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Kfz-Zulassungsstelle

Autozulassungen brechen erneut ein

Die Zahl der Neuzulassungen von Autos in Deutschland ist im August wieder deutlich zurückgegangen.

Im vergangenen Monat waren 251.100 Fahrzeuge neu auf die Straßen in Deutschland gekommen und damit rund 20 Prozent weniger als im August des Vorjahres, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Donnerstag mitteilte.

Der Rückgang liegt aber weder hauptsächlich an der Corona-Krise, noch daran, dass Verbraucher auf die Zulassung ihres gekauften Fahrzeugs nach wie vor lange warten müssen.

Geschäft mit Motorrädern floriert

Während Autohandel und -werkstätten in Bayern schwer unter der Corona-Krise leiden, boomt das Geschäft mit Krafträdern. Die Branche konnte ihre Umsätze im Juni um 30 Prozent steigern, wie das Landesamt für Statistik am Dienstag mitteilte. Alle anderen Bereiche des Kfz-Gewerbes lagen dagegen im Minus, insgesamt sanken die Umsätze der Branche im Vergleich zum Vorjahresmonat nominal um 5,1 Prozent.

Die Umsatzentwicklung macht sich auch bei der Beschäftigung bemerkbar.

Justitia-Statue

Klagen zu angeblichen Amtspflichtverletzungen abgewiesen

Das Landgericht Stuttgart hat mehrere Klagen zu angeblichen Amtspflichtverletzungen der deutschen Behörden im Zusammenhang mit der VW-Dieselaffäre abgewiesen. Die mehr als 20 ähnlich gelagerten Klagen (Az. 7 O 425/19, 66/20 und 67/20) seien unzulässig und unbegründet, teilte das Gericht am Donnerstag mit. Die Urteile sind allerdings noch nicht rechtskräftig. Die Kläger können laut Landgericht Berufung beim Oberlandesgericht einlegen.

Die Kläger hatten der Bundesrepublik Deutschland - vertreten durch das Bundesverkehrsministerium und ...

Abgase eines mit Benzin angetriebenen Autos: Die Untersuchungen des Freiburger Sachverständigenbüros Löhle & Carli erhärten den

Vom Diesel-Skandal zur Benzin-Affäre? Verdacht auf Manipulation bei Audi und Porsche

Was als Diesel-Skandal begann, könnte sich zur Benzin-Affäre ausweiten. Ein aktuelles Gerichtsgutachten und interne Untersuchungen nähren den Verdacht, dass nicht nur in bestimmten Autos mit Dieselmotoren unzulässige Abschalteinrichtungen zu finden sind, um die Fahrzeuge in Prüfsituationen sauber zu machen, als sie es in Wirklichkeit sind, sondern dass solche illegalen Programme zur Abgasreinigung auch in Benzinaggregaten zum Einsatz kommen.

Das war letztlich der Anlass unserer Klage – gesundes Misstrauen.

Statue der Justitia

Urteile zu Amtspflichtverletzungen in VW-Affäre erwartet

Das Landgericht Stuttgart will heute mehrere Urteile zu angeblichen Amtspflichtverletzungen der Behörden im Zusammenhang mit der VW-Dieselaffäre verkünden. Die Kläger werfen der Bundesrepublik Deutschland - vertreten durch das Bundesverkehrsministerium und das Kraftfahrt-Bundesamt - vor, VW nicht ausreichend geprüft und überwacht zu haben. Trotz früher Anzeichen für überhöhte Emissionen seien die Behörden zu lange untätig geblieben. Dafür fordern die Kläger Schadenersatz.

Porsche

„BamS“: Porsche untersucht Manipulations-Verdacht

Der Sportwagenbauer Porsche geht einem Bericht der „Bild am Sonntag“ zufolge intern möglichen Manipulationen an Hard- und Software einiger Fahrzeugmodelle nach.

Laut Bericht soll es nach der offiziellen Zulassung durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) unzulässige Veränderungen an Abgasanlagen und Motorkomponenten gegeben haben. Porsche selbst habe den Verdacht gemeldet. Das KBA habe bestätigt, dass es unter anderem „Vor-Ort-Untersuchungen“ gebe.

Porsche-Logo

„BamS“: Porsche untersucht Manipulations-Verdacht

Der Sportwagenbauer Porsche geht einem Bericht der „Bild am Sonntag“ zufolge intern möglichen Manipulationen an Hard- und Software einiger Fahrzeugmodelle nach. Laut Bericht soll es nach der offiziellen Zulassung durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) unzulässige Veränderungen an Abgasanlagen und Motorkomponenten von Benzinern gegeben haben. Porsche selbst habe den Verdacht gemeldet. Das KBA habe bestätigt, dass es unter anderem „Vor-Ort-Untersuchungen“ gebe.

 VW-Automobile stehen auf Halde und warten auf Abnehmer: Wegen der Corona-Krise bricht der Autoabsatz weltweit ein.

Zulassungsstau und Überkapazitäten: Bei Deutschlands Schlüsselbranche schwelt die Krise weiter

Wer derzeit in Deutschland sein neu gekauftes Auto auch fahren will, braucht Geduld. Bis ein Neuwagen etwa in Berlin zugelassen wird, dauere es „mindestens sechs Wochen“, teilte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Kfz-Gewerbes (ZDK), Axel Koblitz, mit. Viele Zulassungsstellen arbeiteten immer noch im Krisenmodus und kämen nicht voran.

„Besonders prekär sind die Verhältnisse beispielsweise in Frankfurt, Köln und Berlin“, teilte Koblitz weiter mit.

Rückgang bei Neuzulassungen verlangsamt

Absturz auf dem deutschen Automarkt vorerst gestoppt

Wer derzeit in Deutschland sein neu gekauftes Auto auch fahren will, braucht Geduld. Bis ein Neuwagen etwa in Berlin zugelassen wird, dauere es „mindestens sechs Wochen“, teilte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen KfZ-Gewerbes (ZDK), Axel Koblitz, mit.

Viele Zulassungsstellen arbeiteten immer noch im Krisenmodus und kämen nicht voran.

„Besonders prekär sind die Verhältnisse beispielsweise in Frankfurt, Köln und Berlin“, teilte Koblitz weiter mit.

 Konzernzentrale von VW in Wolfsburg.

Tausende VW-Kläger gehen leer aus

Tausende Diesel-Kläger, die ihr Auto erst nach Auffliegen des Abgasskandals im September 2015 gekauft haben, bekommen keinen Schadenersatz von Volkswagen. Dem Konzern sei ab diesem Zeitpunkt kein sittenwidriges Verhalten mehr vorzuwerfen, urteilte der Bundesgerichtshof (BGH) am Donnerstag. Für die Karlsruher Richter gab es später keinen Grund mehr, der Abgastechnik blind zu vertrauen. Was der Einzelne von dem Skandal mitbekommen oder darüber gedacht hat, spielt keine Rolle.