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 MCB-Geschäftsführerin Margita Geiger und MCB-Prokurist Jochen Wolf, zugleich Klinikdirektor Friedrichshafen, nehmen die von der

Zeppelin spendet 15 000 Schutzmasken

Der Zeppelin-Konzern hat dem Medizin-Campus Bodensee (MCB) mehr als 15 000 Schutzmasken gespendet. Zustande gekommen war dieses Geschenk über einen Zeppelin-Mitarbeiter in Shanghai, heißt es in einer Pressemitteilung des MCB.

Xianka Liu ist einer von rund 10 000 Mitarbeitern des Zeppelin Konzerns und er ist der Geschäftsführer des 70 Jahre alten und weltweit agierenden Unternehmens in Shanghai. Als er in China Ende März aus der Unternehmenszentrale im fernen München erfahren habe, dass man sich dort ernsthafte Sorgen um alle ...

 Das SAPV-Team Anfang März (von links): Alexandra Bernhard, Beate Röhrle, Simone Meisert, Jürgen Sachsenmaier, Ines Göser und Ma

Hilfe für Sterbenskranke: Palliativteam bilanziert ein gutes erstes Jahr

Vier unauffällige Fahrzeuge stehen dem Team der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) seit Anbeginn zur Verfügung, schreibt der Medizin Campus Bodensee (MCB) in einer Mitteilung. Die Autos sind demnach ganz bewusst – mit Rücksicht auf die Patienten und deren Angehörige – nicht beklebt. Das hat aber auch einen Nachteil, verrät Beate Röhrle augenzwinkernd: „Mit Beschriftung könnten wir den einen oder anderen Strafzettel wegen Falschparkens vielleicht vermeiden.

 Philipp Knoblauch aus Ailingen bringt von seinem Obsthof 54 „Apfel mit Herz“-Stiegen ins Klinikum, um so seine Wertschätzung au

Ein süßes Dankeschön

Es ist nicht wirklich der Osterhase gewesen, aber ihm nahestehende zweibeinige Wohltäter, die pünktlich zum Osterfest 35 große und mit leckeren schokoladigen Dingen gefüllte Papiertaschen für die Mitarbeiter des Klinikum Friedrichshafen abgab. Kurze Zeit später schaute der nächste Spender vorbei: Philipp Knoblauch spendierte 1500 Äpfel.

Der Absender der schokoladigen Überraschung, die Friedrichshafener Konditorei Weber & Weiss, hatte dem Boten außerdem einen Brief mitgegeben, wie das Klinikum berichtet.

Mann, als Clown verkleidet, spricht ins Mikrofon

Klinik-Clowns wollen auch in Krisenzeit für Freude sorgen

Fröhlichkeit und Unbeschwertheit dorthin bringen, wo es sonst nicht immer so viel Anlass dafür gibt: Das haben sich die Klinik-Clowns zur Aufgabe gemacht. Der gemeinnützige Verein Hieronimuß’ Doctor-Clowns ist normalerweise einmal in der Woche im Klinikum in Friedrichshafen zu Gast. Vor allem den kleinen Patienten zaubern Chef-Clown Reinhard Böhm und sein Team mit ihren Besuchen ein Lächeln ins Gesicht. Doch auch für dieses Projekt ist mit Corona und dem Besuchsverbot in Krankenhäusern alles anders geworden.

 260 per 3D-Drucker hergestellte Halterahmen für Gesichtsschutzmasken übergaben Volker Wachter (links), Leiter der Sonderfertigu

Corona-Schutz aus dem 3D-Drucker

Visiere aus durchsichtigen Kunststoffscheiben sollen das Pflegepersonal des Medizin Campus Bodensee (MCB) sowie der Pflegeheime der Bruderhausdiakonie in Friedrichshafen und ihre Patienten und Bewohner vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen. Die Rahmen für die Visiere kommen laut einer Pressemitteilung von Rolls Royce Power Systems (RRPS) aus dem 3D-Drucker der Ausbildungsabteilung in Friedrichshafen. 260 Halterahmen haben Mitarbeiter des Unternehmens als Spende an das Klinikum Friedrichshafen und die Ärzteschaft Bodenseekreis ...

