Suchergebnis

Bleibt die Tür auch langfristig offen?

Betriebsrat: „Verlegung ist alternativlos“

Am nächsten Mittwoch wird der Kreistag vor der öffentlichen Entscheidung am 7. März beraten. Dazu erreichte uns am Freitag folgende Stellungnahme:

„Der Betriebsrat sieht die vorgeschlagene Verlegung stationärer Betten nach Tuttlingen als alternativlos an. Die politischen und medizinischen Sachlagen sind in den Bürgerversammlungen bereits ausreichend dargestellt worden. Der heutige Personalmangel, sowohl bei Ärzten als auch beim Pflegepersonal, ist die Folge jahrelanger Versäumnisse der Politik.

 Die Zukunft der Spaichinger Klinik ist weiter unklar.

Ein Spaichinger Kreisrat unterstützt Pläne

Die Spaichinger Kreisräte Leo Grimm (FDP) und Isabella Kustermann (FW) sind bei ihrer Linie geblieben, entgegen der Stimmung ihrer Fraktionen (siehe nebenstehenden Bericht), die Pläne des Landrats und der Klinikverwaltung abzulehnen und kündigen an, einem Vertagungsantrag zuzustimmen.

Harald Niemann und Tobias Schumacher, beide CDU-Räte, begrüßen die intensiven Diskussionen in der Fraktion und einer weitgehend einheitlichen Meinung. Hermann Polzer (Grüne) unterstützt vollständig die Pläne der Kreisverwaltung.

 In Pfullendorf stehen große Investitionen an.

Stadt plant erneut gewaltige Investitionen

Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 48,5 Millionen Euro sieht der Haushaltsplan der Stadt für das Jahr 2019 vor, den der Gemeinderat in seiner Sitzung einstimmig genehmigt hat. Davon entfallen 39 Millionen auf den Verwaltungshaushalt. Knapp 9,5 Millionen sind im Vermögenshaushalt für Investitionen vorgesehen. An der Steuern- und Gebührenschraube wird nicht gedreht.

Korrekturen gegenüber der vor Weihnachten in den Gemeinderat eingebrachten Fassung gab es wegen der durch den Verfall des Holzpreises stark zurückgegangenen Einnahmen aus ...

 5 vor 12 für Spaichingen?

Meinungsbilder zur Klinik stellen sich heraus: CDU wird Vertagung beantragen

Die Fraktionen des Kreistags haben Wochen mit intensiven Diskussionen zur Zukunft der Klinik in Spaichingen und damit auch Tuttlingen hinter sich. Bis auf die SPD hat sich dabei ein Meinungsbild herauskristallisiert: FDP, Freie Wähler und Grüne werden mehrheitlich die Linie des Kreises und der Klinikgesellschaft mittragen, die CDU-Fraktion wird eine Vertagung des Beschlusses beantragen, um Zeit für die Auseinandersetzung mit anderen Konzepten zu haben.

Heike Dieterich

Grüne nominieren Kreistags-Kandidaten für den Wahlkreis Schelklingen

Die Grünen haben in Schmiechen ihre Kandidaten für den Kreistag nominiert. Obwohl es im Wahlkreis Schelklingen, zu dem auch Öpfingen und Allmendingen gehören, keinen Ortsverband gibt, ist die Liste vollständig.

„Die Kandidatenfindung in Schelklingen war schwieriger als beispielsweise in Ehingen, Munderkingen oder Erbach“, sagt der Kreisvorsitzende Masallah Dumlu. Er ist froh, dass es trotzdem gelungen ist, vier Kandidaten für die vier Listenplätze zu finden.

 Eine einsame Restmülltonne auf dem Marienplatz in Ravensburg. Sie wird seit 2016 nicht mehr von der Stadt, sondern vom Landkrei

Die Umstellung des Müllsystems brachte das Chaos

Schwaben sparen, wo es nur geht. Heißt es. Die Oberschwaben sogar beim Müll. Fast nirgendwo im Land wird so wenig Abfall produziert wie im Landkreis Ravensburg. Dennoch verlief die Umstellung des Müllsystems im Jahre 2016 alles andere als reibungslos. Wie ist die Situation aktuell? Eine Zwischenbilanz.

Bis auf die zwei „Rebellenkommunen“ Wangen und Isny beteiligten sich alle 27 Gemeinden und Städte im Kreis 2016 an der sogenannten Rückdelegation der Müllabfuhr an den Landkreis.

Plastikmüll bereitet Tuttlinger Grünen Sorgen

Die Problematik des steigenden Plastikmülls und deren Gefahren für Mensch und Umwelt hat der Kreisverband von Bündnis90/Die Grünen am Donnerstagabend thematisiert.

Im Vorfeld der Nominierungsversammlung der Offenen Grünen Liste für den Kreistag begrüßte Kreisvorstandssprecherin Angelika Störk mehr als 50 Interessierte zu der Infoveranstaltung mit dem Titel „Der Plastik-Fluch“ im Tuttlinger Gemeindehaus Sankt Josef.

Ein Film des ZDF zeigte auf, welche Folgen der Plastikmüll für die Gesundheit von Mensch und Tier sowie die ...

 Wo machen die Irndorfer bald ihr Kreuzchen auf dem Zettel? Für die Kommunalwahl gibt es noch kaum Kandidaten.

Irndorf: Nur ein Gemeinderat will weitermachen

Acht Mitglieder hat der Irndorfer Gemeinderat – und sieben von ihnen haben genug. Sie wollen bei den Kommunalwahlen im Mai nicht mehr antreten. Gründe gibt es viele. Aber finden sich genügend andere Kandidaten, um überhaupt eine Liste vollzubekommen? Das ist im Moment nicht sicher.

„Es gibt diverse Gründe, warum so viele aufhören“, sagt Gemeinderat Markus Rebholz, erster Stellvertreter des Bürgermeisters. „Zum Teil sind sie schon 15 bis 20 Jahre dabei, das gilt auch für mich.

 Sie kandidieren für die Grünen im Wahlkreis sieben im Bodenseekreis: Hintere Reihe von links: Thomas Brandt, Sabine Becker, Lan

Sabine Becker will für die Grünen in den Kreistag

Sabine Becker, ehemalige Oberbürgermeisterin von Überlingen, kandidiert für den Kreistag des Bodenseekreises. Sie steht auf Platz eins der Liste von Bündnis 90/Die Grünen im Wahlkreis sieben, der Überlingen, Owingen und Sipplingen umfasst. Auf Platz zwei der Liste kandidiert ihr Ehemann, der Grünen-Landtagsabgeordnete Martin Hahn.

Sabine Becker ist bereits Mitglied des Kreistags. 2009 war die damals neue Oberbürgermeisterin von Überlingen auch in den Kreistag gewählt worden.

Klinik Spaichingen

Grimm unterstützt Statement von Oberbürgermeister Beck in Debatte um Klinikschließung

Der Spaichinger FDP-Fraktionsvorsitzende und FDP-Kreisrat Leo Grimm unterstützt die Initiative der CDU-Fraktion, den Beschluss zur Struktur des Klinikums des Kreises und Schließung der Spaichinger Klinik zu verschieben. Das schreibt er in einer Stellungnahme.

„Wir, die Mandatsträger im Landkreis Tuttlingen, die Kreisräte und Gemeinderäte, aber auch die in den Gemeinden gewählten Bürgermeister, sind im Interesse der Bevölkerung für die bestmögliche Gesundheitsversorgung zuständig und verantwortlich.