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Vor der Oberschwabenhalle versammelten sich 1100 Kritiker der Corona-Verordnungen.

Trotz Gegendemo in Ravensburg: Ausschreitungen bleiben aus

Zum ersten Mal sind am Samstagnachmittag Mitglieder der siebten sogenannten „Grundrechtedemo“ von „Ravensburg Jetzt“ und Gegendemonstranten einer Gruppe namens „Reclaim your Streets“ auf dem Oberschwabenhallen-Parkplatz aufeinandergetroffen. Ausschreitungen hat es aber nicht gegeben.

Die Einsatzleitung der Polizei zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der beiden Veranstaltungen. Es blieb friedlich. Wer sich zu welcher Gruppe gesellte, ließ sich von außen schwer zuordnen.

Die Gemeinde Langenenslingen hat für die Breitbanderschließung dreier Teilorte ein spezielle Ausbaumodell mit dem Landkreis Bibe

Backbonetrasse für die Teilorte

Damit Langenenslingens Teilorte Emerfeld, Billafingen und Egelfingen später ebenfalls schnelles Internet bekommen, hat die Gemeindeverwaltung mit dem Landkreis Biberach ausgehandelt, Backbonetrassen zu verlegen. Zusammen mit dem Landkreis, der BLS und Kompaktnet wurde ein spezielles Ausbaumodell entwickelt. Die vom Landkreis gebauten Trassenabschnitte werden in die Netzstruktur der BLS integriert.

Die Backbonetrasse soll, ausgehend vom Gewerbegebiet „Esple“ in Langenenslingen, durch das Warmtal bis nach Emerfeld gebaut werden.

Straßenarbeiten zwischen Orsenhausen und Weihungszell – Umleitung eingerichtet

Das Straßenamt des Landkreises Biberach saniert ab Montag, 8. Juni, bis voraussichtlich Freitag, 12. Juni, die Fahrbahn im Einmündungsbereich der K 7515 in die L 1268 „Haderhöhe“. Das schreibt das Amt in einer Pressemitteilung. Der Verkehr von Orsenhausen wird über die L 1268 Richtung Sießen im Wald und weiter über die K 7513 Richtung Weihungszell umgeleitet. Die Umleitung gilt in beide Richtungen.

Landrat Heiko Schmid (Mitte) zusammen mit den Mitarbeitern der Straßenmeistereien in Laupheim, Ochsenhausen, Riedlingen und Wart

Milder Winter mit wenigen Einsätzen und deutlich weniger Streusalz

Der meteorologische Winter 2019/2020 war in Deutschland der zweitwärmste seit Beginn flächendeckender Aufzeichnungen im Jahr 1881. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen. Auch im Landkreis Biberach fiel der Winter sehr mild aus.

Dies zeigen auch die Winterdiensteinsätze der Straßenmeistereien in Laupheim, Ochsenhausen, Riedlingen und Warthausen im Landkreis Biberach deutlich.

B30-Aufstieg: Das ist der aktuelle Stand

Der Verkehr wird immer mehr in Biberach – dass etwas getan werden muss, darüber sind sich Landkreis, Stadt und umliegende Gemeinden einig. Seit Jahrzehnten wird deshalb daran getüftelt, wie ein dritter Anschluss an die Bundesstraße 30 aussehen könnte. Jetzt wird es langsam konkret: In der jüngsten Gemeinderatssitzung haben sie Räte über den aktuellen Planungsstand gesprochen und welche Maßnahmen in der Innenstadt Voraussetzung für das Vorhaben sind.

Alles Bio: Zu Besuch auf einem ökologischen Versuchsfeld

Mehr Bio für und aus Baden-Württemberg – das ist das Ziel des Landes. In Baden-Württemberg sollen bis 2030 bis zu 40 Prozent der Flächen ökologisch bewirtschaftet werden. Das ist zum Stand jetzt mehr als eine Verdopplung. Geschafft werden soll das laut Ministerium durch so genannte Bio-Musterregionen. 2018 wurden die ersten Bio-Musterregionen ausgewählt, mittlerweile sind es landesweit 9.

Hier wird die ökologische Landwirtschaft gestärkt und in verschiedenen Projekten beleuchtet, welche Ansätze dauerhaft Sinn machen.

 Fünf neue positive Corona-Fälle haben das Gesundheitsamt Biberach am Mittwoch erreicht.

593 bestätigte Fälle und 506 Genesene

Im Landkreis Biberach ist am Mittwoch kein weiterer Corona-Todesfall gemeldet worden.

Im Kreisgebiet wurden aktuell (Stand 27. Mai, 17 Uhr) 593 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Das sind fünf Personen (drei weiblich, zwei männlich) mehr als am Tag zuvor.

Mittlerweile sind 506 Personen wieder genesen.

33 Personen sind an und mit dem Coronavirus im Landkreis gestorben, gleich viele wie am Dienstag, darunter 14 Frauen und 19 Männer.

Vor dem Schloss Karlsruhe (Baden-Württemberg) findet am 17.05.2015 beim Musikfest Baden-Württemberg ein großes Gemeinschaftskonz

Wie Musikvereine in der Region wegen Corona leiden

Normalerweise treffen sie sich immer montags. Dann üben die Musiker des MV Rißegg-Rindenmoos Stücke ein. Und erleben Gemeinschaft. Seit ein paar Wochen ist das wegen der Corona-Verordnung nicht mehr möglich. „Jung und alt fehlt etwas, jeden belastet es“, sagt Thomas Herrmann. Er ist Vorsitzender des Musikvereins (MV). „Auch für den Verein ist das finanziell belastend“, sagt er.

Von Vereinsleben an sich kann man gar nicht reden. 

Michael Ziesel

Wie dem MV Rißegg-Rindenmoos geht es im Moment wohl den meisten ...

 Ein Kummertelefon hat die Caritas Biberach-Saulgau in Zusammenarbeit mit der Diakonie für Menschen eingerichtet, die unter den

Andrea Hehnle glaubt: „Die große Welle der Hilferufe kommt erst noch“

Auch die Beratungsstellen der Caritas spüren die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Gerade Menschen, die ohnehin nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, trifft die Krise häufig mit Wucht. Davon und von speziellen Angeboten der Caritas an alle Hilfesuchenden im Zusammenhang mit Corona berichtet Andrea Hehnle, Leiterin des Fachbereichs Integrierte Hilfen für Familien bei der Caritas Biberach-Saulgau, im Gespräch mit Roland Ray.

SZ: Frau Hehnle, zahlreiche Menschen, die wegen der Folgen der Corona-Krise in Not sind, wenden sich an ...

Pater Alfred Tönnis (3. v. r.) fährt Zhou Guan Fu (v. r.), Jihad Faidi und Abdullah Mohamed (l.) jede Woche zur Arbeit im Hopfen

Flüchtlinge packen im Hopfenanbau mit an

Drei Flüchtlinge aus Oggelsbeuren arbeiten seit rund drei Monaten in Tettnang-Siggenweiler im Hopfenanbau. Die Helferanfrage der Familie Staib war über den Maschinenring Tettnang und Michael Kahle zu Pater Alfred Tönnis zur „Stiftung Heimat geben“ gelangt. „Wir kamen mit der Familie Staib ins Gespräch. Es passte, auch von Landratsamt und Jobcenter her. Wir haben einige junge Leute hier, die gerne auch in diesem Bereich arbeiten wollen“, sagte Pater Alfred.