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Immer wieder Streitthema: Masken an Schulen. Ein Ulmer Lehrer und eine Waldorfschule streiten sich nun vor Gericht.

Prozess: Waldorf-Lehrer verweigert Maske

Endet diese Pädagogen-Ära im Zwist? 30 Jahre unterrichtete Fritz P. (Name geändert) an der Ulmer Waldorfschule in der Römerstraße. Bis ihm die Schule inmitten der Pandemie kündigte. Grund: Der Lehrer weigerte sich, Maske zu tragen, legte auch ein Attest vor. Nun wird der Fall vor dem Ulmer Arbeitsgerichts verhandelt.

Eine bewährte Zusammenarbeit Wie andere Schulen auch, hat das Coronavirus die Waldorfschule in der Römerstraße (es gibt zwei Waldorfschulen in Ulm) wie aus heiterem Himmel getroffen.

Ab Mai sollen die Hausärzte im Land deutlich mehr impfen.

Schulen, Intensivstationen, Impfstoff - der Corona-Überblick für Baden-Württemberg

Wenig Impfstoff, angespannte Lage auf den Intensivstationen und Unsicherheiten bei Schulöffnungen: Die Corona-Pandemie macht Baden-Württemberg zu schaffen. Antworten auf einige drängende Fragen im Überblick:

Öffnen die Schulen denn nun für den Präsenzunterricht? Aus dem geplanten Präsenz- oder Wechselunterricht ab Montag wird vielerorts nichts. Das Land will die Notbremse des Bundes, die noch im Infektionsschutzgesetz verankert werden muss, ab Montag einführen.

Ohne negativen Schnelltest können die Schülerinnen und Schüler in der Region ab Montag nicht am Präsenzunterricht teilnehmen.

Die meisten Schulen machen wieder zu - Feuerwehr fährt für Schnelltests quer durch Deutschland

Die Situation an den Schulen im Landkreis Biberach in der Corona-Pandemie hat am Freitag einen neuen Tiefpunkt erreicht. Nachdem das Land ab Montag eine Corona-Testpflicht für alle Schulen eingeführt hatte, sprach das Regierungspräsidium (RP) Tübingen am Freitagnachmittag kurzerhand die Empfehlung aus, alle Schulen im Landkreis Biberach und im Stadtkreis Ulm zumindest am Montag und Dienstag geschlossen zu halten und die Schülerinnen und Schüler digital zu unterrichten.

 Es bleibt dabei: Schülerinnen und Schüler lernen auf Distanz. Die Hoffnung auf Wechselunterricht ab Montag hat sich mit dem Inz

„Mir tun die Kinder wahnsinnig leid“ - Doch die Schulen bleiben zu

„Wir bleiben zu.“ Was Heiko Fähnle, der geschäftsführende Schulleiter der Stadt Ellwangen, am Freitag erklärt, gilt ab Montag nicht nur für die Ellwanger Schulen, sondern für alle im Ostalbkreis. Der Wechselunterricht ist vorerst abgesagt.

„Dass der Ostalbkreis die 200er-Inzidenz erstmalig überschritten hat, wirkt sich auch auf den Schulbetrieb aus“, gibt das Landratsamt bekannt. „War zunächst vom Land noch geplant, ab dem 19. April wieder Unterricht vor Ort in den Schulen zu ermöglichen, so wird dies im Ostalbkreis wegen der hohen ...

Die Schulen haben in den vergangenen Tagen die Schnelltests erhalten, mittels derer sich die Schüler ab Montag zweimal pro Woche

Test-Pflicht an den Schulen passt in Tuttlingen nicht jedem

Ab Montag startet an den Schulen wieder der Präsenz-Unterricht, wenn auch nur im Wechselmodell. Die Voraussetzung, um am Präsenz-Unterricht teilzunehmen, ist jedoch: Die Eltern müssen zustimmen, dass sich ihr Kind zweimal wöchentlich einem Schnelltest unterzieht. Das Gros scheint damit einverstanden zu sein, doch es gibt auch kritische Stimmen.

Dass sie sich einmal so darauf freuen würde, wieder in die Schule gehen zu dürfen, hätte Lina Hausmann bis vor einigen Monaten nicht gedacht.

 Die Kitas in Ellwangen müssen wegen der hohen Sieben-Tage-Inzidenz schließen. Aber nicht bereits am Montag, 19. April, sondern

Anders als die Schulen: Kindergärten schließen erst am Mittwoch

Die Ellwanger Kindergärten haben noch zwei Tage Galgenfrist: Am Montag und auch am Dienstag kommender Woche sollen sie – anders als die Schulen – aller Voraussicht nach noch geöffnet sein. Erst am Mittwoch ist dann zu. Das berichten die Stadt und die katholische Kirche als Kindergartenträger. Bestätigt werden sie von Landrat Joachim Bläse.

Grundsätzlich lässt das jüngste Schreiben des Kultusministeriums vom Freitagmittag keinen Spielraum zu.

Schulöffnungen

Schulöffnung ade: Stuttgart und Ulm ziehen Notbremse

Die für Montag geplante Rückkehr aller Kinder und Jugendlichen in die Schulen nach vier Monaten im Lockdown wird nur in Teilen Baden-Württembergs klappen. Die Großstädte Stuttgart und Ulm zogen am Freitag angesichts hoher Infektionszahlen in letzter Minute die Notbremse und verschoben den Start des Präsenz- und Wechselunterrichts vorerst.

Beide Städte sind Corona-Hotspots. Ulm rangierte am Freitag bei 183,0 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche und damit noch unter dem Grenzwert 200, ab dem es nur Fernunterricht geben ...

Im Raum Ellwangen ging es los, unaufhaltsam verbreitete es sich dann im gesamten Ostalbkreis. Mittlerweile sind oder waren mehr

Inzidenz von mehr als 200: Landrat fordert Corona-Kraftakt von Ostalb-Bevölkerung

Landrat Joachim Bläse hat sich am Freitagnachmittag mit einer Pressemitteilung an die Bürger des Ostalbkreises gewandt. „Unser gemeinsames Ziel ist die Öffnung des Einzelhandels und der Gastronomie sowie der Betrieb von Schulen und Kitas. Deshalb müssen wir alles unternehmen, um die Inzidenz zu senken und die Belastung der Kliniken zu reduzieren.“

Die Zielvorgabe sei klar, die Maßnahmen, die helfen, das Ziel zu erreichen, seien bekannt.

Neues Programm für Videokonferenzen an Schulen

Mit einem neuen Programm sollen Schulen künftig Videokonferenzen ausrichten können. Die Software mit dem Namen Visavid eigne sich auch für Grundschulen, teilte das Kultusministerium am Freitag in einer Pressemitteilung mit. Sie soll das Lernen in der Pandemie daheim erleichtern.

Visavid ist nach Angaben des Ministeriums ein maßgeschneidertes Programm für Schulen. Die Daten würden nur in großen Rechenzentren der EU verarbeitet, hieß es weiter.

Lockdown

Baden-Württemberg setzt ab Montag geplante Notbremse um

In vorauseilendem Gehorsam zieht Baden-Württemberg vor, worüber der Bundestag erst nächste Woche entscheiden will: Von Montag an gilt im Land die geplante Notbremse des Bundes.

Jeder Tag zählt in der Pandemiebekämpfung und wir wollen den Menschen in einer Woche nicht schon wieder eine neue Verordnung präsentieren.

Gesundheitsminister Manfred Lucha 

„Da wir unsere Corona-VO ohnehin am Wochenende verlängern müssen, werden die vorgesehenen Verschärfungen des Bundes direkt mit eingearbeitet“, erklärt ...