 Das Elisabethenkrankenhaus ist das Flaggschiff der Oberschwabenklinik.

Wie Corona die Krankenhauslandschaft in Oberschwaben verändern könnte

Die Corona-Pandemie offenbart die Schwächen im Gesundheitssystem. Der rigide Sparkurs der vergangenen Jahre und Jahrzehnte hat zur Schließung vieler kleiner Krankenhäuser und zu Personalabbau geführt. Auch in der Region. Trotzdem ist die medizinische Versorgung in Deutschland im internationalen Vergleich immer noch deutlich besser als in anderen Industrieländern wie Großbritannien, Spanien oder den USA.

Wird sich nach der Corona-Krise also tatsächlich so viel ändern?

 Philipp Fuhrmann

Netzwerk-Chef will „Gemeinsinn über Corona hinaus erhalten“

Mit bislang 22 Anträgen hat das Netzwerk für Friedrichshafen nach eigener Einschätzung für frischen Wind im Häfler Gemeinderat gesorgt. Warum die neue Gruppierung diesen Weg fortsetzten will und wie die Zusammenarbeit mit den anderen Parteien und Gruppen läuft, hat Fraktionsvorsitzender Jürgen Holeksa im Gespräch mit Martin Hennings erläutert.

Corona hat Friedrichshafen fest im Griff. Wie verbringen Sie im Moment Ihre Tage?

Wir versuchen, unser berufliches und privates Leben mit den Corona-Restriktionen in Einklang zu ...

 Ein Mitarbeiter der Firma Wagner aus Markdorf beim Desinfizieren eines Handlaufs: Das Unternehmen hat auf einen WHO-Aufruf reag

Solidarität statt Wettbewerb

In der Corona-Krise werden Unternehmen in Deutschland und weltweit vor massive Herausforderungen gestellt. Bei einigen bewirkt der Druck kreatives Umdenken: Quasi über Nacht basteln Firmen ihre Kompetenzen um, um Atemschutzmasken und andere Produkte für den Corona-Kampf herzustellen. Andere folgen Hilferufen aus der Politik, die um Unterstützung etwa bei der Produktion dringend benötigter Beatmungsgeräte bat. Oftmals geht es gar nicht darum, einen finanziellen Vorteil zu erzielen – es geht darum, Unterstützung und Hoffnung zu geben.

 Die Fraktionsgemeinschaft von SPD und Linken im Häfler Rat (von links): Wolfgang Sigg, Werner Nuber, Sander Frank, Gabriele Pfe

SPD-Chef ist „froh über Klinikum in kommunaler Hand“

Auch die Fraktion von SPD und Linken setzt in Zeiten der Kontaktsperre auf digitale Kanäle. Man müsse aber aufpassen, dass die „persönliche Isolierung nicht zur sozialen Isolierung“ werde, warnt Fraktionsvorsitzender Wolfgang Sigg. Befragt von Martin Hennings zeigt auch er eine erste Bilanz der Arbeit im neuen Gemeinderat.

Corona hat Friedrichshafen fest im Griff. Wie verbringen Sie im Moment Ihre Tage?

Unsere Fraktionsmitglieder verbringen ihre Zeit - wie viele andere Bürger auch - im Wesentlichen zu Hause: Sie arbeiten ...

 Landrat Lothar Wölfle

Landrat: „Früher oder später wird es wohl auch mich erwischen“

Mit dem Gesundheitsamt und der Katastrophenschutzbehörde ist das Landratsamt die zentrale Verwaltungsstelle bei der Bewältigung der Corona-Pandemie im Bodenseekreis. Alexander Tutschner unterhielt sich mit Landrat Lothar Wölfle über den Stand der Vorbereitungen. Der Chef der Kreisverwaltung erwartet einen deutlichen Anstieg der Krankheitsfälle in den kommenden Wochen und mahnt zur Vorsicht.

Täglich sehen wir schlimme Bilder aus Italien.