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Abriss der Brandruine im Zoo beginnt

Gut sechs Wochen nach dem schweren Brand im Krefelder Zoo beginnen heute die Abrissarbeiten an dem ausgebrannten Affenhaus. Wie aus einer Vorlage für den Stadtrat hervor geht, sollen zunächst die stählernen Überreste des Dachs abgetragen werden. In dem Papier wird auch erwähnt, dass das verheerende Feuer mehr als 50 Tiere getötet habe. Bisher war von rund 30 Tieren die Rede gewesen. Nach den Ermittlungen der Polizei wurde das Feuer in der Silvesternacht von einer sogenannten Himmelslaterne ausgelöst, mit der drei Frauen unwillentlich den Brand ...

Nach dem Brand im Krefelder Zoo

Polizei zu Todesschüssen auf Gorilla: Waren „verpflichtet“

Die Polizei hat die tödlichen Schüsse auf einen schwer verletzten Gorilla nach dem Brand im Krefelder Affenhaus als notwendig begründet.

In einer Mitteilung am Mittwoch hieß es: „Unsere Kollegen waren zur Tötung des Tieres durch Kugelschuss nicht nur berechtigt, sondern auch verpflichtet.“ Die Beamten hätten sich sonst nach dem Tierschutzgesetz strafbar machen können.

Über einen Bericht des Innenministeriums an den Landtag war bekannt geworden, dass ein Polizist am Morgen nach dem Großbrand im Krefelder Zoo einen schwer ...

Polizist erschoss verletzten Gorilla nach Affenhaus-Brand

Nach dem Brand im Krefelder Zoo in der Nacht zu Neujahr kam es zu bisher unbekannten, dramatischen Szenen: Ein schwer verletzter Gorilla musste am Morgen von einem Polizeibeamten durch mehrere Schüsse aus einer Maschinenpistole getötet werden, da die Tierärztin es nicht schaffte, das Tier einzuschläfern. Dies geht aus einem Bericht des NRW-Innenministeriums hervor. Demnach hatten sich bereits während des Brandes Polizisten mit Maschinenpistolen rund um das Affenhaus postiert, um notfalls verletzte oder panische Tiere zum Schutz der ...

Zoobrand: Ministerin sieht Mitverantwortung bei Laternen-Verkäufer

Bei dem verheerenden Brand im Krefelder Zoo sieht die nordrhein-westfälische Umweltministerin Ursula Heinen-Esser eine moralische Mitverantwortung bei dem Verkäufer der Himmelslaterne, die das Feuer vermutlich ausgelöst hat. „Wichtig ist die Frage, warum sie bei uns so einfach in den Verkehr gebracht werden können, obwohl die Anwendung verboten ist“, sagte sie der „Rheinischen Post“. Sie kündigte an, dem nachzugehen. Das Affenhaus des Zoos war in der Silvesternacht abgebrannt.

Ein Menschenaffe im Krefelder Zoo

Zoo-Chef: Nach Krefelder Brand nicht Affenhaltung anzweifeln

Der verheerende Brand in Krefeld ist aus Sicht des Karlsruher Zoo-Chefs Matthias Reinschmidt kein Anlass, generell die Affenhaltung in Zoos infrage zu stellen. „Wir sehen uns als Zentren der Arterhaltung“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Gerade für vom Aussterben bedrohte Arten wie Orang-Utans brauche man jeden verfügbaren Platz. Von ehemals rund einer Million Orang-Utans auf der Erde gebe es inzwischen nur noch 50 000 in der freien Natur - auch weil immer mehr Wälder abgeholzt würden.

Nach dem Brand

Nach Zoobrand: Suche nach weiteren Mitverantwortlichen

Bei dem verheerenden Brand im Krefelder Zoo sieht die nordrhein-westfälische Umweltministerin Ursula Heinen-Esser eine moralische Mitverantwortung bei dem Verkäufer der Himmelslaterne, die das Feuer vermutlich ausgelöst hat.

„Wichtig ist auch die Frage, warum solche gefährlichen Gegenstände wie Himmelslichter bei uns so einfach in den Verkehr gebracht werden können, obwohl die Anwendung verboten ist“, sagte die CDU-Politikerin der „Rheinischen Post“ (Samstag).

Karlsruher Zoo-Chef: Brandschutz für Tiere überdenken

Nach dem verheerenden Feuer in einem Krefelder Affenhaus sollten Tierparks aus Sicht des Karlsruher Zoo-Chefs ihre Brandschutzmaßnahmen anpassen. „Wir müssen das Thema noch mal differenzierter angehen“, sagte Matthias Reinschmidt der dpa. Denkbar sei etwa die Installation neuer Feuermelder, die bei plötzlichen Temperaturschwankungen anschlagen. Zudem könnten mehr Kontrollgänge sowie kombinierte Innen- und Außengehege, bei denen Tiere Tag und Nacht raus können, mehr Sicherheit schaffen.

Anteilnahme nach Brand

Theologe hält Gottesdienst für tote Krefelder Affen für angemessen

Vor dem Hintergrund der Feuerkatastrophe im Krefelder Zoo fordert der Münsteraner Theologe Rainer Hagencord, unser Verhältnis zu Tieren grundsätzlich zu überdenken.

„Es gibt es überhaupt kein moralisches Argument für Fleischverzehr”, sagte Hagencord der Düsseldorfer „Rheinischen Post” (Samstag).

Hagencord, der in Münster das Institut für Theologische Zoologie leitet, betonte, das die Trauer der Menschen in Krefeld um die etwa 30 gestorbenen Affen unbedingt ernst zu nehmen sei.

Nach dem Brand im Krefelder Zoo

Krefelder Zoo nach Brand in Affenhaus wieder geöffnet

Zwei Tage nach dem verheerenden Brand im Affenhaus hat der Krefelder Zoo wieder geöffnet. Vor dem Gelände und an der Absperrung zu dem ausgebrannten Gebäude hätten trauernde Besucher wieder Blumen niedergelegt, berichtete eine Sprecherin.

Bei dem Feuer starben in der Nacht zu Neujahr mehr als 30 Tiere, darunter mehrere seit langem dort lebende Gorillas und Orang-Utans sowie ein Schimpanse. Diese Menschenaffen sind in der freien Natur vom Aussterben bedroht.

Krefelder Zoo nach Brand in Affenhaus wieder geöffnet

Der Krefelder Zoo hat zwei Tage nach dem verheerenden Brand im Affenhaus wieder geöffnet. Bereits vor dem Einlass um 9 Uhr warteten mehrere Besucher vor dem Gelände. Weiterhin zünden Menschen vor dem Eingang des Tierparks Kerzen als Zeichen von Trauer an. In dem traditionsreichen Zoo kamen in der Silvesternacht mehr als 30 Tiere, darunter mehrere Menschenaffen, bei einem Feuer ums Leben. Das Affenhaus wurde zerstört und ist einsturzgefährdet. Unmittelbar nach dem Brand war der Zoo nach Neujahr geschlossen geblieben.