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Kapitalismuskritiker und Autor David Graeber

Kapitalismuskritiker David Graeber ist tot

Der amerikanische Kapitalismuskritiker und Autor David Graeber ist im Alter von 59 Jahren in einem Krankenhaus in Venedig gestorben. Die Todesursache sei unklar, teilte eine Sprecherin des Klett-Cotta Verlags unter Berufung auf die Ehefrau in Stuttgart mit. Er starb bereits am Mittwoch, sagte die Sprecherin am Freitag. Graeber ist vor allem durch seine Werke „Schulden. Die ersten 5000 Jahre“, „Bürokratie. Die Utopie der Regeln“ und „Bullshit Jobs.

Wenn Ökonomen die Moral bestimmen

Ausgerechnet Volkswagen muss gleich zu Anfang des Buches als negatives Beispiel herhalten. Wie konnte der einst so vorsichtige Automobilhersteller sich in ein Großunternehmen verwandeln, das mit Raffinesse zynisch seine Kunden täuschte?

Die Antwort sieht Jonathan Aldred im Verfall der Unternehmenskultur, die sich, ganz nach Vorgabe herrschender Ökonomen, nur noch der Profitsteigerung verpflichtet fühlt. In seinem Buch „Der korrumpierte Mensch“ geht der britische Wirtschaftsprofessor hart mit seiner Zunft ins Gericht.

Sie alle liebten den Personenkult: „Diktator werden“

Der Personenkult gehört zu einem ordentlichen Diktator dazu, ja ohne diesen ist dieser eigentlich gar nicht vorstellbar.

Man denke nur an die Kim-Dynastie in Nordkorea, die aus dem Personenkult eine Art Staatsreligion gemacht hat mit geradezu grotesken Auswüchsen. Dafür gibt es so einige historische Vorbilder.

In seinem Buch „Diktator werden“ zeigt der Historiker Frank Dikötter, wie Diktatoren des 20. Jahrhunderts aus ganz unterschiedlichen Ländern und Kulturen den Personenkult zum Mittelpunkt ihrer Tyrannei machten.

«Brot und Spiele»

„Brot und Spiele“ bis „Elf Freunde“: 11 Sport-Roman-Tipps

Der Sport steht still - Zeit für ein gutes Buch? Die Deutsche Presse-Agentur hat eine Auswahl von elf empfehlenswerten Sport-Romanen zusammengestellt - nicht nur Klassiker, Kultbücher und Bestseller:

„TRANSAMERIKA“ (Tom McNab/Aufbau Verlag): Ein Laufepos. Das größte Rennen der Geschichte, quer durch das brodelnde Amerika der 1930er Jahre. 5000 Kilometer von Los Angeles nach New York. Der Sieger erhält ein exorbitantes Preisgeld. Der Super-Marathon ist auch ein Protestlauf gegen die wirtschaftliche Misere in der Großen Depression.

Humboldt Forum

Deutscher Sachbuchpreis wird verschoben

Die erstmalige Vergabe des Deutschen Sachbuchpreises wird wegen der Corona-Krise auf das Jahr 2021 verschoben. Eine zuverlässige Planung sei derzeit nicht möglich, teilte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Frankfurt mit.

„Wir bedauern es sehr, in diesem Jahr nicht das Sachbuch des Jahres auszeichnen zu können“, sagte die Vorsteherin des Börsenvereins, Karin Schmidt-Friderichs.

Die Auszeichnung ist mit insgesamt 42.

Leipziger Buchmesse

Buchbranche ohne Buchmesse: Wie geht es jetzt weiter?

„Leider“ ist das Wort der Stunde in der Buchbranche. Nach der Absage der Leipziger Buchmesse wegen der Ausbreitung des Coronavirus ist das Bedauern immer noch groß. Als weiterer Schlag kam am Dienstag, dem geplanten Eröffnungstag, das kurzfristige Aus der Lit.Cologne dazu.

Die Verlage versuchen nun zu retten, was in diesem Bücherfrühling noch zu retten ist. Die Branche setze alle Hebel in Bewegung, um trotzdem Aufmerksamkeit auf die Titel und Themen rund ums Buch zu lenken, sagt Thomas Koch, Sprecher des Börsenvereins des Deutschen ...

Franz Dobler - Ein Schuss ins Blaue

Auch ein Krimi macht mal blau

Es war vermutlich nicht so geplant. Der Augsburger Schriftsteller, Journalist und Musikkenner Franz Dobler legt mit „Ein Schuss ins Blaue“ bereits den dritten Ausflug ins Krimi-Genre vor.

Und nicht nur das: Der Autor von Romanen, Kurzgeschichten, Gedichten, Artikeln sowie einer vielbeachteten Biografie der Country-Legende Johnny Cash zeichnet seit Herbst 2019 auch für den „Radio-Tatort“ des Bayerischen Rundfunks verantwortlich.

Er darf also als Experte gelten.

Darwins Hund von Bryan Sykes

Auf den Hund gekommen

Der Hund gilt als treuester Begleiter des Menschen. Die innige Beziehung ist im Alltag unübersehbar - immerhin fast zwölf Millionen Hunde leben allein in deutschen Haushalten.

Dieses besondere Verhältnis zwischen Mensch und Hund wird als selbstverständlich hingenommen, doch das ist es keineswegs. Es hat sich erst in einem langen Prozess über Jahrtausende so entwickelt. Der Urahn des Hundes, der Wolf, konkurrierte einst mit dem Menschen um Nahrung und Raum.

Christopher Tolkien gestorben

Er pflegte das literarische Vermächtnis von J.R.R. Tolkien: Christopher Tolkien, der jüngste Sohn des „Herr der Ringe“-Autors, ist im Alter von 95 Jahren gestorben. Tolkien, der seit 1975 in Frankreich gelebt habe, starb in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, wie der Verlag Klett-Cotta (Stuttgart) am Freitag mitteilte.

Christopher Tolkien habe sich nach dem Tod seines Vaters 1973 ganz der Herausgabe der bis dahin unveröffentlichten Werke gewidmet, hieß es.

Gefährliche Weihnachtsfeier: „Zyankali vom Weihnachtsmann“

Kein Weihnachtsfest ohne Weihnachtsfeier in der Firma. Dass so etwas gefährlich werden kann, erleben die Personen in der Erzählung „Zyankali vom Weihnachtsmann“ des amerikanischen Kriminalschriftstellers Rex Stout (1886-1975).

Archie, der Assistent des legendären Privatdetektivs Nero Wolfe, ist in der New Yorker Firma einer Freundin eingeladen. Kaum hat die Party begonnen, endet sie dramatisch. Der Gastgeber hat gerade einen Trinkspruch auf Weihnachten ausgebracht, als er zusammenbricht und sofort stirbt.