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Der zweite Sitzungstag des Prozesses fand im Landgericht in Ulm statt.

Zeugin im Prozess um Beziehungs-Drama: „Er wollte ihr nichts Gutes“

Im Prozess um das Messerstecher-Drama in Erbach ging die Hauptverhandlung am Freitag im Landgericht Ulm in den zweiten Sitzungstag. Dem Angeklagten wird versuchter Mord in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vorgeworfen.

Der Vorwurf der Staatsanwältin lautet, der damals 52-Jährige habe Ende Dezember 2019 seiner ehemaligen Freundin persönliche Gegenstände zurückgeben sollen, ihr dann aber vor ihrem Haus mit einem Messer in den Bauch gestochen.

Martyrium bis in die Morgenstunden: 14-Jährige mehrfach vergewaltigt

Mit gesenktem Kopf, an Füßen und Händen gefesselt, schleppen sich an diesem Donnerstagmorgen drei junge Männer in die zum Verhandlungssaal des Landgerichts Ulm umfunktionierte Donauhalle auf dem Ulmer Messegelände.

In Corona-Zeiten weicht das Gericht zwangsweise aus. Justizbeamte bringen die Angeklagten aus der Untersuchungshaft in den Saal. Die Männer wirken deutlich jünger als sie in Wirklichkeit sind. Ihre 16, 17 und 27 Jahre sieht man ihnen nicht an.

14-Jährige an Halloween vergewaltigt: Fünf Angeklagte schweigen am ersten Tag

Zu Beginn des Prozesses um die Gruppenvergewaltigung einer 14-Jährigen vor dem Landgericht Ulm haben die fünf angeklagten jungen Männer geschwiegen. Sie wollten am Donnerstag weder zur Tat noch zu ihren Lebensläufen Angaben machen. Die Verhandlung endete nach kurzer Zeit und soll am 20. Juli fortgesetzt werden. Den jungen Männern wird vorgeworfen, die Schülerin Ende Oktober 2019 im Illertal (Alb-Donau-Kreis) mit Betäubungsmitteln wehrlos gemacht zu haben.

Der Prozess um den Fackelwurf in Dellmensingen wurde am Mittwoch fortgesetzt.

21-Jähriger bereut und hofft auf „geregeltes Leben“

Im Prozess um den Dellmensinger Fackelwurf vor einem Jahr hat das Ulmer Landgericht am Mittwoch die Befragung der Angeklagte nach ihren persönlichen Verhältnissen fortgesetzt. Dabei stellte sich der heute 21-jährige Fahrer des Tatautos als ein durch die Tat und die U-Haft geläuterter Mensch dar, der ein neues Leben mit geänderter Einstellung beginnen will.

Er verabscheue heute Rechtsextremismus und Nationalismus, sagte er, als er vom Gericht mit einem Foto konfrontiert wurde, das ihn zusammen mit zwei der weiteren Angeklagten hinter ...

Das Gericht befasst sich derzeit mit den persönlichen Verhältnissen der Angeklagten.

Fackelwurf-Prozess: Angeklagte sehen sich nicht als Hooligans

Im Prozess um den Dellmensinger Fackelwurf vom Mai 2019 hat das Ulmer Landgericht am Montag mit der Erörterung der persönlichen Verhältnisse der fünf Angeklagten begonnen. Dabei stand auch deren Mitwirken in rechten Kreisen der Ulmer Fußballszene im Blickpunkt.

Die jungen Männer hatten am 24. Mai 2019 eine brennende Fackel in die Nähe eines Wohnwagens einer am Ortsrand von Dellmensingen campierenden Roma-Gruppe geworfen. In dem Wohnwagen schliefen zu diesem Zeitpunkt eine Frau und ihr neun Monate altes Baby.

Landgericht-Präsident Konrad Beß (links) und der Direktor des Amtsgerichts Neu-Ulm, Alexander Kessler.

Neuer Direktor am Amtsgericht Neu-Ulm

Der neue Direktor des Amtsgerichts Neu-Ulm beginnt hat seinen Dienst begonnen. Alexander Kessler übernimmt das Amt von Thomas Mayer, der in den Ruhestand gegangen ist. Kessler hat einen schweren Start in der Corona-Zeit. Er konnte sich wegen der Abstands- und Hygienemaßnahmen nicht bei allen im sonst üblichen Rahmen als neuer Chef vorstellen.

„Es ist alles andere als schön, wenn der Direktor mit Mundschutz zur Tür reinschaut“, erzählt der 53-Jährige.

Statue der Justitia vor dem Landgericht Ulm

Mann stirbt nach Überfall: Mutmaßliche Täter schweigen

Sie sollen einen Mann in Göppingen beim Geldabheben überfallen und brutal zusammengeschlagen haben, das Opfer starb - nun müssen sich vier Männer vor dem Landgericht Ulm verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft den vier Angeklagten zwischen 16 und 24 Jahren unter anderem gemeinschaftlichen Mord und schweren Raub vor. Zum Prozessauftakt am Montag schwiegen die Männer, wie ein Sprecher des Gerichts mitteilte.

Laut Anklage wollte das Quartett im November vergangenen Jahres seinem Opfer vor einer Sparkassen-Filiale Geld und Wertsachen ...

Ulmer Landgericht

Messer-Drama vor der Haustür

Eine kurze Beziehung hat ein folgenreiches Nachspiel: Am Landgericht Ulm wurde am Dienstag der Prozess wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung eröffnet. Der Angeklagte hat Ende Dezember 2019 an einem frühen Samstagmorgen bei seiner ehemaligen Freundin in Erbach geklingelt. Die beiden waren von Oktober 2018 an vier Monate lang ein Paar. Danach hat der Angeklagte immer wieder versucht, die Beziehung wieder aufleben zu lassen, was seine Ex-Freundin laut eigener Aussage jedoch nicht wollte.

Jeweils drei Verhandlungstage sind für die beiden Prozesse angesetzt.

Mit dem Messer auf die Ex-Freundin los

Gleich zwei Prozesse mit dem Tatort Erbach im Fokus starten in der kommenden Woche am Ulmer Landgericht. Ab Dienstag, 24. Juni, muss sich ein 52-Jähriger wegen versuchten Mordes verantworten, tags darauf lautet der Vorwurf gegen einen 29-Jährigen auf Drogenhandel und unerlaubten Waffenbesitz.

Angriff an der Haustür An vorerst drei Verhandlungstagen hat die 3. Große Strafkammer als Schwurgericht über eine Anklage der Staatsanwaltschaft Ulm zu entscheiden.

Der mutmaßliche Tatort der Vergewaltigung.

Das Haus, das für eine 14-Jährige zur Falle wurde

Ab dem 9. Juli wird fünf Jugendlichen und jungen Männern am Ulmer Landgericht der Prozess gemacht. In der Halloween-Nacht im vergangenen Herbst sollen sie eine 14-Jährige mehrmals vergewaltigt haben. Mutmaßlicher Tatort: ein abgelegenes Haus in einem Ortsteil von Illerkirchberg (Alb-Donau-Kreis).

Der perfekte Ort, wenn man ungestört sein möchte Man muss fast ganz durchfahren durch die Siedlung. Am Ende der Straße erblickt man es. Das Haus hat seine besten Jahre hinter sich.