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 Nichts geht mehr: Acht Stunden lang steht Sascha Putnik am Donnerstagnachmittag auf der B31.

Acht Stunden im Schneechaos: So haben zwei Autofahrer die Nacht auf der B31 erlebt

Eigentlich wollte Sascha Putnik aus Immenstaad am Donnerstagmittag nur zur Arbeit nach Langenargen fahren. Doch so weit kam er nicht: In Höhe Eriskirch blieb er für acht Stunden im Schneechaos stecken. Auf der Gegenfahrbahn wollte Sourab Sharma nach seinem Feierabend in Lindau nach Hause nach Bermatingen fahren. Auch er brauchte knapp acht Stunden für die Strecke. Und hatte Angst, ohne Benzin festzusitzen.

„Ich bin gegen 13 Uhr zu Hause los und hatte noch keine Ahnung, dass es so ein Verkehrschaos auf der B 31 geben könnte“, ...

 Viele Autofahrer haben auf der B31 die Nacht im Auto verbracht.

Lindauerin sitzt elf Stunden auf der B31 im Schneechaos fest – so erlebt sie die Nacht

Als Nadine Karsten am Donnerstagnachmittag bei Friedrichshafen Ost die Auffahrt auf die B31 nimmt, scheint noch alles gut. Auf der Bundesstraße angekommen, sieht sie schon das Ende des Staus. Nicht ungewöhnlich, denkt sie, bei diesem Wetter eh nicht.

Und umdrehen kann sie ohnehin nicht mehr. Wenige Meter nach der Auffahrt kommt sie zum Stehen. Und genau dort wird sie elf Stunden lang festsitzen. Allein, frierend – und bald schon ohne funktionierendes Handy.

„Wir befinden uns in einer sehr schwierigen Lebenslage“: Friseurmeister Andreas Scholz hofft, sein geschäft bald wieder seinen K

Friseurmeister: „Mut zum Ansatz“

Mitten in der zweiten Welle der Corona-Pandemie kämpfen kleine Unternehmen um ihre Existenz. SZ-Mitarbeiter Andy Heinrich hat mit Friseurmeister Andreas Scholz (Foto: ah) vom „Haar Projekt“ in Langenargen über schwierige Zeiten und ungewisse Aussichten gesprochen.

Aufgrund der hohen Infektionszahlen mussten Sie ihren Friseursalon erneut schließen. Wie beurteilen sie ihre Lage?

Die Kunden sind im Vergleich zum ersten Lockdown entspannter, ruhiger.

Seit Montag können Kunden ihre zuvor bestellten Artikel bei Gery Breyer am Marktplatz in Langenargen persönlich abholen.

Corona-Lockdown: Einzelhändler geben alles

Langenargen/Kressbronn/Eriskirch - Der Lockdown trifft die Einzelhändler in Eriskirch, Kressbronn und Langenargen unterschiedlich hart. Während Pächter um ihre Existenz kämpfen, sehen Ladeninhaber die Situation nicht ganz so dramatisch. „Ohne meiner Lotto- und Paketannahmestelle müsste ich meinen Laden wohl schließen, für immer“, sagt Brigitte Füssinger vom „Diversitas“ in Eriskirch. Dass Supermärkte und Discounter neben Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs weiterhin auch andere Waren verkaufen dürfen, stößt auf Unverständnis.

Die Polizei sucht Zeugen.

Unfallflucht mit Sachschaden in Langenargen

Ein unbekannter Fahrzeugführer hat einen in der Straße „Bildstock" geparkten blauen BMW in der Zeit von Mittwochabend bis Montagmorgen angefahren und dabei Sachschaden in Höhe von etwa 600 Euro verursacht, teilt die Polizei mit. Weil der Unfallverursacher nach der Kollision weiterfuhr, ohne sich um den Schaden zu kümmern, ermittelt nun der Polizeiposten wegen Verkehrsunfallflucht.

Ein älterer Mann stürzt mit dem Fahrrad und verletzt sich schwer.

