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Blick auf ein Haus von Le Corbusier

Deutschland will Werkbundsiedlungen auszeichnen lassen

Werkbundsiedlungen der Jahre 1927 bis 1932 in Deutschland, Österreich, Polen und der Tschechischen Republik sollen das Europäische Kulturerbe-Siegel erhalten. Das ist das Ziel der Bundesländer, wie die Kultusministerkonferenz (KMK) am Freitag in Berlin mitteilte. Deutschland werde in einem nun anstehenden Bewerbungsdurchgang einen entsprechenden Antrag bei der Europäischen Kommission einreichen.

Ein Expertengremium der KMK hatte den von der Stadt Stuttgart vorgelegten länderübergreifenden Antrag zur Vorlage in Brüssel empfohlen.

Ein Schüler zeigt im Unterricht auf

Lehrermangel-Prognose: Schulen fehlen Hunderte Pädagogen

An Bayerns Schulen werden in den kommenden Jahren nach offizieller Prognose dringend mehr Lehrer gebraucht. So liegt der Bedarf nach Berechnungen der Kultusministerkonferenz (KMK) schon vom kommenden Jahr an über dem Angebot. Den am Donnerstagabend veröffentlichten Zahlen zufolge müssten 2019 mindestens 5230 ausgebildete Lehrkräfte eingestellt werden, um den Bedarf an den Schulen decken zu können. Zur Verfügung stehen der Prognose zufolge aber wohl nur 4890 Absolventen - eine Lücke von 340 Stellen.

In Baden-Württemberg trifft der Lehrermangel Grundschulen

Baden-Württemberg hat voraussichtlich noch bis zum Jahr 2022 mit einem Lehrermangel zu kämpfen. Bis dahin werden in dem Bundesland weniger Lehrer ausgebildet, als benötigt werden. Das trifft vor allem die Grundschulen. Vom Jahr 2023 an gibt es dann dauerhaft mehr Absolventen des Vorbereitungsdienstes als Stellen, die zu besetzen sind. Das geht aus Zahlen der Kultusministerkonferenz hervor, die am Donnerstag in Berlin veröffentlicht wurden.

Demnach braucht Baden-Württemberg bis 2030 jährlich zwischen 3250 und 5000 Lehrer.

Neue Prognose zum Lehrermangel: Tausende Pädagogen fehlen

An Deutschlands Schulen fehlen innerhalb von zehn Jahren nach offizieller Prognose 18 000 Lehrer. Im laufenden Jahr liegt der Bedarf nach Berechnungen der Kultusministerkonferenz um 11510 Lehrer über dem Angebot an Bewerbern. Die Lücke sinkt auf 2720 im Jahr 2022. Für die insgesamt bis 2030 reichende Prognose rechnet die KMK mit im Schnitt jedes Jahr 700 fehlenden Lehrern. Der Lehrermangel ist in den ostdeutschen Ländern laut der vorgelegten KMK-Prognose in den kommenden Jahren dramatischer als im Westen.

Stefan Räpple (AfD)

AfD-Abgeordneter stellt Meldeplattform gegen Lehrer online

Nach der Hamburger AfD hat auch die AfD in Baden-Württemberg eine Meldeplattformen gegen Lehrer online gestellt. Am Donnerstag schaltete der AfD-Landtagsabgeordnete Stefan Räpple das Portal frei, auf der Schüler Lehrer melden können, die angeblich im Unterricht gegen die AfD hetzen. Auch Studenten können dort Professoren melden. Ihm seien wiederholt „Belege für Hetze gegen die AfD im Unterricht“ zugespielt worden, obwohl Lehrer neutral zu sein hätten, begründete Räpple die Aktion gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

Geplante AfD-Meldeplattform gegen Lehrer stößt auf Widerstände.

Meldeplattform gegen Lehrer jetzt auch in Baden-Württemberg online

Nach der Hamburger AfD hat auch die AfD in Baden-Württemberg eine Meldeplattform gegen Lehrer online gestellt. Am Donnerstag schaltete der AfD-Landtagsabgeordnete Stefan Räpple das Portal frei, auf der Schüler Lehrer melden können, die angeblich im Unterricht gegen die AfD hetzen.

Auch Studenten können dort Professoren melden. Ihm seien wiederholt „Belege für Hetze gegen die AfD im Unterricht“ zugespielt worden, obwohl Lehrer neutral zu sein hätten, begründete Räpple die Aktion gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

Lehrermangel

Tausende Lehrer fehlen - Osten besonders betroffen

An Deutschlands Schulen fehlen innerhalb von zehn Jahren nach offizieller Prognose 18.000 Lehrer. Im laufenden Jahr liegt der Bedarf an frischen Kräften laut Berechnungen der Kultusministerkonferenz (KMK) um 11 510 über dem Angebot auf dem Arbeitsmarkt.

Die Lücke sinkt auf 2720 im Jahr 2022. Für das Jahr 2027 geht die KMK dann davon aus, dass wieder 3060 mehr ausgebildete Lehrkräfte zur Verfügung stehen als in dem Jahr gebraucht werden.

Kultusministerkonferenz legt Lehrerprognose vor

Die Bildungsminister der Länder wollen heute in Berlin eine Prognose über den künftigen Bedarf an Lehrern in Deutschland vorlegen. Die Kultusministerkonferenz (KMK) tagt dazu und zu weiteren Themen zwei Tage in Berlin. Im Mai hatte die KMK eine Prognose vorgelegt, nach der die Zahl der Schüler in Deutschland bis 2030 um 278 000 auf 11,2 Millionen steigen wird. Die Kultusminister wollen auch Empfehlungen zur Stärkung der Demokratieerziehung in der Schule geben und über die künftige Platzvergabe beim Medizinstudium beraten.

Auch in Baden-Württemberg und Bayern soll es bald Internet-Portale geben, auf denen Schüler und Eltern Lehrer melden können.

Meldeplattform gegen Lehrer: FDP will AfD-Vorstoß mit kreativem Protest zum Absturz bringen

„Schüler-Stasi“, „Petze-Portal“, „Denunziantentum“, „ekelhafte Gesinnungsschnüffelei“ – es hagelt viel Kritik an den Onlineportalen der AfD, auf denen Schüler Lehrer melden sollen, die angeblich gegen das Neutralitätsgebot verstoßen und politische Beeinflussung betreiben würden. In Hamburg und Berlin gibt es solche Foren im Netz bereits.

In der Hansestadt etwa ging am 18. September die Seite „Neutrale Schulen Hamburg“ online, auf der man der örtlichen AfD missliebige Lehrer melden kann, die sich vermeintlich nicht an die Pflicht ...

Susanne Eisenmann

Eisenmann: Länderübergreifende Standards in der Bildung

Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) will im Kreis ihrer Ressortchefs noch einmal auf mehr gemeinsame Standards der Bundesländer im Schulunterricht pochen. Es brauche mehr Vergleichbarkeit, mehr Transparenz und mehr Qualität. „Offenbar gibt es erfolgreichere Länder und weniger erfolgreiche. Das zieht sich von den unverzichtbaren Grundfähigkeiten des Lesens, Rechnens und Schreibens bis zum Ganztag durch alle Themen“, sagte Eisenmann auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart.