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 Karl und Christian Leibinger (von rechts), geschäftsführende Gesellschafter, eröffneten im Oktober 2019 das neue Schulungszentr

Trotz Unsicherheiten: KLS Martin will weiter wachsen

Die KLS Martin Group aus Tuttlingen hat ihre positive Entwicklung fortgesetzt. 2019 wurde weltweit ein Umsatz von 300 Millionen Euro (wir haben berichtet) erwirtschaftet. Das Wachstum lag bei zehn Prozent. Obwohl sich die globale Wirtschaft abkühlt, bleibt das mittelständische Familienunternehmen der Medizintechnikbranche zuversichtlich.

„Wir planen mit demselben Umsatzwachstum wie im vergangenen Jahr“, teilt Tobias Schwoy, Pressesprecher der KLS Martin Group, auf Nachfrage unserer Zeitung mit.

 Die Ein-Milliarden-Grenze überschritten: Das Steuereinkommen 2019 im Vorjahresvergleich.

Steueraufkommen: Landkreis Tuttlingen knackt die Milliarde

Erstmals hat das Steueraufkommen im Landkreis Tuttlingen die Eine-Milliarde-Marke übersprungen. Ganz genau betrugen die Einnahmen im vergangenen Jahr 1,05 Milliarden Euro. Ein Einmaleffekt? Darüber sprach Redakteurin Ingeborg Wagner mit Michael Schwegler, dem Leiter des Tuttlinger Finanzamts.

Herr Schwegler – wie kommt diese Milliarde zustande?

Mit einem Plus von 11,7 Prozent fiel der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr exorbitant aus und hat uns einen Anruf aus dem Finanzministerium eingebracht.

Guido Wolf unterm schwarzen Zylinder überreichte Ortsvorsteher Franz Schilling einen Scheck – in der Nendinger Währung Schilling

Bezahlt Nendingen bald mit Schilling?

Beim traditionellen Schwartenmagenvesper im närrisch dekorierten Sitzungssaal des Rathauses in Nendingen sind die Narren mit einem köstlichen Vesper, gewürzt mit viel Witz und Humor, auf die Fasnet eingestimmt worden. Zuvor zogen am Donnerstagabend die Hemdglonker unter Begleitung der Musikkapelle zum Rathaus. Ortsvorsteher Franz Schilling wehrte sich nicht lange, sondern übergab dem Zunftmeister Stefan Lehrmayer den großen Rathausschlüssel.

Im Sitzungsaal begrüßte Franz Schilling die Narrenschar und als besondere Gäste ...

 Fast wäre die Fahrt einer 30-jährigen Frau frühzeitig geendet. Denn Sie hatte das Fahrgeld von der Möhringer-Vorstadt nach Tutt

Keine Busfahrt ohne Kleingeld - Amtsleiterin verteidigt Reaktion des Fahrers

Wer von der Möhringer-Vorstadt mit dem Bus nach Tuttlingen fahren möchte, zahlt zwei Euro.

Geld, das eine Frau in der vergangenen Woche nicht passend dabei hatte. Einen 20-Euro-Schein, mit dem die 30-Jährige zahlen wollte, nahm der Busfahrer nicht an. Stattdessen drohte er, die Frau aus dem Bus zu werfen. Ein Vorgehen, das durchaus rechtmäßig sei, sagt die stellvertretende Amtsleiterin des Nahverkehrsamts Sybille Neumeyer auf Anfrage unserer Zeitung.

 Essensausgabe im Klinikum: Ab diesem Freitag gibt es einen reservierten Tisch für Senioren, an dem man zusammen essen und sich

Klinikum richtet Senioren-Mittagstisch ein

Ein spezieller Mittagstisch für Senioren – das gibt es ab Freitag, 21. Februar, erstmals im Tuttlinger Kreisklinikum. „Neben dem Essen soll auch die Gemeinschaft und Unterhaltung nicht zu kurz kommen“, erklärt Oliver Butsch, Personalleiter des Kreisklinikums.

