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Streit um Gemeinschaftsschule geht weiter

Regierung streitet um Gemeinschaftsschulen

Zum kommenden Schuljahr haben die Gymnasien im Südwesten wie in den Vorjahren die größte Anziehungskraft. Das erklärte Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) am Freitag anhand der vorläufigen Übergangszahlen, die insgesamt gestiegen sind. „Die bereits seit einigen Jahren steigenden Schülerzahlen kommen nun in den weiterführenden Schulen an.“ Derweil regt sich Protest gegen einen Vorstoß des Wangener CDU-Landtagsabgeordneten Raimund Haser zur Weiterentwicklung der Gemeinschaftsschule.

Susanne Eisenmann (CDU)

Schülerzahlen in der fünften Klasse steigen wieder

Nach Jahren sinkender Schülerzahlen sind für das kommende Schuljahr wieder mehr Schüler für die fünften Klassen angemeldet. Insgesamt seien es 84 637 Kinder in Baden-Württemberg, teilte das Kultusministerium am Freitag mit. In den Jahren bis 2015 seien es jeweils 600 bis 1000 Schüler weniger gewesen.

5074 Anmeldungen gingen bei den Haupt- und Werkrealschulen ein - 70 weniger als im Vorjahr. Der jahrelange Rückgang verlangsame sich mit Blick auf die Prognose, sagte Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU).

Susanne Eisenmann (CDU)

Streit um Schulsoftware: Einführung soll überprüft werden

Der Rechnungshof soll nach dem Willen des Bildungsausschusses die Einführung einer Schulverwaltungssoftware (ASV-BW) unter die Lupe nehmen. Dies beschloss das Gremium, wie die Ausschussvorsitzende Brigitte Lösch (Grüne) am Freitag in Stuttgart mitteilte. „In elf Jahren wurden mehr als 24 Millionen Euro in ASV-BW gesteckt und nur 13 Prozent der Schulen im Land nutzen diese Software - das wirft aus Sicht des Bildungsausschusses zu Recht einige Fragen auf.

Susanne Eisenmann (CDU), Kultusministerin von BW, im Interview

Pflichtbesuche in NS-Gedenkstätten: Gewerkschaft skeptisch

Eine mögliche Einführung von Pflichtbesuchen für baden-württembergische Schüler in NS-Gedenkstätten sieht die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mit Skepsis. „Sehr viele weiterführende Schulen unternehmen bereits entsprechende Besuche, was wir befürworten“, sagte GEW-Landesgeschäftsführer Matthias Schneider. Es sei aber fraglich, ob eine Pflicht tatsächlich zu dem gewünschten Effekt führe. Womöglich würden verpflichtende Besuche sogar Widerstände provozieren.

Susanne Eisenmann

Zeitung: Ministerin für Pflichtbesuche in NS-Gedenkstätten

Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) erwägt nach Angaben der „Heilbronner Stimme“ die Einführung von Pflichtbesuchen für Schüler in Gedenkstätten des nationalsozialistischen Unrechts. „Sie machen die deutsche Geschichte, die für viele Schüler heute fern und abstrakt ist, greifbar und regen zum Nachdenken und zur kritischen Auseinandersetzung mit unserer Vergangenheit an“, sagte Eisenmann der Zeitung (Donnerstag).

Grund für die Überlegungen seien zunehmende antisemitische Tendenzen in der Gesellschaft, wie eine ...


Gerade junge Lehrer werden in Bayern oft mit befristeten Arbeitsverträgen abgespeist – auch wenn die Staatsregierung mehr Stell

Lebensplanung fällt für Bayerns Lehrer aus

Bildungspolitik wird in Bayern groß geschrieben. Doch rund 7000 junge Lehrer hangeln sich von Vertrag zu Vertrag. Verbände und die Opposition kritisieren die prekäre Beschäftigungspolitik scharf.

Pläne schmiedet Anne S. nicht mehr. „Wie denn auch? Ich bekomme ja seit sechs Jahren nur befristete Verträge“, sagt die 34-Jährige. Was das im Alltag bedeutet? „Man ist nicht kreditwürdig, bekommt schwer eine Wohnung, weiß nie, wie es weitergeht“, sagt Anne.

Nicole Hoffmeister-Kraut (Mitte) auf dem Girls’ and Boys’ Day Ende April bei der Firma Kärcher: Die Ausbildungsquote in Baden-Wü

Stärker für Berufsausbildung werben

Politik, Unternehmen und Gewerkschaften in Baden-Württemberg wollen mehr Schüler für eine Berufsausbildung begeistern als bisher. Das ist das Ziel des sogenannten Ausbildungsbündnisses, das am Montag in Stuttgart seine Jahresbilanz für 2017 gezogen hat. Die fiel bei allen Beteiligten grundsätzlich positiv aus. Zu den Erfolgen zählen die guten Aussichten für die meisten Bewerber um einen Ausbildungsplatz sowie erste Erfolge bei der Integration von Flüchtlingen.

Susanne Eisenmann

Schüler erhalten Alternative zum Religionsunterricht

Was ist gut, was ist böse? Philosophische Fragen wie diese sollen künftig mehr Schüler im Ethikunterricht an den Südwest-Schulen diskutieren können. „Gemeinsam über unsere Normen und Werte zu sprechen, ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Dienstag in Stuttgart. Die wachsende Zahl von Schülern, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, müsse eine Alternative erhalten.

Die Landesregierung will den Ethikunterricht an den weiterführenden Schulen schrittweise ausbauen.

Schülerin mit Handy

Schulen sollen selber über private Handynutzung entscheiden

Schulen in Bayern sollen künftig möglicherweise selber entscheiden dürfen, ob sie die private Handynutzung in den Pausen oder über Mittag erleichtern wollen oder nicht. Das jedenfalls hat sich bei einem runden Tisch mit Lehrern, Eltern und Schülern am Montag im Kultusministerium als klarer Trend herauskristallisiert, wie Minister Bernd Sibler (CSU) anschließend berichtete. Es sei zwar nicht einstimmig, aber klare Mehrheitsmeinung gewesen, den Schulen hier in Zukunft mehr eigene Gestaltungsmöglichkeiten zu geben.

Bei „Frechdachs“ wird nicht nur gespielt und gebastelt, auch die Hausaufgaben werden hier unter Aufsicht erledigt. Was in Gemein

Ein kleiner Verein leistet Großes

Sie arbeiten im Stillen, finden sich in der Zeitung nur selten wieder und leisten doch so großartige Arbeit: die Mitglieder des Vereins „Frechdachs“ in Tannhausen. Seit 14 Jahren macht sich der kleine gemeinnützige Verein mit seinen gerade mal 20 Mitgliedern um die Kinderbetreuung in der Gemeinde verdient. Das Angebot des Vereins ist in den vergangenen Jahren enorm gewachsen, die Auflagen leider auch. Trotzdem bemühen sich die Verantwortlichen bei „Frechdachs“, das Betreuungsangebot für die Eltern so kostengünstig wie möglich zu halten.