Suchergebnis

Synagogentür von Halle

Synagogentür von Halle soll Ort des Gedenkens werden

Eine eher unscheinbare aber solide gebaute Tür am Eingang zur Synagoge der jüdischen Gemeinde steht für das „Wunder von Halle“.

Sie hat wohl bei dem antisemitischen Anschlag eines Rechtsextremisten am 9. Oktober Dutzenden Menschen das Leben gerettet. Die jüdische Gemeinde will die Tür erhalten - jedoch nicht an ihre bisherigen Stelle. Es gebe verschiedene Ideen, wo die Holztür künftig sein solle, sagte der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, Max Privorozki.

Grundsteuer

Etliche Kommunen wollen Steuern und Gebühren erhöhen

Die Schulden der deutschen Kommunen sinken - dennoch will ein Großteil der Städte und Gemeinden einer Studie zufolge seine Bürger bald kräftiger zur Kasse bitten.

68 Prozent der Kommunen ab einer Größe von 20.000 Einwohnern planten, Steuern und Gebühren in diesem oder im kommenden Jahr zu erhöhen, heißt es in einer neuen Untersuchung der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY.

Laut Erhebung will rund ein Drittel (31 Prozent) der Kommunen die Gebühren für die Straßenreinigung erhöhen, 30 Prozent der Städte und Gemeinden ...

Mann zwischen geretteten Flüchtlingen in Schwimmwesten

Claus-Peter Reisch, konservativer Flüchtlingsretter

Erst versucht es der Kameramann vergeblich mit diskreten Handzeichen, dann schwenkt er den Arm wie ein Fluglotse. Sein Problem ist, dass der Protagonist dieses Abends, der nach der Anmoderation von Urban Priol inzwischen allein auf der Bühne steht, sich ins Halbdunkle zurückgezogen hat – ganz so, als wolle er dem grellen Licht der Scheinwerfer ausweichen.

Dabei ist dieser 58-Jährige, der hier in München mit Jeans und Pulli gänzlich unscheinbar daherkommt, im Sommer 2018 bundesweit im Scheinwerferlicht gestanden – im übertragenen ...

Kerzen und Blumen

„Trauer, Bestürzung und ein bisschen Wut“

Das Fluchtauto aus Halle stehe auf seinem Grundstück, erzählt ein Mann sichtlich aufgewühlt am Mittwochabend. Die Polizei habe Sprengstoff darin gefunden.

Die Polizei bestätigt das nicht und überhaupt sagen die Beamten, die den Landsberger Ortsteil Wiedersdorf bereits seit dem Nachmittag abgeriegelt haben, nichts zu ihrem Einsatz. Zuvor hatte ein schwerbewaffneter Mann in dem 15 Kilometer von Wiedersdorf entfernten Halle vergeblich versucht, in eine Synagoge einzudringen und dort ein Blutbad anzurichten.

Nach Anschlag von Halle mutmaßliches Täter-Auto abgeschleppt

Im Zusammenhang mit dem Anschlag auf die Synagoge in Halle an der Saale ist am Morgen im 15 Kilometer entfernten Landsberg ein dunkelgraues Auto abgeschleppt worden. Nach Informationen eines dpa-Reporters ist das Kennzeichen identisch mit dem des Fahrzeugs, hinter dem sich der Täter in Halle verschanzt und Schüsse abgegeben hatte. Kurz nach dem Angriff eines mutmaßlichen Rechtsextremisten auf die Synagoge mit zwei Toten war Wiedersdorf abgeriegelt worden.

Nach Angriff in Halle sichern Polizisten weiter Spuren

Nach den tödlichen Schüssen in Halle/Saale läuft die Spurensicherung der Polizei im etwa 15 Kilometer entfernten Landsberg auch am Morgen weiter. Dafür bleibe eine Sperrzone in der Nähe des Ortseingangs im Stadtteil Wiedersdorf weiter bestehen, sagte ein Polizist vor Ort. Kurz nach den Angriffen in Halle war das kleine Örtchen abgeriegelt worden. Mehrere Häuser sollen durchsucht worden sein. Ein schwerbewaffneter Täter hatte in Halle versucht, in eine Synagoge einzudringen und dort unter Dutzenden Gläubigen ein Blutbad anzurichten.

Nach Schüssen in Halle: Polizei weitet Sperrkreis aus

Nach den tödlichen Schüssen in Halle hat die Polizei am späten Abend den Sperrkreis im etwa 15 Kilometer entfernten Landsberg erweitert. Dem Ortsteil Wiedersdorf darf sich laut Polizei vorerst niemand weiter als bis auf etwa 300 Meter nähern. Ein Grund für die Maßnahme wurde Reportern vor Ort nicht genannt. Zuvor hatten Polizisten dort bereits mehrere Häuser durchsucht. Mit Maschinenpistolen in den Händen gingen sie durch die Straßen des Ortsteils.

Trauer nach Schüssen in Halle

Angriff in Halle: Was wir wissen - und was nicht

Beim Angriff auf eine Synagoge und einen Döner-Imbiss hat ein mutmaßlicher Rechtsextremist in Halle/Saale zwei Menschen erschossen. Viele Fragen zu der Gewalttat sind noch ungeklärt.

WAS WIR WISSEN

Bei einem antisemitischen Angriff sind zwei Menschen in Halle/Saale erschossen worden. Außerdem wurden nach Angaben von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) mehrere Menschen verletzt. Ein rechtsextremistisches Motiv sei sehr wahrscheinlich.

Polizeikontrolle auf Bundesstraße 91

Der Schock von Halle

Sirenengeheul unterbricht über Stunden die Totenstille. Rettungswagen reihen sich hintereinander. Schwer bewaffnete Polizisten in schwarzen Anzügen und mit Helmen durchkämmen das beschauliche Paulusviertel im Norden von Halle in Sachsen-Anhalt.

Etwa 30 Meter von einer Synagoge entfernt liegt die Leiche einer Frau, sie ist mit einer blauen Decke bedeckt. Daneben steht ein schwarzer Rucksack, an dessen Reißverschluss eine kleine Stoffente hängt.

Polizisten stehen an der Mauer des jüdischen Friedhofs. Bei Schüssen in Halle sind zwei Menschen getötet worden.

Zwei Menschen in Halle erschossen: Was wir wissen - und was nicht

In Halle/Saale sind zwei Menschen erschossen worden. Im rund 15 Kilometer entfernten Landsberg gab es Polizeiangaben zufolge ebenfalls Schüsse. Auch Stunden nach den Vorfällen sind noch viele Fragen offen.

Was wir wissen Zwei Menschen sind in Halle/Saale erschossen worden. Ein Todesopfer wurde nach Informationen eines dpa-Reporters auf einer Straße in der Nähe der Synagoge in der Innenstadt gefunden. Im Universitätsklinikum Halle werden Angaben eines Sprechers zufolge zwei Verletzte behandelt.