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Ein Einweg-Kaffeebecher

Neuer Pfandbecher gegen Stuttgarts Coffee-to-go-Müllberg

Kaufen, Trinken, Wegschmeißen. Hunderttausendfach greifen Kaffeetrinker in Deutschland zu - und werfen den Becher danach in den Müll. Rund 2,8 Milliarden Einwegbecher landen nach Berechnungen der Deutschen Umwelthilfe auf diese Weise Jahr für Jahr in Deutschland im Abfall, im Gebüsch oder auf der Straße. In Stuttgart allein sind es etwa 80 000 Stück - täglich. Mit einem Pfandbecher will die Stadt gegen diese Müllflut beim schnellen Kaffee unterwegs angehen.

Der Rundgang mit Dieter Meyer, dem Leiter von Mutpol, durch die Einrichtungen, ist bei den Besuchern auf große Resonanz gestoßen

Rundgänge ermöglichen Einblicke in die Arbeit bei Mutpol

Zu einem Informationstag rund um die Arbeit und das breitgefächerte Angebot hat Mutpol - Diakonische Jugendhilfe Tuttlingen - am Sonntag die Türen des weitläufigen Areals im Steinigen Tal für Interessierte geöffnet. In den unterschiedlichen Einrichtungen werden Kinder, Jugendliche und Familien in schwierigen Lebenssituationen unterstützt. Dabei steht neben der schulischen Hilfe vor allem die pädagogische und psychologische Begleitung der ersten Lebensschritte der angehenden Erwachsenen im Vordergrund.

Historische Aufnahme, bei der ein Kaktus überreicht wird

40 Jahre Grüne im Südwesten: Von Revoluzzern zur Ministerpräsidenten-Partei

Sie waren neu, sie waren bunt, sie haben sich heftig gestritten und dennoch überlebt: Am Montag ist es genau 40 Jahre her, dass sich in Sindelfingen (Landkreis Böblingen) die Grünen in Baden-Württemberg gründeten. Es war der erste Landesverband der Ökopartei überhaupt. Auch die Bundespartei wurde erst später aus der Taufe gehoben, am 13. Januar 1980 in Karlsruhe. Seit 2011 stellen die Grünen im Südwesten mit Winfried Kretschmann den Regierungschef.

Notarzt

Medizinischer Notfall: Mann fährt Wagen gegen Hauswand

Ein Autofahrer ist in Herrenberg (Landkreis Böblingen) mit seinem Wagen von der Straße abgekommen und gegen eine Hauswand gefahren. Grund für den Unfall seien ersten Erkenntnissen zufolge akute Gesundheitsprobleme des 27-Jährigen gewesen, teilte die Polizei am Freitagmorgen mit. Er wurde schwer verletzt in eine Klinik gebracht.

Polizeimitteilung

CDU-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Reinhart

CDU-Fraktion lehnt Grünen-Beschluss zu Autos ab

Die CDU im Landtag kritisiert die Forderung der Grünen nach einer Halbierung des Autoverkehrs in den Städten bis 2030. „Eine pauschale Forderung nach 50 Prozent weniger Autos lehnen wir ab. Dies würde das Ende der E-Mobilität einläuten, bevor sie überhaupt in der Breite angekommen ist“, sagte CDU-Landtagsfraktionschef Wolfgang Reinhart der „Heilbronner Stimme“ und dem „Mannheimer Morgen“ (Mittwoch). Die CDU wolle etwa mit ÖPNV, mehr E-Mobilität oder synthetischen Kraftstoffen den Ausstoß von CO2 und Schadstoffen senken.

Autofahrer will Traktor überholen: Zwei Schwerverletzte

Bei dem Versuch, einen Traktor zu überholen, sind ein Autofahrer und seine Beifahrerin schwer verletzt worden. Das Auto des 32-Jährigen und seiner 25-jährigen Mitfahrerin sei zwischen Unterjettingen und Gäufelden-Öschelbronn (Landkreis Böblingen) mit einem Wagen auf der Gegenfahrbahn kollidiert, teilte die Polizei am Dienstagabend mit. Das Auto des Unfallverursachers schleuderte gegen den Anhänger des Traktors, der daraufhin in die Schutzplanke krachte.

Grünes Licht für Bienen-Volksbegehren

Grüne wollen für den Artenschutz nachverhandeln

Die Südwest-Grünen sehen Teile des geplanten Volksbegehrens für mehr Artenschutz kritisch. Sie stimmten am Sonntag beim Parteitag in Sindelfingen (Landkreis Böblingen) mehrheitlich für einen Antrag des Landesvorstands, der sich insbesondere gegen das mit dem Volksbegehren angestrebte Pestizidverbot in Schutzgebieten wendet. „Die Regelung bedeutet eine Ausweitung des Pestizidverbots auf schätzungsweise ein Drittel der landwirtschaftlich genutzten Fläche Baden-Württembergs“, heißt es in dem Beschluss.

Autobahn A5 bei Appenweier

Grüne wollen mindestens ein Drittel weniger Autos in Baden-Württemberg

Die Südwest-Grünen fordern in den Städten eine Halbierung der Fahrzeuge bis zum Jahr 2030. Landesweit soll die Zahl im Vergleich zu heute um ein Drittel sinken. Das geht aus einem Papier zum Klimaschutz hervor, das der Landesparteitag am Sonntag in Sindelfingen (Landkreis Böblingen) beschlossen hat.

Zudem wollen die Grünen schnellstmöglich ein klimaneutrales Baden-Württemberg, nennen da aber keine konkrete Jahreszahl. Maßgeblich sollen die Pariser Klimaschutzziele sein.

Das Logo der Bewegung «Fridays-for-Future»

Fridays for Future fordert Grüne zu mehr Klimaschutz auf

Junge Klimaschützer haben die Südwest-Grünen zu einem deutlich mutigeren Handeln beim Klimaschutz aufgefordert. Adrian Lächele von der Bewegung Fridays for Future sagte in Sindelfingen (Landkreis Böblingen) zum grünen Leitantrag, der am Sonntag beim Landesparteitag beschlossen werden soll: „Wenn das die grüne Antwort auf die Klimakrise ist, dann hat man Sie Ihrer vielbeschworenen DNA beraubt.“ Die Menschen wollten kein „Pillepalle“ mehr, sondern konsequentes und visionäres Handeln beim Klimaschutz.

Frank Mastiaux

EnBW-Chef: Mutloses Handeln der Politik bei Klimaschutz

Der Chef des Energiekonzerns EnBW, Frank Mastiaux, hat harsche Kritik am Klimapaket der schwarz-roten Bundesregierung geäußert. Aus Angst vor enttäuschten Wählern und rechtlichen Auseinandersetzungen sei in Deutschland die Bereitschaft, Dinge konsequent zu entscheiden, zurückgegangen. „Das Klimapaket vom Freitag trägt leider auch genau diese Handschrift“, sagte Mastiaux am Sonntag beim Landesparteitag der Südwest-Grünen in Sindelfingen (Landkreis Böblingen).