Suchergebnis

 Jodelfisch präsentieren in Ravensburg poetische Volksmusik in der Zehntscheuer.

Hochkarätige Musik, Komödien, Dramen und Thriller

„Erfrischend“ lautet das Motto der kommenden Spielzeit der Kultursaison 2019/2020. Kulturamtsleiter Franz Schwarzbauer und Kulturmanagerin Verena Müller haben am Dienstagabend im Schwörsaal die anstehenden Konzerte und Theaterstücke vorgestellt.

Die Besucher erwartet – das lässt sich vorweg sagen – eine Auswahl, die im Bereich Musik hochkarätig besetzt ist und in Sachen Theater die Bandbreite von Komödie, Drama und Politthriller abdeckt.

Die Posterino Dance Company macht am 12. Oktober den Auftakt zur Theaterring-Saison.

Abo-Verkauf startet am 14. Mai

Zeitgenössischer Tanz, „Der kleine Lord“ und Faust: Selten vielseitig ist das Programm des Aalener Theaterrings mit sieben Veranstaltungen vom 12. Oktober bis zum 30. April 2020. Abonnements für diese Reihe des Kulturamts Aalen können ab dem 14. Mai bei der Tourist-Information (im Spion-Rathaus, Reichsstädter Straße 1) erworben werden.

Den Auftakt haben die Macher in die Aalener Kulturwochen gelegt. In der Reihe „ImPuls“ ist erneut die Münchner Tanzgruppe Posterino Dance Company am Samstag, 12.

Faust ist dem Rotwein reichlich zugetan.

Theater in Ehingen: Faust kommt modern daher und redet altmodisch

Spartanisch einfach sind sowohl Bühnenbild als auch die in die heutige Zeit verlegte Kostümierung bei Faust I von Johann Wolfgang Goethe inszeniert vom Landestheater Tübingen. Wenig verändert dagegen wurde am Text, mit leisen Zwischentönen lassen die Schauspieler in Ehingen die Sprache des 21. Jahrhunderts anklingen.

Sich drehende Holzwände, ein einfacher Tisch mit Stühlen, eine Jukebox und mitten drin Faust in einer Kneipe reichlich rotweintrinkend, verzweifelt, frustriert, sich seiner eigenen Unzulänglichkeit und Misere bewusst.

 Die Schauspieler freuen sich über den Applaus der Zuschauer nach der Aufführung.

Maria Braun scheitert mit ihrem Lebensplan

„Ich versuche zu verstehen, warum die Menschen kaputtgehen.“ Dieses Zitat Rainer Werner Fassbinders beschreibt den Kern des Melodrams „Die Ehe der Maria Braun“, das vom Landestheater Tübingen meisterhaft in Szene gesetzt und in der Sigmaringer Stadthalle aufgeführt wurde.

Die Geschichte der Maria Braun, die in der Zeit des Nationalsozialismus aufwuchs und deren Nachname bewusst auf diese Zeit hinweist, umspannt die Jahre 1946 bis 1954. Sie beginnt mit einem innigen Kuss des frischvermählten Paares Hermann und Maria Braun.

 Jürgen Herold als „Chris Thorpe“ (Mitte) in dem Einpersonenstück „Bestätigung“ im Theater Ravensburg.

Das Landestheater Tübingen gastiert mit „Bestätigung“ im Theater Ravensburg

Ein ungewohnt offenes Bühnenbild hat die Besucher am Sonntagabend im Theater Ravensburg empfangen. Mit diesem trat das Landestheater Tübingen in dem Solostück „Bestätigung“ von Chris Thorpe an. Jürgen Herold war in der Rolle des Autors, Performers, Musikers und Übersetzers zu erleben. Er verlieh der Inszenierung von Thorsten Weckerlin monologisch und darstellerisch einen experimentellen Zugang zu diesem aktuellen Thema.

Schon beim Betreten des Saals mit gewohntem Blick in Richtung Bühne war sofort klar, dass etwas anders ist, als ...

