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Eine Frau betrachtet während der Vorbesichtigung der Ausstellung „Gurlitt – eine Bilanz“ im Kunstmuseum Bern Papierbögen an eine

Bern zieht die Gurlitt-Bilanz: Ein deutscher Skandal

Eigentlich war es eine läppische Summe. Aber wenn einer über die Schweizer Grenze fährt und 9500 Euro im Handgepäck hat, wird der Zoll hellhörig – auch bei einem harmlosen alten Herrn. Der Rentner brauchte Geld und hatte deshalb in der Schweiz ein Kunstwerk verkauft. Als die Steuerfahnder schließlich in München seine Wohnung durchsuchten, überschlugen sich die Ereignisse plötzlich.

Die Gurlitt-Sammlung schien NS-Raubkunst zu sein„Nazi-Schatz in Milliardenhöhe“ titelten die Zeitungen – und mancher hoffte, dass mit dem „Schwabinger ...

Kunstmuseum Bern zeigt Gurlitt-Ausstellung

Kunstmuseum zeigt Forschung zu Gurlitt in einer Ausstellung

Das Kunstmuseum in Bern präsentiert eine erste Bilanz seines Umgangs mit dem schweren Gurlitt-Erbe. Acht Jahre, nachdem das Schweizer Museum den Nachlass von Cornelius Gurlitt (1932-2014) übernommen hat, gibt es der Öffentlichkeit erstmals spannende Einblicke in die Provenienzforschung. Die Ausstellung «Gurlitt. Eine Bilanz» zeigt anhand von unzähligen Dokumenten und versteckten Hinweisen an Kunstwerken, wie die Herkunftsgeschichte von Hunderten Werken erforscht worden ist.

 Mit Hingabe malte Martha Stettler die Stofflichkeit der Kleider sowie die Sonnenflecken in „Les petites mamans“ von 1908.

Bilder von Martha Stettler in Achberg zu sehen

Wenigen Frauen war es zu Beginn des letzten Jahrhunderts vergönnt, als Künstlerin professionell tätig zu sein. Die aus dem Berner Bürgertum stammende Martha Stettler (1870-1945) hatte das Glück, dass ihr Vater selber künstlerisch tätig war und die Begabung seiner Tochter förderte. Es gab keine Diskussionen um die Ausbildung der Tochter zur Malerin, als diese 1893 mit einer Freundin nach Paris zog. Im Zentrum der künstlerischen Moderne schuf die Bernerin ein eigenständiges Werk, nahm rege am Kunstbetrieb teil und wurde mehrfach ausgezeichnet.

 Peter Berger stellte beim Neuen Ravensburger Kunstverein Skurriles aus. Unter anderem dieses Modell mit dem Bähnle. Vorne die A

Jazznacht kombiniert Musik mit Kunst

Eine gelungene Bereicherung der Musik- und der Ausstellungsszene in Ravensburg war die von Jazztime Ravensburg innerhalb des Landesjazzfestivals 2019 initiierte Jazznacht „Jazz meets Art“ an fünf Kunst-Orten. In der Kreissparkasse fand die offizielle Eröffnung statt.

Eine samtweiche Trompete und Keyboardbegleitung des Münchners Julian Hesse und des Chilenen Sebastián Castro zu den traumschönen Großformaten auf Japanpapier von Barbara Ehrmann – es könnte poetischer nicht sein.

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Ostasiatische Bildtradition und westliche Malerei

Die nächste Ausstellung in der Häfler Kunstgalerie Bernd Lutze, „Hyun-Sook Song - die Sammlung der Galerie (Arbeiten 1984 bis 2018)“ wird am Freitag, 15. Februar, um 20 Uhr eröffnet und dauert bis zum 30. März.

Hyun-Sook Song wurde 1951 in Südkorea geboren und wuchs dort laut Pressemitteilung der Galerie in einem Bergdorf in der Provinz Cholla/Damyang auf. 1972 ging sie – wie viele junge Koreanerinnen in dieser Zeit – als Gastarbeiterin nach Deutschland und arbeitete vier Jahre als Krankenschwesterhelferin in Bremen.