86-Jähriger stürzt mit Fahrrad und verletzt sich schwer

Mit schweren Verletzungen musste am Sonntag gegen 15 Uhr ein 86-jähriger Radfahrer vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden, nachdem er zuvor auf Höhe Schwedi gestürzt war. Der Radler war in Richtung Langenargen unterwegs und kam nach bisherigen Erkenntnissen ohne Fremdeinwirkung zu Fall, erklärt die Polizei in ihrem Bericht. Während der Radler ins Klinikum gebracht wurde, kümmerte sich die Ehefrau des Mannes um das zurückgelassene Fahrrad.

Das Buch „Von Fischen, Fischern und Forschern – Ein Streifzug durch die Bodenseefischerei“ ist im Handel erhältlich.

Buch beleuchtet die Bodenseefischerei aus verschiedenen Blickwinkeln

Die Fischereiforschungsstelle des Landwirtschaftlichen Zentrums Baden-Württemberg (LAZBW) hat das Buch „Von Fischen, Fischern und Forschern – Ein Streifzug durch die Bodenseefischerei“ veröffentlicht. In ihm geht ein Autorenteam verschiedenen Fragen nach, die die Entwicklung und die Zukunft der Bodenseefischerei beschreiben. Herausgeber ist das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz.

Die Bodenseefischerei ziehe die Bewohner der Seegemeinden und ihre Besucher schon seit Jahrhunderten in ihren Bann, heißt es in der ...

Untrügliches Zeichen: Der Biber ist in Langenargen, hier im am Mühbach, angekommen.

Meister Biber ist weiter auf dem Vormarsch

Seit etwa zehn Jahren ist der Biber, das größte europäische Nagetier, auch im Bodenseekreis wieder zuhause. Nachdem er Mitte des 19. Jahrhunderts in Europa nahezu ausgerottet wurde, finden sich vor allem entlang der Fluss- und Bachläufe immer häufiger eindeutige Zeichen für die Existenz des „Castor fiber“, wie er lateinisch bezeichnet wird. „Angenagte oder gefällte Bäume finden sich derzeit entlang des Mühlbachs in Langenargen. Mehr als zehn junge Obstbäume sind ihm bereits auf einer Ausgleichsfläche zum Opfer gefallen“, berichtet Gert Dreyer ...

Wandern hat eine lange Tradition: Der Schwäbische Albverein Tettnang ist mehr als 125 Jahre alt. Die Bewegung an der frischen Lu

Tettnanger Albverein freut sich über Wanderwelle und weist mehr als 125 Jahre Erfahrung auf

Wandern ist im Verlauf der Corona-Pandemie zum Volkssport geworden: Immer mehr Menschen zieht es in die Natur. Das ist ein Trend, den Hans Piller und Karl-Heinz Kort vom Schwäbischen Albverein begrüßen. Immerhin ist die gesunde Bewegung an der frischen Luft schon seit mehr als 125 Jahren auch die Domäne der Tettnanger Ortsgruppe. Was viele der Familien und Einzelwanderer auf der Strecke oft nicht wissen: Wegenetz und Wegweiser sind Ergebnis der ehrenamtlichen Tätigkeit der Albvereinler.

Den Ausblick aus dem Langenargener Rathaus kann der neue Bürgermeister von Langenargen ab jetzt genießen.

Neuer Bürgermeister von Langenargen: „Ich fühle mich wohl im Rathaus“

Wenn Ole Münder aus dem Fenster seines neuen Büros im Rathaus blickt, sieht er ein Stück vom nah gelegenen Bodensee, erzählt er. Seit vier Tagen kann der neue Bürgermeister von Langenargen diesen Ausblick genießen. Er fühle sich sehr wohl in seiner neuen Position, sagt Münder im Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“. Nun stehen einige Projekte an, die der neue Bürgermeister direkt bearbeiten möchte.

„Der Blick ist schon magisch“, sagt Ole Münder zu seiner Aussicht aus dem Büro.