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 Der Angeklagte leide unter Panik und Verfolgungswahn, deshalb habe er versucht ein Auto zu stehlen.

27-jähriger Angeklagter leidet unter Psychose und versucht Auto zu stehlen

Ein 27-Jähriger und ein 23-Jähriger haben sich am Mittwoch vor dem Amtsgericht Sigmaringen verantworten müssen. Ihnen wurde vorgeworfen, im Mai vergangenen Jahres gemeinschaftlich das Kennzeichen eines Autos gestohlen zu haben. Dem 27-Jährigen, der unter wahnvorstellungen leidet, wurde außerdem vorgeworfen, dass er im Oktober 2018 versucht habe, im Donautal ein Auto zu stehlen.

Bereits zu Beginn der Verhandlung machte Pflichtverteidiger Wolfgang Hoppe darauf aufmerksam, dass sein Mandant seit seiner Jugend unter einer attestierten ...

Das Amtsgericht von außen

Wegen Schlamperei: Polizei muss nacharbeiten

Die Staatsanwaltschaft beschuldigt einen Bauunternehmer der vorsätzlichen Körperverletzung. Er soll einem Subunternehmer auf dem Gelände der Jet-Tankstelle in Sigmaringen an den Hals gegangen sein. Doch nachweisen kann sie ihm die Tat nicht, weil die Polizei schlampig gearbeitet hat. Zur Gerichtsverhandlung am Mittwoch waren keine Augenzeugen erschienen. Deshalb muss die Polizei jetzt nacharbeiten.

Der Vorfall soll sich im Juni vergangenen Jahres ereignet haben: Ein Bauunternehmer von der Alb und sein Subunternehmer lagen im Clinch, ...

 Ein Hundehalter ist wegen fahrlässiger Körperverletzung verurteilt worden.

Hundebesitzer wegen fahrlässiger Körperverletzung verurteilt

Weil sein Hund einen Spaziergänger gebissen hat, ist ein Hundebesitzer aus dem südlichen Kreisgebiet vor dem Amtsgericht zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Richterin Kristina Selig sprach ihn der gefährlichen Körperverletzung schuldig.

Der Hundebesitzer ging mit seinem Mischlingshund an der Leine in einem Wohngebiet spazieren. Die Staatsanwältin warf ihm in der Anklage vor, dass dabei sein Hund dem Geschädigten, der im Februar 2019 mit seinem Enkel unterwegs gewesen sei, Prellungen und Bisswunden zugefügt habe.

Koch hält eine ungebackene Pizza auf einem Teller

Hygienemängel: Restaurantbetreiber stehen wegen Ekelfleisch und Gammelgemüse vor Gericht

Die Betreiber eines inzwischen geschlossenen Lokals im südlichen Landkreis sollen verdorbene Lebensmittel verwendet haben. Deshalb standen sie am Mittwoch vor dem Amtsgericht in Sigmaringen.

Obwohl der Verteidiger auf Freispruch plädierte, sprach Richterin Kristina Selig die Angeklagten schuldig und folgte weitgehend dem Antrag der Staatsanwaltschaft auf eine Geldstrafe von jeweils 90 Tagessätzen.

„Vorsätzliches Inverkehrbringen von nicht zum Verzehr geeigneten Lebensmitteln“ lautete die Anklage, zu der nach der ...

Vor dem Amtsgericht in Sigmaringen musste sich ein Mann unter anderem wegen Bedrohung verantworten.

Mann droht Geliebter mit Mord

Ein 70-Jähriger hat sich vor dem Sigmaringer Amtsgericht unter anderem wegen Sachbeschädigung und Bedrohung verantworten müssen. Trotz der Vorwürfe, die die ehemalige Geliebte gegen den Mann erhob, endete die Verhandlung am Montag mit einem Vergleich.

Vor über einem Jahr habe sich der verheiratete Mann in eine andere Frau verliebt, soll ihr später sogar nachgestellt und ihren Wagen mit einer säurehaltigen Substanz übergossen haben. Aus seiner Sicht sei das aber anders gewesen: Zum einen hätten sich beide gemocht, gab er vor dem ...

