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Zwischen zehn und fünfzehn Personen treffen sich regelmäßig im Helferkreis.

Wo es in Amtzell in Sachen Geflüchtete hakt

„Integration braucht einen langen Atem und die Herausforderungen verändern sich im Laufe der Zeit“, heißt es in einem Schreiben des Arbeitskreises Asyl Amtzell. Um diesen veränderten Herausforderungen zu begegnen, sich die Alltagssorgen der Geflüchteten anzuhören und gemeinsam Zeit miteinander zu verbringen, trifft sich der Helferkreis seit kurzem wieder alle vier Wochen mit den Geflüchteten zum zwanglosen Austausch.

„Er will alles, das geht aber nicht“Sieben Mitglieder des zum Verein Füreinander-Miteinander gehörenden ...

Kurden brauchen echte Freunde

Kurden brauchen echte Freunde

Mit der Entscheidung, die Ausbildung der kurdischen Streitkräfte, der Peschmerga, durch die Bundeswehr wieder aufzunehmen, setzt die Bundesregierung mehr als nur ein Zeichen. Zwar sind lediglich 100 Soldaten in der Kurden-Hauptstadt Erbil stationiert. Doch tragen diese Ausbilder durch Beratung und Unterstützung der Peschmerga-Offiziere erheblich dazu bei, dass die Sicherheitslage in Kurdistan entspannt bleibt, während im Süden des Irak und der Hauptstadt Bagdad Attentate an der Tagesordnung sind.

Diese fünf Buben freuen sich schon auf den Volleyballplatz, der im Flüchtlingscamp Mam Rashan im Nordirak aus Mitteln der Weihna

Leser spenden mehr als eine Million Euro

Insgesamt 1,038 Millionen Euro haben die Leserinnen und Leser im vergangenen Jahr für die fünf großen Wohltätigkeitsaktionen der „Schwäbischen Zeitung“ gespendet und damit erstmals die Millionenmarke geknackt. Die zentrale Weihnachtsaktion „Helfen bringt Freude“ erbrachte 644 071 Euro, die lokalen Aktionen in Lindau, Friedrichshafen und Ravensburg sowie für einen Krankenwagen für Christen im Nordirak schließen 2019 mit insgesamt 394 430 Euro ab. Zum Vergleich: 2018 erbrachte „Helfen bringt Freude“ 526 733 Euro, die anderen Aktionen ...

 Oberst Jörg Wellbrink führt die etwa 100 in Erbil stationierten deutschen Soldaten.

Kurden und Deutsche wollen weiter zusammenarbeiten

Die wirtschaftliche und humanitäre Zusammenarbeit zwischen Kurdistan und Deutschland soll nach dem Willen der Regierungen in Erbil und Berlin trotz der Raketenangriffe des Iran auf die US-Militärbasis der Kurdenhauptstadt Erbil fortgesetzt werden: Der Außenminister der kurdischen Regierung, Falah Mustafah, sagte am Mittwoch: „Ich hoffe, dass die internationale Koalition bleibt.“ Die Anwesenheit der deutschen und internationalen Truppen sei im Kampf gegen die Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) weiterhin nötig.

Iran fired more than a dozen missiles at US forces in Iraq: Pentagon

Analyse nach Iran-Angriff: Die Wahl zwischen unsicherem Frieden und furchtbarem Krieg liegt bei Trump

Als Vergeltung für die Ermordung des iranischen Generals Qasem Soleimani hat Iran in der Nacht bis zu 40 ballistische Raketen auf zwei Militärstützpunkte im Zentralirak sowie im irakischen Kurdistan abgefeuert.

Wie irakische Medien soeben berichten, soll es bei den Vergeltungsangriffen keine Todesopfer gegeben haben.  Mit den Attacken, die nach den Racheschwüren der iranischen Führung unvermeidlich gewesen seien, habe die Islamische Republik ihr Gesicht wahren wollen, betonen von dieser Zeitung kontaktierte westliche Diplomaten in ...

