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Mark S. gesteht: Dopingpräparat verwechselt

Der Mediziner Mark S. hat erstmals eingeräumt, einer Sportlerin aus Versehen ein falsches und völlig nutzloses Präparat verabreicht zu haben. In einer spontanen Aussage vor dem Landgericht München II berichtete der Erfurter am Freitag über den Hintergrund einer misslungenen Behandlung der österreichischen Mountainbikerin Christina Kollmann-Forstner. „Ich habe das nicht ordentlich geprüft“, sagte der Arzt. Wegen dieses Vorfalls wird dem 42-Jährigen neben fast 150 Doping-Delikten auch gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.

Mark S.

Mediziner Mark S. gesteht: Dopingpräparat verwechselt

Bei all den Doping-Vorwürfen hatte Mark S. stets betont, als Arzt vor allem auf das Wohl der Sportler bedacht gewesen zu sein.

Nun aber musste der Erfurter in einer spontanen Erklärung vor dem Landgericht München II einräumen, bei einem zentralen Punkt der Anklage gepfuscht zu haben. Der 42-Jährige berichtete, dass er einer Mountainbikerin ein nicht nur zum Doping nutzloses, sondern auch noch potenziell schädliches Präparat verabreicht hatte.

Spritzen mit Urin liegen bereit für eine Dopingkontrolle

Zu Doping-Arzt Mark S.: Pulver nicht Menschen-geeignet

Der wegen Dopings angeklagte Mediziner Mark S. ist im Zusammenhang mit dem Vorwurf der gefährlichen Körperverletzung von einer Expertin belastet worden. Danach hat der Thüringer, der sich wegen fast 150 Doping-Delikten vor dem Landgericht München verantworten muss, einer Mountainbikerin ein potenziell gefährliches Mittel verabreicht. Dieses Pulver - getrocknetes Hämoglobin - dürfe nicht bei Menschen eingesetzt werden, sagte Renate Stiess vom Chemiekonzern Merck bei einer Zeugenaussage am Freitag.

Anschläge auf ICE-Züge

Lebenslange Haft nach Anschlägen auf ICE-Züge

Nach einer islamistisch motivierten Anschlagsserie auf ICE-Züge auf der Strecke München-Nürnberg ist ein 44-jähriger Iraker am Donnerstagabend in Wien zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Die Geschworenen zeigten sich davon überzeugt, dass der Mann im Namen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) handelte, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA. Seine Frau wurde vor dem Landgericht Wien freigesprochen. Sie bestritt jedes Mitwissen.

Ein ICE steht in einem Bahnhof

Anschläge auf ICE-Züge: Ehefrau bestreitet Mitwissen

Im Prozess um eine Serie von islamistischen Anschlägen auf Züge in Bayern und Berlin hat die Ehefrau des angeklagten 44-jährigen Irakers jegliches Mitwissen bestritten. „Ich habe nichts dergleichen getan, wofür ich inhaftiert bin“, sagte die 33-Jährige am Donnerstag vor dem Landgericht Wien. Ihre DNA-Spuren auf Utensilien, die für die Anschläge verwendet wurden, seien irreführend. Sie habe die Bauteile nur aus Neugier angefasst.

Dem Paar wird mehrfacher versuchter Mord als terroristische Straftat, schwere Sachbeschädigung als ...

Opfer in Bayern: Falsche Polizisten in Türkei festgenommen

Immer wieder fallen vor allem ältere Menschen auf die Betrugsmasche mit falschen Polizisten herein - jetzt haben Ermittler in der Türkei mehrere Hintermänner festgenommen. Eine Bande falscher Polizisten, gegen die auch in Bayern ermittelt wird, ging der Polizei in Izmir ins Netz. Wie die Münchner Polizei am Donnerstag unter Berufung auf türkische Medien mitteilte, wurden bei der Razzia am Mittwoch in Izmir 31 Verdächtige festgenommen.

Unter ihnen sei auch ein 31-Jähriger, der als „Erfinder“ der Betrugsmasche gelte, sagte Andreas ...

Statue der Justitia

Lebenslange Haft nach Anschlägen auf ICE-Züge

Nach einer islamistisch motivierten Anschlagsserie auf ICE-Züge auf der Strecke München-Nürnberg ist ein 44-jähriger Iraker am Donnerstagabend in Wien zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die Geschworenen zeigten sich davon überzeugt, dass der Mann im Namen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) handelte, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA. Seine Frau wurde vor dem Landgericht Wien freigesprochen. Sie bestritt jedes Mitwissen.

Prozess nach Anschlägen auf ICE-Züge

Iraker in Wien wegen Anschlagsserie auf ICE-Züge vor Gericht

Rund zwei Jahre nach einer islamistischen Anschlagsserie auf ICE-Züge auf der Strecke München-Nürnberg hat in Wien unter strengen Sicherheitsvorkehrungen der Prozess gegen den 44-jährigen Tatverdächtigen und seine Frau begonnen.

Der aus dem Irak stammende Angeklagte soll nach Angaben der Staatsanwaltschaft versucht haben, in Deutschland insgesamt vier Züge zum Entgleisen zu bringen. Dabei soll er als Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gehandelt haben.

Gericht

Gericht hofft in Doping-Prozess auf Urteil vor Weihnachten

In dem Doping-Prozess gegen den Erfurter Arzt Mark S. und vier Mitangeklagte hofft das Landgericht München I trotz einiger Verzögerungen auf ein Urteil wie ursprünglich geplant noch im Dezember. Das sagte die Vorsitzende Richterin Marion Tischler am Dienstag, dem 14. Verhandlungstag in dem Verfahren um jahrelanges Blutdoping. „Ich habe das Ziel Weihnachten noch nicht aufgegeben. Wir können es noch schaffen, wenn wir an einem Strang ziehen“, sagte sie.

Zimmer in Wohnung gegen Sex: Prozess gegen Münchner beginnt

Zimmer in Wohnung gegen Sex: Prozess gegen Münchner beginnt

Ein 58-Jähriger aus München soll von drei jungen Frauen Sex mit ihm oder anderen Männern verlangt haben. Einem der Opfer hatte er laut Ermittlungen zuvor ein Zimmer in seiner Wohnung angeboten. Der Mann muss sich von heute an vor dem Landgericht München I verantworten.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 58-Jährigen vor, 2019 drei damals 15, 17 und 28 Jahre alte Frauen dazu bewegt zu haben, sich in seiner Wohnung oder seinem Auto zu prostituieren.