Das Angebot soll es ab sofort jede Woche geben, ein extra Seniorentisch ist im Speisesaal reserviert. Bei genügend Nachfrage könnte sich das Klinikum auch vorstellen, das Angebot auf weitere Tage auszudehnen, denn: „Essen in Gemeinschaft schmeckt einfach besser“, findet Butsch.

 Jan Schilling hat den Milchviehbetrieb vor anderthalb Jahren von Ferdinand Steiger übernommen.

Milchbauern zweifeln an sicherer Zukunft

Noch vor 40 Jahren gab es mehr als 1200 Milchbauern im Landkreis Tuttlingen. Jetzt sind es keine hundert mehr. Immer weniger Landwirte setzen auf immer mehr Masse – nur so können viele Höfe wirtschaftlich bleiben. Der Deutsche Bauernverband hat jetzt eine Strategie ausgearbeitet, um auf den Strukturwandel der Milchviehbetriebe zu reagieren. Wie steht es um die Milchbauern in der Region? Von der Milch allein können viele jedenfalls nicht mehr leben.

 Minister Franz Untersteller (links) überreichte den European Energy Award unter anderem an Vertreter des Landkreises Tuttlingen

Kreis Tuttlingen bekommt Energy Award für Projekte im Klimaschutz

Umweltminister Franz Untersteller hat in Schwäbisch Hall den Landkreis Tuttlingen mit dem European Energy Award (EEA) ausgezeichnet. Zu den weiteren Preisträgern zählen zwei Landkreise, sieben Städte und sieben Gemeinden aus Baden-Württemberg. Nachdem der Kreis Tuttlingen 2015 zum ersten Mal ausgezeichnet wurde, habe er „erfolgreich an die Entwicklung im Bereich Klimaschutz der letzten Jahre angeknüpft“, heißt es in einer Pressemitteilung. Durch Projekte, Neuausrichtungen und ein „insgesamt großes Engagement“ habe der Landkreis das Ergebnis ...

 Das Hohner-Konservatorium ist eine der ältesten Einrichtungen Trossingens.

Am Hohner-Konservatorium knirscht es

Am Hohner-Konservatorium ist derzeit einiges im Umbruch. Zum Positiven, wie Geschäftsführer Bernhard van Almsick findet. Zum Negativen, wie Kritiker aus der Trossinger Musikszene meinen.

Die Rede ist in der Musikszene auch von abwandernden Studenten und Wechseln bei den Dozenten, von schlechter Stimmung im Haus. Für Wirbel sorgte auch die Bekanntmachung, dass die Firma Hohner künftig die Harmonica Masters Workshops organisieren wird und das Konservatorium das Festival „Akkordeon grenzenlos“ aussetzen und umstrukturieren wird.

Handwerker bei der Arbeit

Zahl der Auszubildenden steigt entgegen dem landesweiten Trend

Die Handwerksbetriebe in der Region setzen weiter auf die Ausbildung eigener Fachkräfte: Bis Ende 2019 wurden im Handwerkskammerbezirk Konstanz 1701 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen. Die Zahl der neuen Azubis sei damit entgegen dem landesweiten Trend um 5,72 Prozent gestiegen und pendele sich nach einem Rückgang im Vorjahr wieder auf stabilem Niveau ein, so eine Pressemitteilung.

Großen Anteil an dieser Entwicklung habe die ungebrochene Integrationsbereitschaft der Betriebe.

Eine Frau hört einem Mann den Rücken ab

Hausarzt ist kein Traumjob mehr

Jürgen Mailänder, parteiloser Bürgermeister von Hermaringen (Kreis Heidenheim), hat in seiner Amtszeit bisher alles versucht. Er hat einen Headhunter engagiert, er probierte es über Kontakte zum Klinikum, der Kreisärzteschaft und zu den Fachverbänden.

Die kleine Gemeinde mit ihren 2200 Einwohnern lockt mit einer Apotheke und einem nagelneuen, bald fertiggestellten Gesundheitszentrum, in dem die Stadt Praxisräume kaufen will. Sie wirbt mit Supermarkt, Metzger, Bäcker, Tankstelle, Sparkasse, Volksbank, Post, Senioren- und ...