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 Josephine Jüde (mitte rechts) und Annika Weisner (rechts) haben auf Lampedusa mit Aktivisten aus zwölf europäischen Ländern übe

Zwei Häflerinnen formen deutsche Delegation bei Bildungsprojekt auf Lampedusa

Die italienische Insel Lampedusa hat viel zu bieten. Die Strände im Süden wirken wie einem Postkartenmotiv entsprungen. Boote, die auf dem klaren türkisblauen Wasser schwimmen, scheinen ein paar Meter über dem Meeresboden zu schweben. Zu den Hauptreisezeiten verdoppeln die Touristen die Einwohnerzahl. Auch die Häflerinnen Annika Weisner und Josephine Jüde haben das Eiland Anfang Oktober besucht – aus einem wesentlich ernsteren Grund als Urlaub.

Die Strecke von Lampedusa nach Italien beträgt 205 Kilometer.

Leichen von Flüchtlingsunglück vor Lampedusa geborgen

Ein Baby, ganz nah daneben wahrscheinlich die Mutter, beide tot am Meeresgrund: Zehn Tage nach einem Flüchtlingsunglück vor der italienischen Insel Lampedusa sind die ersten Leichen aus dem gesunkenen Schiffswrack geborgen worden. Sieben Tote seien an Land gebracht worden, darunter auch ein Säugling, berichteten italienische Nachrichtenagenturen. Das Schiff mit vermutlich mehr als 50 Menschen an Bord war am Montag vor einer Woche vor Lampedusa gesunken.

Mutter umarmt Kind: Schiffswrack vor Lampedusa entdeckt

Rund eine Woche nach einem Flüchtlingsunglück vor der italienischen Insel Lampedusa ist das Schiffswrack mit mehreren Leichen gefunden worden. Ein Unterwasserroboter hätte das Wrack mit 12 Toten aufgespürt, berichten italienische Nachrichtenagenturen. Unter den Leichen sei auch eine junge Mutter mit ihrem kleinen Kind gewesen, die sich umarmten. Weitere Leichen könnten auf dem Meeresgrund liegen. Das Schiff war am Montag vor einer Woche vor Lampedusa gesunken.