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Coronavirus - Griechenland

Athen ordnet dreiwöchigen Lockdown für ganz Griechenland an

Im Kampf gegen die Ausbreitung von Corona hat die griechische Regierung einen dreiwöchigen Lockdown von Samstag an für das ganze Land verfügt. Er könne nicht zulassen, dass das Gesundheitssystem überlastet werde, begründete Premier Kyriakos Mitsotakis den harten Schritt.

Ab Samstagmorgen um 6.00 Uhr müssen alle Läden außer Supermärkte, Apotheken und andere lebenswichtige Geschäfte schließen, sagte Mitsotakis in einer Fernsehansprache. Außerdem gilt von 21.

Suche nach Überlebenden

Helfer in Türkei suchen nach Verschütteten

Nach dem Erdbeben in der Ägäis mit zahlreichen Toten suchen Helfer in der türkischen Metropole Izmir weiter nach Überlebenden - doch die Hoffnung schwindet.

Zugleich verbrachten Menschen, die nicht in ihre beschädigten Häuser zurückkehren konnten, die Nächte in Notunterkünften. Auch auf der griechischen Insel Samos schliefen aus Angst vor Nachbeben viele Menschen erneut im Freien, in Autos und Zelten. Die türkische Katastrophenschutzbehörde Afad meldete auch am Sonntag weitere kleinere Nachbeben.

Erdbeben in der Türkei

Tote nach Erdbeben vor türkischer Westküste

Es sind 30 Sekunden, die Stunden und voraussichtlich Tage der Bergungs- und Aufräumarbeiten einleiten: Ein starkes Erdbeben in der Ägäis hat in der Westtürkei und auf den griechischen Inseln am Freitag für große Zerstörung gesorgt. Mehrere Menschen starben; es kam zu Tsunamis.

Vorläufigen Angaben der türkischen Katastrophenschutzbehörde von Freitagabend zufolge starben in der Westtürkei mindestens 12 Menschen, etwa 419 Menschen wurden verletzt.

Recep Tayyip Erdogan

EU-Gipfel streitet über Linie zur Türkei

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich beim EU-Gipfel für ein konstruktives Verhältnis zur Türkei stark gemacht - trotz des Gasstreits im östlichen Mittelmeer. Das Land sei Partner in der Nato und der Flüchtlingsfrage, betonte die CDU-Politikerin am Donnerstag in Brüssel.

Österreichs Kanzler Sebastian Kurz gab indes Kontra: Er forderte neue Sanktionen gegen Ankara. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan äußerte sich verächtlich und nannte die EU ein „einflussloses und oberflächliches Gebilde“.

Im Gespräch

Deutsche Flüchtlingsaufnahme als Signal

Die Bundesregierung ist enttäuscht. Kaum ein anderes EU-Land will sich an der Aufnahme von 1553 Flüchtlingen aus griechischen Lagern beteiligen.

Berlin steht mit dem Vorhaben, 408 Familien aufzunehmen, weitgehend isoliert da. Wird der Alleingang womöglich die Bemühungen um die geplante Reform der EU-Asyl- und Migrationspolitik beschädigen? Oder ist es ganz anders: Zeigt Deutschland als wirtschaftsstärkstes EU-Land Führungsstärke?

Innenminister Horst Seehofer (CSU) jedenfalls erkennt derzeit wenig Bereitschaft anderer ...

Streit um Erdgas im östlichen Mittelmeer

Türkisches Forschungsschiff beendet Erkundungen in der Ägäis

Das türkische Forschungsschiff „Oruc Reis“ ist nach der international umstrittenen Erkundung von Erdgasvorkommen im östlichen Mittelmeer in den türkischen Hafen Antalya zurückgekehrt.

Griechenland begrüßte das Ende der Forschungen. „Das ist ein Schritt in die richtige Richtung“, sagte Regierungschef Kyriakos Mitsotakis am Sonntag im griechischen Fernsehen (ERT). Seine Regierung fordere nun weitere Schritte von der Türkei, damit es zu einem Dialog über die Festlegung sogenannter ausschließlicher Wirtschaftszonen im östlichen ...

Lager unter freiem Himmel

Zehn Staaten nehmen Minderjährige aus Moria auf

Nach dem Großbrand im Migrantenlager Moria auf der griechischen Insel Lesbos wollen Deutschland, acht weitere EU-Staaten und die Schweiz zusammen 400 unbegleitete Minderjährige aufnehmen. Die Linkspartei und die Grünen halten das für nicht ausreichend.

Die griechischen Behörden begannen auf Lesbos am Freitag mit der Errichtung eines provisorischen Zeltlagers. Darin soll bis auf Weiteres ein Großteil der mehr als 12.000 Migranten untergebracht werden, die durch die Zerstörung des Lagers Moria obdachlos geworden sind.

Nach Brand in Flüchtlingslager Moria auf Lesbos

Entwicklungsminister für gemeinsame EU-Flüchtlingspolitik

Nach der Zusage Deutschlands und Frankreichs, kurzfristig mehr minderjährige Migranten aus dem abgebrannten griechischen Lager Moria aufzunehmen, setzt Entwicklungsminister Gerd Müller auf die Solidarität innerhalb der EU.

Jetzt müssten auch die anderen europäischen Länder und die EU-Kommission entschlossen handeln, sagte der CSU-Politiker der „Passauer Neue Presse“. „Die dramatischen Ereignisse in Moria müssen ein Weckruf sein, die Zustände zu ändern und endlich zu einer gemeinsamen Flüchtlingspolitik in Europa zu kommen.

Mittelmeer-Gipfel

Macron und südliche EU-Partner appellieren an die Türkei

Im Streit um Erdgaserkundungen im östlichen Mittelmeer fordern Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron und Partner aus dem europäischen Süden die Türkei zum Kurswechsel auf.

Es gebe volle Unterstützung und Solidarität mit Griechenland und Zypern, teilten Frankreich und sechs weitere südliche EU-Staaten bei einem Gipfeltreffen in Ajaccio auf der Mittelmeerinsel Korsika mit.

Der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis erklärte laut einer offiziellen Übersetzung: „Die Türkei muss die Forschungen unterlassen.

Eine Straße als Schlafplatz: Nach dem Brand sind Frauen, Männer und Kinder obdachlos.

Nicht überall interessiert die Katastrophe

Nach dem Brand in Moria diskutiert Europa über eine mögliche Aufnahme einiger der vom Brand betroffenen Menschen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron einigten sich darauf, mit anderen EU-Ländern 400 minderjährige Flüchtlinge aufzunehmen. „Wir müssen mit Griechenland solidarisch sein“, sagte Macron.

Die „schrecklichen Bilder“ aus Lesbos, von denen der Präsident sprach, waren auch Thema des Treffens zwischen Macron und dem griechischen Regierungschef Kyriakos Mitsotakis am Donnerstag auf ...