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Schanna Nemzowa

Nach Nemzow-Mord: Tochter glaubt nicht an Aufklärung

Fünf Jahre nach dem Mord an dem Kremlkritiker Boris Nemzow geht seine Familie nicht davon aus, dass der Fall bald vollständig aufgeklärt wird.

Weder das Tatmotiv noch die Drahtzieher des Mordes seien ermittelt, sagte seine Tochter Schanna Nemzowa der Deutschen Presse-Agentur. „Für mich steht außer Frage, dass es ein politisch motivierter Mord war.“ Doch um das aufzuklären, müssten die Ermittler ihre Arbeit in einem weiteren Verfahren verstärken.

Putin und Trump

Moskau will laut US-Geheimdiensten Trumps Wahlsieg sichern

US-Geheimdienste gehen Medienberichten zufolge davon aus, dass sich Russland erneut in den Wahlkampf einmischen will, um Präsident Donald Trump zur Wiederwahl zu verhelfen.

Das hätten ranghohe Geheimdienstmitarbeiter Abgeordneten des Repräsentantenhauses in einer vertraulichen Sitzung erklärt, berichteten die Zeitungen „New York Times“, „Washington Post“ und der Sender CNN.

Ein Sprecher des Geheimdienstausschusses bestätigte demnach nur, dass es in der Anhörung der vergangenen Woche in der Tat um „die Integrität“ der ...

Wissenschaftler in Sibirien

Gefahr fürs Weltklima - Sibiriens Permafrostboden taut

Wenn der Klimawandel sich in Sibirien verstärkt auswirkt, ist davon nicht nur Russland betroffen. In weiten Landstrichen ist der Boden dort ganzjährig bis in große Tiefen gefroren.

Mit steigenden Temperaturen taut er immer rasanter - es ist eine der sichtbarsten Folgen der Erderwärmung. „Derzeit beobachten wir vor allem einen sehr schnellen Ablauf bestimmter Tauprozesse“, sagt Mathias Ulrich, Geograf an der Universität Leipzig. Das könnte sich weltweit aufs Klima auswirken - und auf die Menschen in Sibirien.

Putin

Putins neue Verfassung: Künftig „Oberster Herrscher“?

Bei einem Treffen mit handverlesenen russischen Bürgern erörtert Präsident Wladimir Putin in Moskau heute die größte Verfassungsänderung der Geschichte des Landes.

Die Gruppe besteht unter anderem aus Sportlern, Künstlern und Kosmonauten. Sie haben eine Menge eigener Vorschläge für die künftige Verfassung gemacht. Diskutiert wurde zuletzt etwa, ob der 67-jährige Putin künftig den Titel „Oberster Herrscher“ tragen könnte, um weiter die Geschicke des Landes zu führen.

Erdogan

Erdogan droht Syrien mit Vergeltungsangriffen „überall“

Nach bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen türkischem und syrischem Militär hat Ankara seine Drohungen in Richtung Damaskus verschärft.

Im Fall weiterer Angriffe auf türkische Soldaten im Norden Syriens will Präsident Recep Tayyip Erdogan nun auch jenseits der umkämpften Rebellenhochburg Idlib zurückschlagen. Wenn den türkischen Soldaten „auch nur der kleinste Schaden zugefügt wird, dann werden wir ab heute die Kräfte des Regimes überall angreifen, ohne an Idlib oder die Grenzen des Sotschi-Abkommens gebunden zu sein“, sagte ...

Soldaten mit Waffen neben einem Fahrzeug

Warum die Türkei immer tiefer in den Syrien-Krieg versinkt

Die Türkei verstrickt sich immer tiefer in den blutigen Konflikt in der syrischen Provinz Idlib. Nach der Entsendung von rund 5000 Soldaten und schweren Waffen in das Gebiet kündigte Präsident Recep Tayyip Erdogan am Dienstag an, die türkische Armee werde Vergeltung für den Tod von fünf Soldaten bei Gefechten mit syrischen Regierungstruppen in Idlib üben. Erdogans Bündnispartner, Nationalistenchef Devlet Bahceli, verlangte, die türkischen Soldaten sollten bis in die syrische Hauptstadt Damaskus marschieren.

Dmitri Kosak

Ukraine: Neue Chefunterhändler sollen Fortschritte bringen

Im Ukraine-Konflikt sollen zwei enge Vertraute von Kremlchef Wladimir Putin in Moskau und von Präsident Wolodymyr Selenskyj in Kiew Fortschritte bringen.

Im Kreml sei jetzt hauptamtlich und dauerhaft Dmitri Kosak für die Ukraine zuständig, sagte Sprecher Dmitri Peskow vor Journalisten in Moskau. Kosak löst den Ideologen Wladislaw Surkow ab, der als Moskaus Drahtzieher des blutigen Konflikts in der Ostukraine galt.

In Kiew ernannte Selenskyj nach den jüngsten Fortschritten im Konflikt seinen außenpolitischen Berater Andrej ...

 Mit seinen Erzählungen aus und über Russland zog Udo Lielischkies die Zuhörer in ellwangen in seinen Bann.

Unterwegs in Putins Russland: Langjähriger ARD-Korrespondent Udo Lielischkies erzählt

Von 1999, als Wladimir Putin an die Macht kam, bis zu seiner Pensionierung 2018 ist Udo Lielischklies ARD-Korrespondent in Moskau gewesen. In der Buchhandlung Rupprecht schilderte er humorvoll seinen Einstand als Novize mit rudimentären Russischkenntnissen. Aus dem Neuling ist ein Russlandkenner geworden. Überzeugend begründete der Publizist seine These, Putin, der blasse Technokrat,, der „gute Zar“, suche gezielt den Konflikt mit dem Westen, um von Missständen in seinem Riesenreich abzulenken: „Er ist der perfekte Frontmann der Show.

Semperopernball

Viel Theater um Dresdner Semperopernball

Eine skandalöse Ehrung, brüskierte Partner, Absagen von Prominenten: Der Dresdner Semperopernball 2020 ist in aller Munde, aber ganz anders als gedacht.

Die Macher, ein privater Verein um den umtriebigen Kulturmanager Hans-Joachim Frey, bemühen sich seit Tagen um Schadensbegrenzung. Die Preisverleihung im Vorfeld an Ägyptens Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi, der gegen Kritiker und Oppositionelle hart vorgeht, überschattet die 15. Auflage am Freitag (7.

Flucht aus Idlib

Mehr als 500.000 Menschen durch Kämpfe in Syrien vertrieben

Durch eine Militäroffensive im Nordwesten Syriens sind nach UN-Angaben mehr als eine halbe Million Menschen in den vergangenen Wochen in die Flucht getrieben worden.

Hintergrund ist ein Vormarsch der Streitkräfte des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad in der von Rebellen gehaltenen Provinz Idlib. „Seit dem 1. Dezember sind rund 520.000 Menschen aus ihren Häusern vertrieben worden“, teilte der Sprecher des UN-Nothilfebüros Ocha, David Swanson, am Dienstag mit.