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 Ein lybischer Reisepass, wie ihn die Männer bei sich trugen.

Bundespolizei nimmt vier fest Männer ohne Reisedokumente fest

Lindau (lz) - Die Bundespolizei hat am Mittwochvormittag vier libysche Staatsangehörige festgenommen, die ohne ausreichende Reisedokumente mit dem Fernbus nach Deutschland einreisen wollten. Einer der Männer, den die Beamten als mutmaßlichen Schleuser anzeigten, war den deutschen Ausländerbehörden bereits bekannt.

Laut Pressemitteilung der Bundespolizei überprüften die Lindauer Beamten die Fahrgäste eines Fernreisebusses aus Italien am Grenzübergang Hörbranz.

Mehrere medizinische Notfälle an Bord der „Alan Kurdi“

Die Lage an Bord des deutschen Rettungsschiffes „Alan Kurdi“, das seit Tagen im Mittelmeer nach einem Hafen sucht, hat sich nach Angaben der Organisation Sea-Eye zugespitzt. Zuletzt seien sechs Menschen ohnmächtig zusammengebrochen, teilte ein Sea-Eye-Sprecher mit. Die „Alan Kurdi“ hatte am vorigen Donnerstag bei zwei Einsätzen vor der libyschen Küste 84 Migranten an Bord genommen. Insgesamt 15 wurden bei zwei Notevakuierungen zwischenzeitlich auf die italienische Insel Lampedusa gebracht.

Uwe Doll

Kapitän von Rettungsschiff: „Was ich jetzt mache, ist sinnvoller als alles andere“

Rettungsschiffe haben in der vergangenen Woche auf dem Mittelmeer mehr als 300 Migranten aufgenommen. Allein die „Alan Kurdi“, die von der deutschen Hilfsorganisation Sea-Eye betrieben wird, rettete am Donnerstag 84 Menschen von zwei Schlauchbooten aus Seenot und liegt im Augenblick südöstlich der italienischen Insel Lampedusa.

Der Kapitän der „Alan Kurdi“, Uwe Doll, sagte im Gespräch mit Ludger Möllers, es gebe noch keinen Aufnahmestaat für die Geretteten.

Seenotrettung im Mittelmeer

Rettungsschiff „Ocean Viking“ erreicht italienischen Hafen

Das Schiff „Ocean Viking“ ist nach seinem jüngsten Rettungseinsatz im Mittelmeer vor der libyschen Küste in den Hafen der italienischen Stadt Messina eingelaufen. Dieser war ihr zugewiesen worden, wie die Hilfsorganisation SOS Méditerranée und Ärzte ohne Grenzen mitteilten.

Die 213 Geretteten an Bord sollen nach einem neuen Verfahren verteilt werden. Wie das italienische Innenministerium dazu erläuterte, beantragten Italien, Deutschland, Frankreich und Malta erstmals gemeinsam bei der EU-Kommission, die Umverteilung der Migranten ...

Italien: Küstenwache rettet 143 Migranten nach Schiffbruch

Die italienische Küstenwache hat vor der Insel Lampedusa mehr als 140 Migranten nach einem Schiffbruch gerettet. Man habe nach dem Hinweis eines Bürgers das etwa zehn Meter lange Boot entdeckt, hieß es. Wahrscheinlich wegen der Wetterverhältnisse mit rauer See sei das Boot kurz darauf gekentert. Mit insgesamt vier Motorbooten habe die Küstenwache 143 Menschen retten und sie in den Hafen von Lampedusa bringen können. Auch ein Flugzeug sei im Einsatz gewesen.

Migranten im Mittelmeer

Lampedusa: Küstenwache rettet 143 Migranten nach Schiffbruch

Die italienische Küstenwache hat vor der Insel Lampedusa 143 Migranten nach einem Schiffbruch gerettet. Sie habe nach dem Hinweis eines Bürgers das etwa zehn Meter lange Boot mit mehr als hundert Menschen an Bord entdeckt, teilte die Küstenwache mit.

Wahrscheinlich wegen der Wetterverhältnisse mit rauer See sei das Boot kurz darauf gekentert. Mit insgesamt vier Motorbooten habe die Küstenwache 143 Menschen retten und sie in den Hafen von Lampedusa bringen können.

 Josephine Jüde (mitte rechts) und Annika Weisner (rechts) haben auf Lampedusa mit Aktivisten aus zwölf europäischen Ländern übe

Zwei Häflerinnen formen deutsche Delegation bei Bildungsprojekt auf Lampedusa

Die italienische Insel Lampedusa hat viel zu bieten. Die Strände im Süden wirken wie einem Postkartenmotiv entsprungen. Boote, die auf dem klaren türkisblauen Wasser schwimmen, scheinen ein paar Meter über dem Meeresboden zu schweben. Zu den Hauptreisezeiten verdoppeln die Touristen die Einwohnerzahl. Auch die Häflerinnen Annika Weisner und Josephine Jüde haben das Eiland Anfang Oktober besucht – aus einem wesentlich ernsteren Grund als Urlaub.

Die Strecke von Lampedusa nach Italien beträgt 205 Kilometer.

Leichen von Flüchtlingsunglück vor Lampedusa geborgen

Ein Baby, ganz nah daneben wahrscheinlich die Mutter, beide tot am Meeresgrund: Zehn Tage nach einem Flüchtlingsunglück vor der italienischen Insel Lampedusa sind die ersten Leichen aus dem gesunkenen Schiffswrack geborgen worden. Sieben Tote seien an Land gebracht worden, darunter auch ein Säugling, berichteten italienische Nachrichtenagenturen. Das Schiff mit vermutlich mehr als 50 Menschen an Bord war am Montag vor einer Woche vor Lampedusa gesunken.

Mutter umarmt Kind: Schiffswrack vor Lampedusa entdeckt

Rund eine Woche nach einem Flüchtlingsunglück vor der italienischen Insel Lampedusa ist das Schiffswrack mit mehreren Leichen gefunden worden. Ein Unterwasserroboter hätte das Wrack mit 12 Toten aufgespürt, berichten italienische Nachrichtenagenturen. Unter den Leichen sei auch eine junge Mutter mit ihrem kleinen Kind gewesen, die sich umarmten. Weitere Leichen könnten auf dem Meeresgrund liegen. Das Schiff war am Montag vor einer Woche vor Lampedusa gesunken.

Viele tote Bootsflüchtlinge vor Lampedusa befürchtet

Mindestens 13 Migranten sind bei einem Bootsunglück vor der italienischen Insel Lampedusa ums Leben gekommen, es gibt viele Vermisste. Die geborgenen Leichen seien alle von Frauen, sagte ein Sprecher der Küstenwache. Das überladene Schiff hatte sich demnach kurz nach Mitternacht rund elf Kilometer der Küste der Mittelmeerinsel genähert. Wegen des Seegangs und weil die plötzliche Bewegung der Menschen an Bord es aus dem Gleichgewicht brachte, kenterte das Boot.