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Blaulicht der Polizei

Bub wirft Feuerwerkskörper nach Mädchen: Ranzen brennt ab

Ein 12-jähriger Bub hat in Selb (Landkreis Wunsiedel) einen brennenden Feuerwerkskörper auf ein 13 Jahre altes Mädchen geworfen. Die Schülerin sei zwar unverletzt geblieben, da sich das Geschoss aber in ihrem am Boden stehenden Schulranzen verfing, brannte dieser samt Inhalt ab, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Das Mädchen hatte demnach am Montagnachmittag auf seine Mutter gewartet, als zwei Burschen vorbeiradelten und einer der beiden den Feuerwerkskörper nach ihr warf.

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand

Anwaltschaft beantragt Strafbefehl für „Geisterzug“-Fahrer

Für den Lokführer eines „Geisterzuges“ hat die Staatsanwaltschaft Hof beim Amtsgericht Wunsiedel den Erlass eines Strafbefehls beantragt. Der Mann soll demnach 3750 Euro zahlen, wie die Behörde am Montag mitteilte. Der Güterzug war im August 2019 auf mehr als 80 Kilometern ungebremst durch die Oberpfalz gerollt. Zu einem Unfall kam es nicht.

Laut Staatsanwaltschaft war der mit Baumstämmen beladene Güterzug einer österreichischen Transportgesellschaft vom tschechischen Eger aus nach Wiesau im Landkreis Tirschenreuth unterwegs.

Polizei mit Blaulicht

Gestohlene Kreditkarten unter Schuhsohle versteckt

Unter der Einlegesohle seiner Schuhe hatte ein 22-Jähriger in Oberfranken mehrere Kreditkarten versteckt. Sie stammten von einem Diebstahl in der Nähe, wie die Grenzpolizei am Samstag mitteilte. Der 22-Jährige war bei Schirnding (Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge) in einem Zug kontrolliert worden, weil er keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen hatte.

Er gab bei der Kontrolle am Freitagabend an, die Kreditkarten vorher noch nie gesehen zu haben.

Justitia

Revision im Prozess um tödlichen Raserunfall

War der tödliche Raserunfall in Oberfranken doch ein illegales Autorennen? „Die Staatsanwaltschaft ist überzeugt, dass es ein sogenanntes Einzelrennen war und hat Revision eingelegt“, sagte ein Sprecher der Ermittlungsbehörde am Freitag. Das Landgericht Hof hatte den Fahrer wegen Gefährdung des Straßenverkehrs mit fahrlässiger Tötung zu einem Jahr und neun Monaten auf Bewährung verurteilt. Über die Revision hatte zuerst der Bayerische Rundfunk berichtet.

Justitia-Figur

Gericht: Tödliche Raserei war kein illegales Rennen

Viel zu schnell war er unterwegs, viel zu spät entdeckte er den Fußgänger: Nach einem tödlichen Raserunfall hat das Landgericht Hof den Fahrer zu einem Jahr und neun Monaten Jugendstrafe auf Bewährung verurteilt. Der 21-Jährige sei der Gefährdung des Straßenverkehrs mit fahrlässiger Tötung schuldig, erklärte der Vorsitzende Richter am Mittwoch. Der Mordvorwurf nach einem illegalen Autorennen habe sich nicht bestätigt, auch wenn der 21-Jährige „grob verkehrswidrig und rücksichtslos“ gefahren sei.

Coronavirus-Test

Corona-Zahlen in Dingolfing-Landau weiter über Grenzwert

Im Landkreis Dingolfing-Landau liegen die Corona-Zahlen weiterhin deutlich über der kritischen Marke von 50 Infektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen. Wie das Landesamt für Gesundheit (LGL) am Montag berichtete, war dieser Wert mit 63,4 ähnlich hoch wie in der Vorwoche.

Der zweithöchste Wert im Freistaat wurde mit 38,9 im Landkreis Rhön-Grabfeld registriert. Wie dort wurde auch in der Landeshauptstadt, die vor einigen Tagen den Grenzwert 50 ebenfalls überschritten hatte, erneut ein Rückgang festgestellt.

Eine Figur der Justitia steht neben einem Holzhammer und Akten

Raser-Prozess in Hof: Haftbefehl wegen Mordes aufgehoben

Im Prozess um einen totgerasten 19-Jährigen ist der Haftbefehl wegen Mordes gegen den Autofahrer aufgehoben worden. Die Jugendkammer sehe den Mordvorwurf bisher nicht bestätigt, sagte ein Sprecher des Landgerichts Hof am Freitag. Mehrere Medien hatten zuvor berichtet. Stattdessen kommt eine Verurteilung wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässige Tötung in Frage. Der 21-jährige Angeklagte ist demnach wieder auf freien Fuß. Ein Urteil könnte, statt Mitte Oktober, bereits am kommenden Mittwoch fallen.

Verdächtiger will sich nicht erinnern können

Nach dem gewaltsamen Tod einer 92-Jährigen in Oberfranken kann sich ein festgenommener Verdächtiger nach eigener Aussage nicht an die mutmaßliche Tat erinnern. Der 17-Jährige habe möglicherweise Drogen und Medikamente genommen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Hof am Mittwoch. Die Gerichtsmedizin untersuche derzeit sein Blut. Sollte sich das bewahrheiten, müsse ein Gutachter beurteilen, ob der Jugendliche schuldfähig sei und wie er weiter zu behandeln sei.

Handschellen

Seniorin getötet: Haftbefehl gegen 17-Jährigen

Ein 17-Jähriger steht im Verdacht, in Oberfranken eine 92 Jahre alte Frau getötet zu haben. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mitteilten, hatte eine Mitarbeiterin eines Pflegedienstes die Seniorin am Sonntagmorgen tot in deren Wohnung in Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel) gefunden. Weil es Hinweise auf ein Tötungsdelikt gab, begann die Kriminalpolizei zu ermitteln und fand heraus, dass eine Zeugin am Samstagabend einen Mann vom Haus der verstorbenen Frau hatte weglaufen sehen.

Polizeiabsperrung

92-Jährige soll obduziert werden: Verbrechen möglich

Nach dem Fund einer leblosen 92-Jährigen im oberfränkischen Marktredwitz soll der Leichnam obduziert werden. Womöglich werde es noch am heutigen Montag Ergebnisse geben, sagte eine Polizeisprecherin. Unklar sei bisher, warum die Frau starb. Ein Verbrechen werde nicht ausgeschlossen. Eine Mitarbeiterin eines Pflegedienstes hatte die Seniorin am Sonntagmorgen in ihrem Haus im Landkreis Wunsiedel entdeckt und einen Notarzt alarmiert. Der konnte der 92-Jährigen nicht mehr helfen.