 Der Brite Chris Thorpe kommt mit seinem Einpersonenstück nach Ravensburg.

Gesellschaftsstück im Theater

Das Landestheater Tübingen ist am Mittwoch, 24. Februar, 20 Uhr, mit dem Gesellschaftsstück „Bestätigung“ zu Gast im Theater Ravensburg. Wie das Kulturamt mitteilt, beschäftigt sich das Stück von Chris Thorpe mit der Frage was passiert, wenn man versucht, die Realität mit den Augen des anderen zu sehen.

Wo die einen Vielfalt sehen, fürchten die anderen Überfremdung. Die einen reden vom Holocaust, die anderen von der Auschwitz-Lüge. Und wo die einen sich als aufrechte Patrioten sehen, sind sie für die anderen schlicht „Pack“.

An verschiedenen Silvesterfeierlichkeiten aufgehängt hat das Landestheater Tübingen die Geschichte von Walter Weicker und seiner

Der Gier nach Geld und Macht folgt der freie Fall

Das Schicksal des Ulmer Unternehmers Adolf Merckle war Vorlage für das Theaterstück „Die Stunde des Unternehmers“ von Felix Huby und Hartwin Gromes, das vom Landestheater Tübingen uraufgeführt und nun in Ehingen gezeigt wurde. Die Gier nach Geld und Macht lässt den Unternehmer Walter Weicker maßlos werden, dafür verkauft er im wahrsten Sinne sogar seinen Großvater. Das Ehinger Publikum ist begeistert.

Mit dem Großvater war der kleine Walter einst aus dem Osten geflohen, mit nichts als einer Vision vom Neuaufbau der Familiendrogerie ...

Der Großvater Walter Weickers (gespielt von Rolf Kindermann, links) flieht mit seinem jungen Enkel (Gilbert Mieroph) nach Westde

Theater zeigt Aufstieg und Fall eines schwäbischen Patriarchen

Mit dem Drama „Die Stunde des Unternehmers“ hat das Landestheater Tübingen ein Stück der Erfolgsautoren Felix Huby und Hartwin Gromes nach Bad Saulgau gebracht, das sich an der Vita des Ulmer Milliardärs Adolf Merckle orientiert. Die Inszenierung verband Tempo mit Spannung, umgesetzt durch hervorragend disponierte Schauspieler, die teils bis zu drei Rollen meisterten.

Als raumhohe Kulisse diente ein glitzernd-luftiger Vorhang aus breiten Silberstreifen, der im Scheinwerferlicht farbig aufblitzte.

Theaterstück „Bestätigung“ wird verschoben

Das Gesellschaftsstück „Bestätigung“, das am 13. Februar 2019 um 20 Uhr im Theater Ravensburg gezeigt werden sollte, muss verschoben werden. Wie das Kulturamt Ravensburg mitteilt, findet die Vorstellung nun am Sonntag, 24. Februar 2019, um 20 Uhr statt.

Bereits gekaufte Tickets behalten laut Pressemitteilung ihre Gültigkeit. Sollte der neue Aufführungstermin nicht passend sein, können die Karten kostenlos in der Vorverkaufsstelle storniert werden, in der die Tickets gekauft wurden.

Unzertrennliche Freunde sind Anton und Pünktchen.

Pünktchen und Anton in Biberach

Das Landestheater Tübingen kommt am Sonntag, 25. November, 16 Uhr, mit dem Stück „Pünktchen und Anton“ in die Biberacher Stadthalle. Es eignet sich für Kinder ab sechs Jahren und die ganze Familie.

Luise, genannt Pünktchen, und Anton sind unzertrennliche Freunde, obwohl ihr Leben unterschiedlicher nicht sein könnte. Sie wohnt in einer Villa, hat reiche Eltern, die ihr jeden Wunsch erfüllen können, aber nie Zeit für sie haben. Er lebt in bitterer Armut allein mit seiner kranken Mutter in einem winzigen Zimmer.