Gesprächsangebot zu schnell haben von dannen ziehen lassen“, sagte sie auf der Leipziger Buchmesse.

Zudem seien zu wenig „Köpfe gerollt“. In den USA werde männlicher Machtmissbrauch und Ungleichheit zwischen den Geschlechtern seit Monaten diskutiert. In Deutschland habe es drei Wochen lang Talkshows mit dem Tenor „Sexismus, ja, ganz schwieriges Thema“ ...