 Der Prozess gegen zwei Geschäftsführer eines Handwerksbetriebs aus dem Raum Gammertingen landet jetzt vor dem Landgericht Hechi

Veruntreuung: Geschäftsführer fechten Urteil an

Die beiden Geschäftsführer eines Handwerksbetriebs aus dem Raum Gammertingen, die vom Amtsgericht Sigmaringen wegen Veruntreuung verurteilt worden waren, haben gegen das Urteil Berufung eingelegt.

Damit werde der Fall vor dem Landgericht Hechingen erneut verhandelt, sagt Kristina Selig, Richterin am Amtsgericht. Erfahrungsgemäß könne ein Prozess innerhalb eines halben Jahres wiederholt werden. Um Berufung einlegen zu können, sei keine Begründung notwendig.

 Das Amtsgericht Sigmaringen hat zwei Geschäftsführer aus dem Raum Gammertingen zu Geldstrafen verurteilt.

Urteil: Geschäftsführer müssen jeweils 20000 Euro Strafe zahlen

Das Amtsgericht Sigmaringen hat am Mittwoch die beiden Geschäftsführer eines Handwerksbetriebs aus dem Raum Gammertingen wegen des Vorenthaltens und der Veruntreuung von Arbeitsentgelt verurteilt. Die Männer müssen nun jeweils eine Geldstrafe in Höhe von 20 000 Euro zahlen. Richterin Kristina Selig sah es als erwiesen an, dass sie einen Handwerker zum Schein als selbstständigen Unternehmer deklarierten, um die entsprechenden Sozialversicherungsbeiträge zu sparen.

 Gute Schießkünste bei der Bundeswehr und ein daraus resultierender Spitzname sind die Gründe für eine Verhandlung am Amtsgerich

Kurioser Streit vor Gericht: Soldat fühlt sich durch den Spitznamen „Wassili“ beleidigt

Einem 53-jährigem Soldaten ist am Mittwoch vor dem Amtsgericht Sigmaringen vorgeworfen worden, einen Kameraden mit einem demütigendem Spitznamen angesprochen zu haben. Streitpunkt war hier, ob der Angeklagte den ihm unterstellten Soldaten mit dem Namen Wassili betitelt habe. Richterin Kristina Selig urteilte zugunsten des Angeklagten und sprach ihn frei.

Aus ihrer Sicht habe es keine Anhaltspunkte gegeben, dass der Name Wassili bei der Übung 2018 gefallen sei.

 Ein Mann muss sich wegen Sexualstraftaten verantworten.

Mann droht am Telefon, um sich sexuell zu befriedigen

Ein 55-Jähriger hat per Telefon Frauen bedroht, um daraus sexuelle Befriedigung zu ziehen. Deshalb musste er sich jetzt vor dem Amtsgericht in Sigmaringen verantworten. Der Mann, der in der Nähe von Singen wohnt, hatte im Februar 2018 innerhalb eines Morgens wahllos vier ihm unbekannte Frauen angerufen, unter anderem aus Sauldorf und Herdwangen-Schönach, und ihnen versichert, er habe ihre Töchter entführt. Diese sollten nur freikommen, wenn die Frauen sich auf Gespräche mit sexuellem Inhalt einließen.

 Am Amtsgericht Sigmaringen muss sich ein Unternehmer-Ehepaar verantworten, unter anderem wegen dem Vorwurf der Insolvenzverschl

Unternehmer wird wegen Betrugs verurteilt

Ein Bauunternehmer-Ehepaar aus dem Raum Meßkirch musste sich am Montag vor dem Amtsgericht Sigmaringen verantworten. Die Geschäftsführerin wurde zu einer Geldstrafe, der technische Betriebsleiter zu einer Freiheitsstrafe, die zur Bewährung ausgesetzt wurde, verurteilt. Die beiden waren in mehreren Punkten angeklagt: Zum einen soll der Insolvenzantrag trotz Zahlungsunfähigkeit nicht gestellt worden sein, zum anderen gebe es keine Buchführung aus dieser Zeit und es sollen keine Sozialversicherungsbeiträge geleistet worden sein.