 Die Ausbildung der kurdischen Streitkräfte, der Peschmerga, durch die Bundeswehr, wie auf diesem Bild aus dem April 2019, ist w

Kurden setzen weiterhin auf die Präsenz der USA in Irak

Während die Bundeswehr sich auf ein womöglich abruptes Ende ihrer Ausbildungsmission im Irak einstellt, ist die Lage im Norden des Iraks und in der Kurdenhauptstadt Erbil ruhig: „Die Regierung der autonomen Region Kurdistan beobachtet die Situation genau, will sich aber aus dem Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und Iran möglichst heraushalten“, erklärt der Journalist und Übersetzer Thomas Shairzid, in Deutschland lebender Kurde und als Irak-Beauftragter der Caritas-Flüchtlingshilfe Essen auch Ansprechpartner der „Schwäbischen Zeitung“ ...

Diese fünf Buben freuen sich schon auf den Volleyballplatz, der im Flüchtlingscamp Mam Rashan im Nordirak aus Mitteln der Weihna

Was die Leser der „Schwäbischen Zeitung“ mit ihrer Hilfe im Nordirak bewegen

In diesen Tagen schaut Nawzad Martani öfter in die Gebrauchtwagenbörsen im Internet: Er sucht zwei Schulbusse, 24-Sitzer, gut erhalten. Wieder einmal.

„Vor einem Jahr habe ich zwei Wochen lang gesucht, verhandelt, angeschaut, die Fahrzeuge in Katar gefunden und nach Kurdistan geholt“, erinnert sich der 51-Jährige, „die Busse bringen heute Schülerinnen und Schüler aus dem Flüchtlingscamp Mam Rashan zu den höheren Schulen in den nächsten Städten.

Das Team Piroz im Flüchtlingscamp Mam Rashan: Für die jungen Frauen, jesidische Flüchtlinge, ist Fußball zu einem wichtigen Teil

Schwäbische-Weihnachtsaktion im Nordirak: Kickende Mädchen, grinsende Jungs

Langsam versinkt die Sonne an diesem ungewöhnlich milden Dezembernachmittag hinter dem Hügel, auf dem in langen Reihen die Wohncontainer stehen. Die Mädchen und die Zaungäste warten, es kann noch nicht losgehen. Die Pfeife fehlt. Ohne Pfeife kann das Spiel nicht beginnen, sie nehmen das hier ziemlich ernst. Also gibt Kapitänin Isra Suleyman Ali ihren Mitspielerinnen vom Team Piroz noch ein paar Anweisungen, wahrscheinlich hat sie in den vergangenen Stunden wieder im Internet nach gewieften Spielzügen gesucht.

Viele Kinder wie dieses Geschwisterpaar im Flüchtlingscamp Mam Rashan sind durch Krieg und Vertreigung traumatisiert und werden

Hier wirken Ihre Spenden: Wie die Aktion „Helfen bringt Freude“ Flüchtlingen im Irak hilft

Zehnjährige, die als Kindersoldaten kämpfen und Gleichaltrige töten mussten. 20-jährige Mütter, die dutzendfach vergewaltigt wurden. 15-Jährige, die ohne Eltern aufgewachsen sind. Drei von 363 Schicksalen traumatisierter Flüchtlinge, über die an diesem Nachmittag die neun Psychotherapeuten berichten, die seit April 2018 in den nordirakischen Flüchtlingscamps Mam Rashan, Sheikan und Essiayan arbeiten. Und die aus Mitteln der Weihnachtsspendenaktion „Helfen bringt Freude“ bezahlt werden.

Fast 1,5 Millionen syrische Christen haben in den vergangenen sieben Jahren ihr Land verlassen – aus Furcht vor den Gewaltorgien

Der Exodus der Christen aus dem Nahen Osten

Pater Hovsep Bidoyan war zusammen mit seinem Vater auf dem Weg ins syrische Deir ez-Zor, als sein Auto von zwei Motorrädern aus beschossen wurde. Der armenisch-katholische Priester verblutete auf dem Weg ins Krankenhaus, wo auch sein Vater starb. Der am 11. November dieses Jahres getötete Geistliche hatte sich für den Wiederaufbau der Kirchengemeinden in Ost-Syrien eingesetzt, berichtet Boutros Marayati, der armenische Erzbischof von Aleppo. „Pater Bedoyan verstand es, in einer extrem instabilen und gefährlichen Situation, Solidarität unter ...