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Polizei

Toter Mann auf Bauernhof: Ermittler setzen Belohnung aus

Knapp zwei Monate nach dem Fund eines mutmaßlich getöteten 39-Jährigen auf einem Hof im niederbayerischen Geratskirchen hat das Bayerische Landeskriminalamt eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro zur Aufklärung des Falls ausgesetzt. Die Ermittler erhofften sich dadurch entscheidende Hinweise, teilte die Polizei am Freitag mit. Am Wochenende sollen Fahndungsplakate mit dem Hinweis auf die Belohnung im Landkreis Rottal-Inn ausgehängt werden.

Eine Frau hatte den leblosen Mann am 22.

Polizei

Sicherheitstag: Baden-Württemberg kooperiert mit Ländern

Polizisten aus Baden-Württemberg und vier weiteren Bundesländern wollen an diesem Freitag verstärkte Präsenz zeigen und gegen Kriminalität im öffentlichen Raum vorgehen. Konkret sind an diesem vierten länderübergreifenden Sicherheitstag die Bundesländer Rheinland-Pfalz, Bayern, Hessen und Saarland beteiligt.

«Verbrechen machen nicht an der Landesgrenze Halt», wird Innenminister Thomas Strobl (CDU) in einer Mitteilung vom Donnerstag zitiert.

Kiste der Entführung

Fall Ursula Herrmann jährt sich zum 40. Mal

Nur wenige Verbrechen haben die Menschen im Nachkriegsdeutschland so bewegt wie die Entführung und der Tod der kleinen Ursula Herrmann. Die Zehnjährige wurde am 15. September 1981 am Ammersee verschleppt und in einer vergrabenen Kiste eingesperrt - das Mädchen erstickte.

Bis heute zweifeln viele daran, dass der wahre Täter verurteilt wurde - selbst Ursulas Bruder. Und nach 40 Jahren beschäftigt der Fall auch immer noch die Juristen. Ein aktuelles Ermittlungsverfahren läuft bei der Staatsanwaltschaft in Augsburg.

Prozessauftakt gegen Steinewerfer der A96 München- Lindau

Steinwürfe von Brücke auf A96: Mann wegen Mordversuchs vor Gericht

Rund eineinhalb Kilo schwer ist der Stein, der an einem Novemberabend von einer Brücke nahe Memmingen unvermittelt auf die Autobahn 96 herabstürzt. Der Fahrer eines herannahenden Wagens bremst gerade noch, der Brocken schlägt in der Karosserie ein. Der Mann am Steuer und sein Mitfahrer bleiben unverletzt. Wer den Stein geworfen hat, bleibt zunächst unklar.

Seit Dienstag muss sich ein 42-Jähriger wegen dieser und zwei weiterer ähnlicher Taten vor dem Landgericht Memmingen verantworten.

Entführungsfall Ursula Herrmann

Nach 40 Jahren noch Ermittlungen im Fall Ursula Herrmann

40 Jahre nach dem Verbrechen an der Schülerin Ursula Herrmann in Oberbayern beschäftigt der Fall immer noch die Augsburger Staatsanwaltschaft. Die Behörde prüft seit Ende 2020 ein angebliches Bekennerschreiben. Das Dokument werde weiterhin ausgewertet und auf Spuren untersucht, erklärte Oberstaatsanwalt Andreas Dobler. «Diese spurentechnischen Untersuchungen dauern teilweise länger.» Die Ermittler gehen aber nicht davon aus, dass das Schreiben wirklich von dem Kidnapper stammt.

Mittelalterliche Haare in Brunnenschacht entdeckt

Mittelalterliche Haare unter der Lupe: Wie beim Friseur

Menschen im Mittelalter legten offensichtlich Wert auf ihre Haartracht. Das ergab die Analyse von mittelalterlichen Haarbüscheln aus München am Bayerischen Landeskriminalamt (BLKA). Die Haare seien glatt abgeschnitten gewesen wie beim Friseur, teilten die Experten des Fachbereichs für Biologie am Freitag mit.

«Dieser Fund zeigt, dass diese Person eine Frisur hatte», sagte Eleonore Wintergerst, Archäologin an der Archäologischen Staatssammlung, für die das BLKA die Untersuchung durchführte.

Hausexplosion in Rohrbach

Weiter Rätsel um Hausexplosion in Rohrbach

Nach der Hausexplosion im oberbayerischen Rohrbach an der Ilm mit einer toten Frau und dem folgenden Unfalltod eines Mannes soll ein DNA-Abgleich in Kürze Klarheit über dessen Identität bringen.

«Die Identifizierung läuft. Wir hoffen, dass wir zeitnah ein Ergebnis bekommen», sagte Polizeisprecher Karl Höpfl am Montag in Ingolstadt. Gerechnet wird damit bis Mitte der Woche.

Am Donnerstag war in Rohrbach an der Ilm (Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm) bei der Explosion einer Doppelhaushälfte eine 54 Jahre alte Frau getötet ...

Impfung

Dutzende gefälschte Impfpässe: Nur Spitze des Eisbergs?

In Bayern sind in den vergangenen Monaten Dutzende gefälschte Impfpässe aufgetaucht. Zwischen April und Ende August wurden nach Angaben des Landeskriminalamtes (LKA) rund 50 sogenannte Falsifikate gefunden (Stand 31. August). Dazu zählen Blanko-Impfpässe, gefälschte Corona-Impfaufkleber oder Totalfälschungen.

Dabei handelt es sich allerdings nach Ansicht der Ermittler nur um einen kleinen Teil der Fälschungen, die sich tatsächlich im Umlauf befinden.

Zahl der gefälschten Geldscheine geht zurück

Zahl der gefälschten Geldscheine geht zurück

Die Zahl der gefälschten Geldscheine ist in Bayern rückläufig. Laut dem Landeskriminalamt in München wurden dieses Jahr bisher 9400 gefälschte Gelscheine sichergestellt. Hingegen wurden nach Angaben des LKA bis November des vergangenen Jahres 21.500 Banknoten-Kopien aus dem Verkehr gezogen. Und nicht nur die Zahl an Blüten geht zurück, auch die Anzahl der Straftaten, die mit Falschgeld in Verbindung stehen ist geringer als im Vorjahr.

Falschgeld

Weniger „Blüten“: Rund 9400 falsche Geldscheine entdeckt

Ermittler haben in Bayern in diesem Jahr bislang rund 9400 gefälschte Geldscheine sichergestellt. Damit zeichne sich im Vergleich zum Vorjahr ein «eher rückläufiger Trend» ab, sagte eine Sprecherin des Landeskriminalamts (LKA) in München. Ob sich dieser bis zum Jahresende bestätigt, könne bislang zwar nicht abschließend beurteilt werden. Doch auch die Zahl der gemeldeten Falschgeld-Delikte sei zurückgegangen. Am häufigsten seien wie in den Vorjahren gefälschte 20- und 50-Euro-Scheine gefunden worden.