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Katharina Pepela, Gesamtelternbeiratsvorsitzende Laichingen

Eltern wünschen sich Konzepte von der Politik

Der Fernunterricht an den Schulen läuft nun in der zweiten Woche und ein Ende ist nicht wirklich in Sicht. Dieser verordnete Heimunterricht stellt nicht nur Schulen und Lehrkräfte, sondern auch Kinder und ihre Eltern vor ziemliche Herausforderungen. SZ-Redakteur Christoph Schneider spricht mit Katharina Pepela, die seit sieben Jahren dem Vorstand des Laichinger Gesamtelternbeirats angehört. Sie hat sich bei Eltern umgehört und weiß, wie rund der Fernunterricht läuft.

Landeselternbeirat sieht Pläne kritisch

Der Landeselternbeirat ist von den Plänen der baden-württembergischen Regierung, Grundschulen und Kitas vielleicht schon Anfang Februar zu öffnen, nicht überzeugt. Der Beiratsvorsitzende Michael Mittelstaedt warf dem Kultusministerium Konzeptlosigkeit vor. Warum gebe es nicht bereits seit Wochen einen veröffentlichten Plan für bestimmte Inzidenz-Werte, fragte er. Vielmehr schiele man nur auf die Infektionszahlen - quasi in Erwartungsstarre, so Mittelstaedt.

Obwohl sie wegen Corona eigentlich möglichst zuhause bleiben sollten, werden auch in Ravensburg immer mehr Kinder in die Notbetr

Auch in Ravensburg wächst der Bedarf an Notbetreuung

Die Schulen und Kitas sind wegen des Corona-Lockdowns weiterhin geschlossen – ein Problem für viele berufstätige Eltern.

Jedenfalls ist die Notbetreuung in den Kitas und an den Grundschulen in Ravensburg sehr gefragt – Tendenz steigend. Das lässt sich personell zwar noch bewältigen, wie es seitens der Stadtverwaltung heißt. Doch es gibt auch kritische Punkte.

Aktuell werden 715 Kita-Kinder (36,5 Prozent) notbetreut. Das sind mehr als in der vergangenen Woche, da waren es noch 630 Kinder (31,5 Prozent) gewesen.

Susanne Eisenmann (CDU)

Eisenmann will Präsenzunterricht nach Fasching

Peu à peu zurück in die Präsenz: Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) will die Schüler und Schülerinnen im Februar schrittweise an die Schulen zurückholen. Die Grundschulen sollen ab 1. Februar wieder in den Präsenzunterricht einsteigen, betont Eisenmann in einem Brief an das Staatsministerium, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. In der ersten Februarwoche könnten zunächst die Klassen 1 und 2 zurückkehren, während die Klassen 3 und 4 noch eine Woche länger zuhause lernen.

Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel

Elternverband erhebt Forderungen an Kultusministerium

Als Konsequenz auf die unterschiedlichen Voraussetzungen im Unterricht während der Corona-Pandemie hat der bayerische Elternverband (BEV) fünf grundlegende Forderungen an das Kultusministerium gestellt. Darunter: Ein „Freischuss“ für alle Abschlussprüfungen und eine gemeinsame Entscheidung von Lehrern und Eltern statt Noten als Kriterium fürs Vorrücken und den Übertritt.

Unter den aktuellen Bedingungen hätten nicht alle Kinder und Jugendlichen die gleichen Bildungschancen, betonte der BEV am Dienstag in München mit Blick auf ...

Rektoren, Lehrer, Schüler und Eltern mehrerer Biberacher Schulen machen sich für die Verwendung von Micorsoft Teams als Programm

Diese Biberacher Schulen setzen trotz Datenschutzbedenken auf Microsoft

Sollen Microsoft-Programme wir die Kommunikationssoftware Teams in Zeiten des Fernunterrichts von Schulen genutzt werden, weil sie größtenteils störungsfrei funktioniert, oder geht das zu Lasten des Datenschutzes, wie ein Bündnis aus 20 Gruppen in Stuttgart vorige Woche anmerkte? Dazu gehörten Landesschüler- und Landeselternbeirat, einige Lehrerverbände, die Verbraucherzentrale des Landes sowie Informatik-Experten. An einigen weiterführenden Schulen in Biberach gibt es dazu eine klare Haltung.

Fernunterricht: Schulleitungen fühlen sich alleingelassen

Die Vereinigung der Schulleiterinnen und Schulleiter im Land hat dem Kultusministerium vorgeworfen, die Schulen in Fragen des Online-Unterrichts im Corona-Lockdown im Stich zu lassen. Im ganzen Land fragten sich Schulleitungen und Lehrkräfte: „Warum muss jede Schule sich eigene Wege und Möglichkeiten suchen, digitalen Online-Unterricht zu gestalten?“ Zudem verstehe man nicht, wieso es unmöglich sei, eine „gut funktionierende Bildungsplattform für alle Schulen“ zur Verfügung zu stellen, teilte der Vorstand der Vereinigung am Montag mit.

Michael Piazolo

Bayern verschiebt wegen Corona alle Schulabschlussprüfungen

Nach den Abiturprüfungen werden wegen der Corona-Pandemie auch an allen anderen Schularten die Abschlussprüfungen verschoben: an Mittel-, Real- und Wirtschaftsschulen um zwei, an den Fachoberschulen und Berufsoberschulen sogar um gut drei Wochen. Das teilte das Kultusministerium am Montag in München mit. In der Oberstufe der Gymnasien und in der Grundschule werden zudem die Zahl der Klausuren und Probearbeiten nochmals reduziert - eine logische Folge der derzeitigen, bislang bis Monatsende befristeten Schulschließungen.

Bislang wurden 617 Personen positiv auf das Coronavirus getestet (Stand 30. Juni, 16 Uhr), 564 Personen sind wieder genesen.

Corona-Newsblog: Das waren die wichtigsten Entwicklungen am Montag

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹: Aktuell nachgewiesene Infizierte Baden-Württemberg: ca. 35.900 (271.976 Gesamt - ca. 230.000 Genesene - 6.050 Verstorbene) Todesfälle Baden-Württemberg: 6.050 Sieben-Tage-Inzidenz Baden-Württemberg: 123,1 Aktuell nachgewiesene Infizierte Deutschland: ca. 302.326 (2.040.

Die Sonderpädagogischen Schulen, darunter die KBS in Wört (im Bild), durften nach den Weihnachtsferien trotz Corona in den Regel

Eine Schulart läuft trotz Corona im Regelbetrieb

Während Schulen und Kitas im Land wegen steigender Infektionszahlen weiter geschlossen bleiben müssen, gilt für Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ), wie die Konrad-Biesalski-Schule in Wört, die Martinusschule in Schwäbisch Gmünd oder auch die Jagsttalschule in Westhausen, eine Ausnahmeregelung. Sie können den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen ungehindert fortführen. Das sorgt bei manchen Eltern für gemischte Gefühle.

Manfred Metzger aus Aalen hat einen Sohn mit Behinderung und schwerem Herzfehler.