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 Am Amtsgericht Tuttlingen wurde der Fall des Brötchenlieferanten verhandelt, der eine Gartenlampe umgefahren haben soll.

Weder Beweis noch Schaden: Brötchenlieferant steht trotzdem vor Gericht

Ist der vermeintliche Täter wirklich der Täter oder eigentlich das Opfer? Ein 19-Jähriger aus Tuttlingen muss sich vor dem Amtsgericht verantworten, weil er mit dem Auto eine Gartenlampe beschädigt haben und dann weggefahren sein soll. Nur: Das hat niemand gesehen. Das Verfahren hat noch einen Beigeschmack. Mehr als einen Verdacht kann der Kläger nicht anbringen - mit Ausnahme einer überhöhten Schadenersatzforderung.

Für Kläger ist klar: Es muss der Brötchenlieferant gewesen sein Es ist der 14.

Foto: Uli Deck/dpa

Flugblatt in Nendingen: Familie klagt wegen übler Nachrede

Ein Fall übler Nachrede, der in Nendingen Wellen geschlagen hat, ist jetzt vor dem Amtsgericht in Tuttlingen gelandet. Im Fokus steht dabei ein Flugblatt, das im April dem Nendinger Ortsblättle beigelegt war und in dem sich ein Bürger über eine örtliche, im Schreiben namentlich genannte Unternehmerfamilie beklagte.

Als Reaktion stellte die Familie Strafantrag wegen übler Nachrede, ein Vergehen, für das der Gesetzgeber bis zu zwei Jahren Haft als Höchststrafe vorsieht.

Nach Schlag ins Gesicht gibt es wohl letztmalig Bewährung

In seinem Strafregister stehen 24 Einträge, Körperverletzung, Beleidigung, Nötigung, Betrug und mehr – und dennoch ist ein 38-jähriger Mann aus einer Kreisgemeinde jetzt mit einer neuerlichen Bewährungsstrafe beim Amtsgericht davon gekommen. Er hat einen Mann vor der Tuttlinger Post mit der Faust geschlagen und mehrere Opfer im Internet betrogen. Grund für die gleichwohl positive Prognose: Er ist geständig, erstmals seit Jahren hat er einen ordentlichen Job, verdient eigenes Geld und ist bei seiner Familie eingezogen, die ihm Halt gibt.

Massenschlägerei auf dem Fußballfeld: Gerichtsverfahren eingestellt

Das Skandalspiel zwischen dem SV Egesheim und Türkgücü Tuttlingen im März 2020 hat jetzt zu einem Nachspiel vor dem Amtsgericht Tuttlingen geführt. Vor Richterin Larissa Terlecki stand einer der Tuttlinger Spieler, angeklagt wegen gefährlicher Körperverletzung – er hatte seinerzeit im Tumult einem Kontrahenten in den Bauch getreten. Die Richterin stellte das Verfahren jedoch aufgrund verschiedener Umstände ein.

Das Spiel in der Kreisliga B im Frühjahr von zwei Jahren steht 2:1, als es zu Rudelbildungen und körperlichen ...

 Wer hat wen geschubst und geschlagen? In einem Fall um eine Familie in Tuttlingen gehen die Aussagen vor dem Amtsgericht ausein

Wegen Streit um Kleiderwahl: Polizistin wird bei Tumult im Treppenhaus verletzt

„So gehst du mir nicht aus dem Haus!“ - Wie viele Mütter haben diesen Satz schon zu ihren Töchtern gesagt, die kurze Röcke trugen oder zu viel Make-up aufgetragen hatten. Mit diesem Satz hat aber auch ein Fall begonnen, der jetzt im Tuttlinger Amtsgericht endete. Ergebnis: ein Urteil gegen einen Mann wegen tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung. Und ein Verteidiger, der schwere Vorwürfe gegen die Polizei richtet.

Mit dem Mutter-Tochter-Disput beginnt die Sache.

 Weil die 26-Jährige ein Pfefferspray mit sich führte, wird der Diebstahl als bewaffneter

Pfefferspray in der Handtasche: Frau wegen Diebstahl mit Waffe verurteilt

Eine Waffe – das kann ein Revolver sein, ein Messer, ein Gewehr. Oder ein Fläschchen Reizgas. Ein Pfefferspray in der Handtasche hat eine junge Frau jetzt vor Gericht gebracht. Als sie wegen eine Diebstahls erwischt wurde, fand man eben jenes Reizgas in ihrer Tasche – und das gilt dann juristisch als „Diebstahl mit Waffen“.

Der Diebstahl ist alltäglich, Kosmetik, Artikel im Wert von 144 Euro, geklaut in einem Drogeriemarkt in der Tuttlinger Innenstadt.

Vor dem Amtsgericht musste sich ein Vater verantworten, der in Verdacht stand, sein sieben Wochen altes Baby misshandelt zu habe

Eltern misshandeln Säugling - jetzt müssen sie sich vor Gericht verantworten

„Das will zum Teil gar nicht in meinen Kopf rein, was Sie da gemacht haben“, sagte Richterin Larissa Terlecki am Ende des Prozesses gegen einen 25-jährigen Deutschen, der sich am Dienstag vor dem Amtsgericht in Tuttlingen verantworten musste. Zusammen mit seiner 33-jährigen Verlobten soll er die gemeinsame, zum Tatzeitpunkt sieben Wochen alte Tochter beim Wickeln so am Oberschenkel verletzt haben, dass dieser brach.

Wie genau es zu dieser – und anderen Misshandlungen – an dem Säugling kam, war unklar, spielte für die Richterin aber ...

Freispruch für Trainer und zwei Betreuer

Ein ehemaliger Ringer-Trainer und zwei Betreuer des ASV Nendingen sind am Mittwoch vom Amtsgericht Tuttlingen von dem Vorwurf, gegen das Anti-Doping-Gesetz verstoßen zu haben, freigesprochen worden.

Im Vorfeld hatten sich Staatsanwalt und Verteidiger nicht auf eine Einstellung des Verfahrens einigen können. So kam es zu einer umfangreichen Beweisaufnahme mit Aussagen von Ringern und Kriminalbeamten. Der ASV Nendingen war zu Beginn des Jahres 2016 in eine Doping-Affäre verstrickt.

 Das Doping-Verfahren gegen den Nendinger Ringer Ghenadie Tulbea (links) ist eingestellt worden.

Verfahren gegen Tulbea ohne Auflage eingestellt

Das Doping-Verfahren gegen den Nendinger Ringer Ghenadie Tulbea ist am Dienstag vor dem Amtsgericht Tuttlingen wegen Geringfügigkeit ohne Auflage eingestellt worden. Tulbea gilt damit als unschuldig.

Die Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft Freiburg hatte Tulbea einerseits die Einnahme von Meldonium vorgeworfen. Andererseits soll Tulbea vor einem Wettkampf die Höchstmenge an physiologischen Flüssigkeiten von 50 Millilitern, die intravinös zugeführt werden, überschritten haben.

 Geständig: Vier junge Männer haben die gefährliche Körperverletzung bei der Verhandlung vor dem Tuttlinger Amtsgericht eingeräu

Tuwass-Schlägerei: Tuttlinger Gericht verhängt Bewährungsstrafen

Die vier jungen Männer, die im April 2018 einen Mann am Tuwass in Tuttlingen geschlagen, getreten und erheblich verletzt haben sollen, sind am Dienstag vor dem Tuttlinger Amtsgericht verurteilt worden. Sie müssen gemeinnützige Arbeit verrichten und erhielten Bewährungsauflagen. Strafmildernd sah Richterin Larissa Terlecki deren Geständnisse an. In das Urteil bezog sie auch das Verhalten des Opfers ein: „Man könnte meinen, er hätte es darauf angelegt“, sagte sie.