„Die dritte Haut“ lautet der Titel dieses Bildes, das Friedensreich Hundertwasser 1982 geschaffen hat und das im kommenden Jahr

Lindau stellt 2019 Gemälde von Hundertwasser aus

Gemälde, Grafiken und ein Knüpfteppich sind im kommenden Jahr in der großen Ausstellung in Lindau zu sehen. Das hat das Kulturamt am Mittwochabend in einer Pressemitteilung bekanntgegeben. Die Ausstellung wird vom 6. April bis 29. September im Gebäude der alten Hauptpost zu sehen sein.

Über den Winter wird das Kulturamt das frühere Postgebäude nahe dem Bahnhof in ein Kunstmuseum umbauen. Wie berichtet, sollen dort bis zum Ende der Sanierung des Cavazzen Ausstellungen stattfinden.


Wegen ihrer Kunst und Architektur weit über die Grenzen Basels hinaus berühmt: die Fondation Beyeler.

Die Basler lieben es süß und nass

Erfrischender Stadtbummel: Der Rhein und 170 Brunnen sprudeln in der Schweizer Metropole. Basel hat dank spendierfreudiger Einwohner außerdem jede Menge Kuns zu bieten.

Wissen Sie, was Sie als Besucher hier lernen sollten?“ fragt mich der ältere Herr im Bus. Ich nicke: „Billettautomaten bedienen, von Halbtax bis Nachtnetzzuschlag.“ Der Mann schüttelt den Kopf: „Wickelfisch binden!“ Er hält mir einen gelben Schwimmsack hin. Führt vor, wie das geht.

Elbphilharmonie

Kultur in einer Welt des Aufruhrs

Die Wahl von US-Präsident Donald Trump, das Erstarken der AfD in Deutschland und die #MeToo-Debatte um sexuelle Belästigung - wohl selten war die Kultur so stark von großen gesellschaftspolitischen Themen bestimmt wie in diesem Jahr.

Keine Preisverleihung, keine Ausstellungseröffnung, die an diesen Aufregern vorbeikam. Dabei hatten Kunst und Literatur, Film und Theater, Musik und Oper auch so schon viel zu bieten. Ein Rückblick:

GÖTTERDÄMMERUNG IN HOLLYWOOD: So etwas hat Hollywood noch nie erlebt: Bei der Oscar-Verleihung ...

Die Bundeskunsthalle in Bonn zeigt Werke aus der umstrittenen Sammlung unter dem Titel „Bestandsaufnahme Gurlitt. Der NS-Kunstra

Bilder und Schicksale: Gurlitt-Ausstellungen eröffnet

Ausstellungen in Bonn und Bern spüren der Sammlung Gurlitt nach und beleuchten ein lange verdrängtes Kapitel der Kunstgeschichte.

Endlich sind sie zu sehen, die Bilder aus dem Besitz des Cornelius Gurlitt, die als „Schwabinger Kunstfund“ Berühmtheit erlangt haben. In zwei parallelen Ausstellungen unter dem Titel „Bestandsaufnahme Gurlitt“ präsentieren das Kunstmuseum Bern 150 Werke aus dem Bestand der „Entarteten Kunst“ und die Bundeskunsthalle Bonn 250 Arbeiten, bei denen es sich um Raubkunst handeln könnte.

Bestandsaufnahme Gurlitt

Gurlitt-Schau in Bonn wirft Schlaglicht auf NS-Kunstraub

Mit der erstmaligen Präsentation in Bonn und Bern des spektakulären Gurlitt-Fundes wird ein Schlaglicht auf den organisierten Kunstraub der Nationalsozialisten geworfen. In der Bonner Bundeskunsthalle wurde am Donnerstag der zweite Teil der Doppelausstellung präsentiert.

Rund 250 teilweise hochklassige Werke aus dem 2012 gefundenen Bestand von Hildebrand Gurlitt, der einer der Kunsthändler Hitlers war, werden von Freitag bis 11. März gezeigt und Opferbiografien gegenübergestellt.