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Focus: 163 Ermittlungen nach Ausschreitungen in Chemnitz

Das Landeskriminalamt Sachsen führt nach den Demonstrationen und Ausschreitungen in Chemnitz bisher insgesamt 163 Ermittlungsverfahren durch. Das berichtete Focus Online. Eine eigens eingesetzte Kommission hat demnach alle für den Staatsschutz relevanten Vorkommnisse untersucht, und zwar unabhängig davon, ob es sich um links- oder rechtsextreme Taten handelt. Demnach ermittelt der Staatsschutz in 32 Fällen wegen der Verwendung verfassungsfeindlicher Kennzeichen, etwa dem Hitlergruß.


 Nach der Festnahme eines Terrorverdächtigen in Freiburg führen Spuren auch nach Villingen-Schwenningen.

Gibt es Terrorunterstützer in der Region?

Ein Kämpfer der Terrorgruppe Islamischer Staat soll Unterstützer in der Doppelstadt haben. Dies haben Ermittlungen ergeben, die zu einer Festnahme eines Terrorverdächtigen in Freiburg geführt haben.

Wie weit gehen die Verstrickungen zwischen einem 29-Jährigen, der ein mutmaßliches Mitglied zweier terroristischer Vereinigungen sein soll, und den Unterstützern, die aus dem Raum Villingen-Schwenningen kommen? Diese Frage kommt nach der Festnahme des 29-jährigen Deutschen in Freiburg auf, in deren Zusammenhang auch Durchsuchungen in ...

Werke von Picasso, Warhol, Magritte: Alles gefälscht

Werke von Pablo Picasso, Andy Warhol, Otto Dix oder René Magritte hat ein 63-Jähriger im Internet feilgeboten - es waren allesamt Fälschungen. Das Bayerische Landeskriminalamt hat einen Grafiker aus Oberbayern überführt, der gekennzeichnete Kopien zu angeblich handsignierten Originalen machte. Wie die Fahnder am Freitag mitteilten, kaufte der Mann die Bilder für Preise zwischen 29 und 700 Euro, veräußerte sie dann für bis zu 20 000 Euro. Nachweislich habe er acht Fälschungen verkauft, es sei ein Vermögensschaden im fünfstelligen Bereich ...

Staatsanwaltschaft durchsucht Geno Wohnbaugenossenschaft

Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt haben Geschäftsräume der insolventen Geno Wohnbaugenossenschaft und drei Privatwohnungen durchsucht. Die Ermittler gingen bei der Aktion dem Verdacht der Untreue, Insolvenzverschleppung und des gemeinsamen gewerbsmäßigen Betrugs nach, wie Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt am Donnerstag in Stuttgart mitteilten. Die Vorwürfe richten sich gegen zwei ehemalige und einen amtierenden Vorstand der Genossenschaft.

Festnahme

Mutmaßliches IS-Mitglied in Freiburg festgenommen

Polizeibeamte haben in Freiburg ein mutmaßliches Mitglied zweier terroristischer Vereinigungen festgenommen. Der 29 Jahre alte Deutsche sitze in Untersuchungshaft, teilten die Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart und das Landeskriminalamt (LKA) am Donnerstag mit.

Das Oberlandesgericht Stuttgart habe Haftbefehl erlassen. Der Mann sei aktiv gewesen für die international agierende Organisation Islamischer Staat (IS) sowie für eine ihr nahe stehende Terrorgruppe in Syrien.

Online-Dating

Angeklagte gestehen im Prozess um Betrug beim Online-Dating

In einem Prozess um einen millionenschweren Betrug beim Online-Dating haben vor dem Landgericht München I zwei der drei Angeklagten gestanden. Ihre Verteidiger erklärten die Vorwürfe der Anklage am Donnerstag knapp für zutreffend. Der Anwalt des Dritten kündigte ebenfalls ein Geständnis an, dazu kam es aber zunächst nicht mehr. Dank eines sogenannten Deals zwischen allen Prozessbeteiligten können alle drei Angeklagten auf milde Strafen hoffen. Demnach drohen Höchststrafen zwischen drei und viereinhalb Jahren.

Polizisten

Jugendlicher wegen Terrorplanung festgenommen

Wegen des Verdachts auf Planung und Vorbereitung eines Terroranschlags im Rhein-Main-Gebiet ist ein 17-Jähriger festgenommen worden.

Der Jugendliche mit deutscher und türkischer Staatsangehörigkeit sei am 1. September in Florstadt im Wetteraukreis in der Nähe seines Elternhauses gefasst worden, teilte die Frankfurter Staatsanwaltschaft mit. Der geständige Jugendliche sitze in Untersuchungshaft.

Er soll einen islamistischen Anschlag „unter Verwendung hochexplosiven Sprengstoffs geplant und bereits mit dessen Vorbereitung ...

Feuerwehr mit Blaulicht

Brand in Bank: Unbekannte wollen Geldautomaten sprengen

Mit einer Gasflasche haben Unbekannte in der Nacht zum Donnerstag versucht, in Regensburg einen Geldautomaten zu sprengen - und haben dabei einen Brand verursacht. Nach Polizeiangaben hat gegen 01.30 Uhr die Alarmanlage der Bank ausgelöst. „Der Brand ließ die Scheiben im Erdgeschoss bersten“, teilte die Feuerwehr am Donnerstagmorgen mit. Den Angaben zufolge brachten die Einsatzkräfte 46 Bewohner aus den Wohnungen über der Bank in Sicherheit. Zwei Menschen erlitten Rauchgasvergiftungen.

Drei Stunden lang hielt sich der Täter während der Löscharbeiten aufgeregt im Bereich um die Kirche Sankt Jodok auf. Verdächtig

Mutmaßlicher Brandstifter von Ravensburg machte zwei schwere Fehler

Hat der Brandstifter von Sankt Jodok seine Tat doch geplant? Oder war das Feuer wirklich eher aus Versehen ausgebrochen, wie es der 40-Jährige bei seinem überraschenden Geständnis am ersten Prozesstag behauptet hatte? Das ist eine der zentralen Fragen bei der Verhandlung am Landgericht Ravensburg. Am zweiten Prozesstag gab es interessante Einblicke in die Arbeit der Kripo und in die Gemütsverfassung des Angeklagten kurz vor und nach der Tat.

Zwei schwere Fehler, wenn man es aus Sicht des Angeklagten betrachtet, haben letztendlich ...

Millionenschaden: Die Ravensburger Kirche Sankt Jodok wurde bei der Brandstiftung im März 2018 schwer beschädigt.

Angeklagter gibt Brandstiftung in St. Jodok zu - Nach der Tat ging es zum Schupfnudeln-Essen

Was geht in einem Menschen vor, der Kirchen anzündet? Handelt es sich um einen pyromanen Feuerteufel? Einen Islamisten? Einen durchgeknallten Atheisten? Am ersten Prozesstag am Ravensburger Landgericht um den Brand von Sankt Jodok kam etwas Licht ins Dunkel: Der Angeklagte, der bislang die Tat leugnete, legte nach gutem Zureden seiner Anwälte überraschend ein Geständnis ab: Er will aus Liebeskummer und im Vollrausch das Foto seiner Ex-Freundin angezündet und achtlos auf die Couch in dem als Jugendkirche genutzten Gotteshaus geworfen haben.