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Die Kreisräte haben sich einstimmig für ein Hospiz ausgesprochen, das der Kreis zusammen mit dem Zollernalbkreis konzipieren wil

Kreisrat Köpfer: „Das Hospiz wird ein Segen sein“

Mit Applaus haben die Zuhörer der Kreistagssitzung am Montag den einstimmigen Beschluss der Kreisräte quittiert, ein stationäres Hospiz in Sigmaringen zu konzipieren. Viele in der Hospiz- und palliativarbeit Tätige, darunter Onkologin Dr. Gabriele Käfer, Vertreter von Hospizgruppen und Dekan Christoph Neubrandt, hatten sich im Landratsamt versammelt, um zu signalisieren, wie wichtig ihnen eine solche Einrichtung ist.

In den Fraktionen herrschte große Einigkeit über den zu verhandelnden Tagesordnungspunkt.

Schulleiterin Petra Braun (links) und Lehrer Georg Arnold (rechts) nehmen 374 Qualipässe von Kreisjugendreferentin Margit Renner

Mehr als gute Noten

Am Carl-Laemmle-Gymnasium in Laupheim bekommen seit diesem Schuljahr alle Schülerinnen und Schüler der Unterstufe den Qualipass. Dabei handelt es sich um eine Dokumentenmappe mit Bescheinigungen von Praktika, vom Engagement in der SMV, von Ferien- oder Babysitterjobs oder auch von der Arbeit als Jugendleiter oder Trainer.

Zusätzliche Qualifikationen wie Verantwortungsbereitschaft, Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit sind nicht nur im persönlichen Bereich, sondern auch im späteren Berufsleben wichtig.

Die Straße von Laupertshausen nach Maselheim ist bereits relativ eng und kurvig. Hier soll ein Radweg entstehen – allerdings vor

Ausbau von gefährlicher Strecke erst 2021

Zwischen Maselheim und Laupertshausen fehlt ein Radweg, und das an einer Strecke mit Kurven und einer relativ schmalen Fahrbahn. Gemeinderat Paul Mayer hat in öffentlicher Sitzung Druck gemacht. Auch Bürgermeister Elmar Braun hält den Radweg für dringend notwendig. Zuständig für den Bau ist das Land. Dort steht die Verbindung Laupertshausen-Maselheim aber nur unter Priorität zwei.

„Ich würde keinem Kind raten, auf der Straße zwischen Laupertshausen und Maselheim mit dem Fahrrad zu fahren“, sagte Bürgermeister Elmar Braun der SZ.

Im Kreis Sigmaringen gibt es die meisten Komasäufer

In Baden-Württemberg sind im vergangenen Jahr etwas weniger Jugendliche betrunken ins Krankenhaus gekommen als 2016 - aber wieder mehr als 2015. Damit ist ein Abwärtstrend zumindest abgebremst.  

In der Region hat der Kreis Sigmaringen mit 58,8 Fällen pro 10.000 Jugendlichen die meisten jungen Komasäufer zu beklagen, gefolgt von Biberach mit 49,3 und dem Bodenseekreis mit 47 Fällen. Die wenigsten Kinder und Jugendlichen mit Alkoholvergiftungen in der Region gab es im vergangenen Jahr im Alb-Donau-Kreis: Dort waren es nach Angaben ...

 Sichtlich stolz waren Franz Weiß (links) und Alexander Ego, dass „ihr“ geklonter Jungbaum nun eingepflanzt werden konnte.

So soll der Lieblings-Apfel der Oberschwaben gerettet werden

Das ist für alle Beteiligten ein wichtiger und emotionaler Moment gewesen: Am Freitagnachmittag haben Alexander Ego und Museumsbaumwart Franz Weiß den Klon des Apfel-Fischer-Urbaums auf der Streuobstwiese im Museumsdorf Kürnbach eingepflanzt. Damit fand ein Projekt einen glücklichen Abschluss, von dem lange unklar war, es ob es überhaupt gelingen könnte.

Keine andere Apfelsorte ist den Schwaben, allen voran den Menschen aus dem Landkreis Biberach, so lieb wie der Jakob-Fischer-Apfel.

Ablbert Burkart-Preis: Schüler bauen künstlerisch Brücken

Keinen kritischen Gemeinderäten gegenüber sah sich am Freitagabend Bürgermeister Marcus Schafft im Sitzungssaal des Rathauses, sondern strahlenden Preisträgern. Es galt zum zehnten Mal, den Albert Burkart-Preis an Riedlinger Schülerinnen und Schüler zu vergeben und dazu hatten sie am Ratstisch Platz genommen – umrahmt von Eltern und Geschwistern, die sich mit ihnen freuten.

Johanna Burkart hielt als Vertreterin der Familie des Malers die Laudatio.

Mann wird auf A7 aus Auto geschleudert und überrollt: Tot

Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 7 ist in der Nacht auf Samstag ein 69 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Er hatte bei Altheim (Landkreis Biberach) laut Polizeiangaben in Richtung Ulm die Kontrolle über sein Auto verloren, als ein anderer Wagen mit hoher Geschwindigkeit auffuhr. Der Wagen des 69-Jährigen kam von der Autobahn ab, trotz Sicherheitsgurt wurde der Mann auf die Fahrbahn geschleudert und von einem dritten Auto überrollt. Laut Polizei soll der Verstorbene unmittelbar vorher von einem weiteren Wagen überfahren worden sein - ...

Die Füße eines der Angeklagten in Fußfesseln

Mordversuch an Tochter: Haftbefehl gegen Eltern aufgehoben

Nach dem Mordversuch an einer 17-jährigen Frau sind die Haftbefehle gegen die angeklagten Eltern am Landgericht Ravensburg aufgehoben worden. Die Jugendkammer sah nach der Vernehmung des Opfers den dringenden Tatverdacht einer gefährlichen Körperverletzung nicht als gegeben, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Die mittlerweile 18-Jährige hatte am Freitag unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgesagt. Danach wurde die Freilassung der Eltern angeordnet.

Gesprächsstoff: Ist Schwäbisch ein Karrierekiller?

"Karrierekiller Schwäbisch: Ist Dialekt nur noch Folklore?" - mit diesem Thema beschäftigt sich die aktuelle Folge von Gesprächsstoff im Landkreis Biberach. Dazu haben unsere Redakteure mit Schulen, Arbeitgebern und Mundartkünstlern gesprochen. 

Kann Schwäbisch zum Karrierekiller werden? An den Biberacher Schulen wird darauf geachtet, dass die Kinder Hochdeutsch sprechen. Bei Boehringer Ingelheim dagegen bezeichnet man unterschiedliche Dialekte als „bereichernd“.

ARCHIV - ILLUSTRATION - Eine Blaulicht leuchtet am 27.07.2015 in Osnabrück (Niedersachsen) auf dem Dach eines Polizeiwagens. In

Betrüger scheitern dreimal

Erneut haben Betrüger im Landkreis Biberach versucht, mit der Masche „Falscher Polizeibeamter“ Geld zu ergaunern.

Am Donnerstag zwischen 21 und 22.30 Uhr verzeichnete die Polizei drei Anzeigen wegen versuchten Betrugs. Geschädigte aus Biberach, Achstetten und Schemmerberg erhielten Anrufe von falschen Polizisten. Auf dem Display der Telefone wurde die Nummer 07351/110 angezeigt. Die Betrüger berichteten von Einbrüchen in der Nachbarschaft und erkundigten sich nach Wertsachen.