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Migranten erreichen Porto Empedocle an Bord von zwei Militärschiffen, nachdem sie von der Insel Lampedusa, wo in den letzten Tag

Tausende Geflüchtete kommen in Italien an

Mehrere Tausend neue Einwanderer in nur einer Woche: Italien ist erneut zum Ziel von Flüchtlingen aus Nordafrika geworden. Sie kommen vor allem aus Tunesien und Algerien – das ruhige sommerliche Meer macht eine Überfahrt nach Italien möglich. Mit der steigenden Zahl Geflüchteten steigt auch die Angst vor dem Coronavirus.

Die meisten dieser Menschen kommen mit ihren Booten auf der Insel Lampedusa und an der sizilianischen Südküste an. Dort sind die Auffanglager überfüllt.

Filmfest Venedig 2020

Regisseurin Julia von Heinz im Wettbewerb in Venedig

Beim Filmfest in Venedig konkurrieren im September 18 Werke um den Goldenen Löwen. Darunter ist auch der Film „Und morgen die ganze Welt“ der deutschen Regisseurin Julia von Heinz.

Das teilte Filmfest-Direktor Alberto Barbera am Dienstag bei einer Video-Pressekonferenz mit. Mit ihr im Rennen sind etwa die in Norwegen geborene Mona Fastvold mit dem US-Film „The World to Come“ und Chloé Zhao mit „Nomadland“, in dem Oscar-Gewinnerin Frances McDormand mit spielt.

Migration über das Mittelmeer

Wieder Hunderte Bootsmigranten täglich auf dem Mittelmeer

An den Küsten Süditaliens kommen wieder Hunderte Migranten in kleinen Booten an. In Malta nahmen Sicherheitskräfte am Montag 95 Menschen auf, die in Seenot geraten waren.

Offizielle Stellen in Valletta bestätigten die Ankunft einer Gruppe. Auf der italienischen Insel Sizilien sind die Lager nach Angaben örtlicher Behörden überbelegt. Von Lampedusa wurden Menschen nach Protesten in andere Orte verlegt, doch der Zustrom dauerte an. Im Juli kamen bisher fast 5280 Migranten in Italien an - viel mehr als in den beiden Vorjahren jeweils ...

Migration über das Mittelmeer

Migranten von „Alan Kurdi“ kommen auf anderes Schiff

Die rund 145 Migranten auf dem deutschen Rettungsschiff „Alan Kurdi“ sollen diesen Freitag auf einem italienischen Schiff in Quarantäne kommen. Dort sollten sie in der Corona-Krise vom Roten Kreuz versorgt werden, teilte das Verkehrsministerium in Rom mit.

Zuvor hatte sich die Lage auf dem Schiff nach Angaben der Hilfsorganisation Sea-Eye zunehmend zugespitzt. Migranten und Crew harren seit etwa zehn Tagen auf dem Schiff aus. Ein Mann habe versucht, sich das Leben zu nehmen, teilte die Organisation mit.

Dänische Airline soll Entschädigung an Hund zahlen

Eine dänische Regional-Airline soll einem Hund Entschädigung zahlen - wegen eines ausgefallenen Kurzstreckenflugs in Italien. Die Besitzer berufen sich auf eine EU-Verordnung, in der Entschädigungszahlungen bei Flugausfällen geregelt sind. Es geht um einen Hund namens Jack und einen Flug aus dem sizilianischen Palermo zur Insel Lampedusa, der am 14. Januar aus technischen Gründen ausfiel. Für den Hund hatte das Paar ein Ticket für 27 Euro gekauft.

Flugausfall

Airline soll wegen Flugausfall Entschädigung an Hund zahlen

Eine dänische Regional-Airline soll einem Hund Entschädigung zahlen - wegen eines ausgefallenen Kurzstreckenflugs in Italien. „Das ist so verrückt, wie es sich anhört. Aber die Geschichte ist wahr“, sagte der Chef von Danish Air Transport (DAT), Jesper Rungholm, der dpa.

Hintergrund des kuriosen Falls ist eine EU-Verordnung, in der Entschädigungszahlungen bei Flugausfällen geregelt sind - und die Rungholm für höchst umstritten hält. In der konkreten Sache geht es um einen Vierbeiner namens Jack und einen Morgenflug aus dem ...

Gericht in Palermo gibt Rettungsschiff „Mare Jonio“ frei

Fünf Monate nach der Beschlagnahmung hat ein Gericht in der süditalienischen Stadt Palermo das Rettungsschiff „Mare Jonio“ freigegeben. Das teilte die italienische Hilfsorganisation Mediterranea Saving Humans mit. Die „Mare Jonio“ war im September 2019 kurz nach der Ankunft im Hafen der Insel Lampedusa beschlagnahmt worden. Die Hilfsgruppe war dagegen vorgegangen. Die „Mare Jonio“ habe zuvor nach tagelanger Blockade mit 31 Migranten an Bord die Erlaubnis erhalten, auf Lampedusa anzulegen, argumentierten die Betreiber.

Unsere Reporterin

Ein zweites Syrien verhindern

Für Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ist die Libyen-Friedenskonferenz eine Art später Triumph. Sie hat nun die Bestätigung dafür bekommen, dass eine Entscheidung vor neun Jahren nicht verkehrt war. Damals ernteten die Kanzlerin und ihr Außenminister Guido Westerwelle Hohn und Spott, weil sich Deutschland zurückhielt, als die Nato gegen den früheren libyschen Machthaber Muammar al-Gaddafi zu Felde zog. Doch diese Zurückhaltung von damals mag nun den Ausschlag dafür gegeben haben, dass Merkel als ehrliche Vermittlerin von den Konfliktparteien im ...

Carola Rackete

Berufung gegen Freilassung von Kapitänin Rackete abgewiesen

Das Oberste Gericht in Italien hat die Beschwerde der Staatsanwaltschaft gegen die Freilassung der deutschen Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete abgewiesen.

„Es ist sehr gut gelaufen, Carola hätte nicht festgenommen werden dürfen“, sagte ihr Anwalt Leonardo Marino der Deutschen Presse-Agentur am Freitag. Die Entscheidung kann nun Folgen für die laufenden Ermittlungen gegen Rackete in Italien haben.

Die Staatsanwaltschaft im sizilianischen Agrigent hatte letzten Sommer Berufung beim Kassationsgericht in Rom eingelegt, ...

„Alan Kurdi“ rettet 32 Menschen auf dem Mittelmeer

Das deutsche Rettungsschiff „Alan Kurdi“ hat vor der libyschen Küste im Mittelmeer 32 Migranten an Bord genommen. Unter ihnen seien zehn Kinder und eine schwangere Frau, teilte die Organisation Sea-Eye mit. Bis zum Morgen habe sich keine Rettungsleitstelle für zuständig erklärt. Die „Alan Kurdi“ habe jetzt Kurs auf die italienische Insel Lampedusa genommen, weil der nächste Sturm aufziehe, teilte Sea-Eye weiter mit. Von den geretteten Menschen hätten alle angegeben, libysche Staatsbürger zu sein.