Suchergebnis

Leichen von Flüchtlingsunglück vor Lampedusa geborgen

Ein Baby, ganz nah daneben wahrscheinlich die Mutter, beide tot am Meeresgrund: Zehn Tage nach einem Flüchtlingsunglück vor der italienischen Insel Lampedusa sind die ersten Leichen aus dem gesunkenen Schiffswrack geborgen worden. Sieben Tote seien an Land gebracht worden, darunter auch ein Säugling, berichteten italienische Nachrichtenagenturen. Das Schiff mit vermutlich mehr als 50 Menschen an Bord war am Montag vor einer Woche vor Lampedusa gesunken.

Mutter umarmt Kind: Schiffswrack vor Lampedusa entdeckt

Rund eine Woche nach einem Flüchtlingsunglück vor der italienischen Insel Lampedusa ist das Schiffswrack mit mehreren Leichen gefunden worden. Ein Unterwasserroboter hätte das Wrack mit 12 Toten aufgespürt, berichten italienische Nachrichtenagenturen. Unter den Leichen sei auch eine junge Mutter mit ihrem kleinen Kind gewesen, die sich umarmten. Weitere Leichen könnten auf dem Meeresgrund liegen. Das Schiff war am Montag vor einer Woche vor Lampedusa gesunken.

Viele tote Bootsflüchtlinge vor Lampedusa befürchtet

Mindestens 13 Migranten sind bei einem Bootsunglück vor der italienischen Insel Lampedusa ums Leben gekommen, es gibt viele Vermisste. Die geborgenen Leichen seien alle von Frauen, sagte ein Sprecher der Küstenwache. Das überladene Schiff hatte sich demnach kurz nach Mitternacht rund elf Kilometer der Küste der Mittelmeerinsel genähert. Wegen des Seegangs und weil die plötzliche Bewegung der Menschen an Bord es aus dem Gleichgewicht brachte, kenterte das Boot.

Zwei Bootsflüchtlinge vor Lampedusa ertrunken

Vor der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa sind mindestens zwei Bootsflüchtlinge nach einem Schiffbruch ums Leben gekommen. 22 Menschen wurden gerettet, etliche werden nach Angaben der italienischen Küstenwache noch vermisst. Demnach hatte sich ein Schiff der Küstenwache kurz nach Mitternacht dem überladenen Boot rund elf Kilometer vor der Küste Lampedusas genähert. Wegen des Seegangs und weil die plötzliche Bewegung der Menschen an Bord es aus dem Gleichgewicht brachte, kenterte das Boot der Migranten.

„Ocean Viking“ nimmt weitere Bootsflüchtlinge an Bord

Das Rettungsschiff „Ocean Viking“ hat vor der libyschen Küste im Mittelmeer weitere 73 Bootsflüchtlinge geborgen. Sie saßen in einem winzigen, überfüllten Schlauchboot, teilt die Organisation SOS Méditerranée mit. Damit seien nun 182 Gerettete an Bord der „Ocean Viking“. Sie müssten schnellstmöglich an einem sicheren Ort an Land gehen können, twittert die Organisation. Die „Ocean Viking“ durfte am Wochenende 82 im Mittelmeer gerettete Migranten zur Insel Lampedusa bringen.

„Ocean Viking“ nimmt wieder Bootsflüchtlinge an Bord

Das Rettungsschiff „Ocean Viking“ hat bei einem neuen Einsatz vor der libyschen Küsten 48 Bootsflüchtlinge an Bord genommen. Unter ihnen seien Frauen, sehr junge Kinder und ein Neugeborenes, teilte die Hilfsorganisation SOS Méditerranée auf Twitter mit. Die „Ocean Viking“ hatte am Wochenende in Abstimmung mit der italienischen Regierung 82 im Mittelmeer gerettete Migranten nach Lampedusa bringen dürfen. Die Organisationen hatte angekündigt, gleich wieder zu einem Rettungseinsatz auszulaufen.

Flüchtlinge der „Ocean Viking“ dürfen in Italien an Land

In Abstimmung mit den italienischen Behörden hat das Rettungsschiff „Ocean Viking“ 82 Bootsflüchtlinge zum Hafen der Insel Lampedusa gebracht. Die Ausschiffung mit Booten der Küstenwache begann in der Nacht, bis zum Vormittag hatte die Mehrzahl der Männer, Frauen und Kinder das Schiff verlassen, das vor dem Hafen auf Reede blieb. Die Seenotleitstelle in Rom hatte die von SOS Méditerranée und Ärzte ohne Grenzen betriebene „Ocean Viking“ am Samstag angewiesen, Lampedusa als sicheren Hafen anzusteuern.

Migranten der „Ocean Viking“ in Lampedusa angekommen

Auf der italienischen Insel Lampedusa hat in der Nacht die Landung der Migranten von Bord des Rettungsschiffes „Ocean Viking“ begonnen. Bis zum Morgen sei etwa die Hälfte der 82 Bootsflüchtlinge an Land gelangt, meldete die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Sie wurden mit kleinen Booten der Küstenwache an Land gebracht, da die „Ocean Viking“ selbst auf Reede blieb. Ansa hatte unter Berufung auf italienische Regierungskreise zuvor gemeldet, Deutschland werde von den 82 Migranten 24 übernehmen.

Migration im Mittelmeer

„Ocean Viking“: Flüchtlinge dürfen in Italien an Land

Im Ringen um eine Lösung für Migranten-Rettungsschiffe auf dem Mittelmeer bietet Deutschland an, künftig jeden vierten Geretteten von Italien zu übernehmen. Das machte Innenminister Horst Seehofer deutlich.

Er bezog sich auf Verhandlungen über einen Mechanismus zur Verteilung von aus Seenot geretteten Bootsflüchtlingen in Europa. Die Gespräche liefen noch, sagte der CSU-Politiker der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstag). Wenn aber alles bleibe wie besprochen, „können wir 25 Prozent der aus Seenot geretteten Menschen übernehmen, die vor ...

Medien: Deutschland nimmt 24 Migranten von „Ocean Viking“

Deutschland wird von den 82 Migranten an Bord des Rettungsschiffes „Ocean Viking“ nach italienischen Medienberichten 24 übernehmen. 24 weitere gingen an Frankreich und ebenfalls 24 blieben in Italien, meldete die Nachrichtenagentur Ansa. Portugal würde acht und Luxemburg zwei Menschen übernehmen. Der von den Hilfsorganisationen SOS Méditerranée und Ärzte ohne Grenzen betriebenen „Ocean Viking“ war am Morgen von der Seenotleitstelle in Rom die italienische Insel Lampedusa als Hafen zugewiesen worden.