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Darwins Hund von Bryan Sykes

Auf den Hund gekommen

Der Hund gilt als treuester Begleiter des Menschen. Die innige Beziehung ist im Alltag unübersehbar - immerhin fast zwölf Millionen Hunde leben allein in deutschen Haushalten.

Dieses besondere Verhältnis zwischen Mensch und Hund wird als selbstverständlich hingenommen, doch das ist es keineswegs. Es hat sich erst in einem langen Prozess über Jahrtausende so entwickelt. Der Urahn des Hundes, der Wolf, konkurrierte einst mit dem Menschen um Nahrung und Raum.

Christopher Tolkien gestorben

Er pflegte das literarische Vermächtnis von J.R.R. Tolkien: Christopher Tolkien, der jüngste Sohn des „Herr der Ringe“-Autors, ist im Alter von 95 Jahren gestorben. Tolkien, der seit 1975 in Frankreich gelebt habe, starb in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, wie der Verlag Klett-Cotta (Stuttgart) am Freitag mitteilte.

Christopher Tolkien habe sich nach dem Tod seines Vaters 1973 ganz der Herausgabe der bis dahin unveröffentlichten Werke gewidmet, hieß es.

Gefährliche Weihnachtsfeier: „Zyankali vom Weihnachtsmann“

Kein Weihnachtsfest ohne Weihnachtsfeier in der Firma. Dass so etwas gefährlich werden kann, erleben die Personen in der Erzählung „Zyankali vom Weihnachtsmann“ des amerikanischen Kriminalschriftstellers Rex Stout (1886-1975).

Archie, der Assistent des legendären Privatdetektivs Nero Wolfe, ist in der New Yorker Firma einer Freundin eingeladen. Kaum hat die Party begonnen, endet sie dramatisch. Der Gastgeber hat gerade einen Trinkspruch auf Weihnachten ausgebracht, als er zusammenbricht und sofort stirbt.

Verschwinden wie ein Geist: „Ghosting“

„Ich gehe mal eben Zigaretten holen“ war früher eine bekannte Floskel für ein verstörendes Verhalten: Der Partner oder die Freundin verschwanden von einem Moment auf den anderen für immer ohne eine Begründung. Heute nennt man das auf Neudeutsch „Ghosting“. Das geisterhafte Abtauchen gab es also schon immer, ist in letzter Zeit aber geradezu gesellschaftsfähig geworden, konstatiert die Journalistin und Regisseurin Tina Soliman in ihrem Buch „Ghosting“.

«Das flüssige Land»

Fein und mysteriös: Raphaela Edelbauers Debüt

In dem Moment, als Ruth Schwarz vom Unfalltod ihrer Eltern erfährt, scheinen für sie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zusammenzufließen - analog zu ihrer Blockuniversumstheorie, an der die junge Physikerin gerade für ihre Habilitation arbeitet.

Verstärkt durch den inflationären Gebrauch von Medikamenten verbringt sie die Folgezeit wie in Trance, zunächst noch zu Hause in Wien, dann unterwegs auf der Suche nach Groß-Einland, dem Geburtsort der Eltern, an dem sie nach eigener Verfügung gern bestattet werden wollen, und den Ruth ...

Brigitte Kronauer

Brigitte Kronauers postume Romangeschichten

Noch einmal ein präzises Wimmelbild, ein prallvolles Panorama unserer brüchigen Gegenwart.

In ihrem letzten Buch „Das Schöne, Schäbige, Schwankende“ erweist sich Brigitte Kronauer, die am 22. Juli im Alter von 78 Jahren in Hamburg gestorben ist, erneut als meisterhafte Sprachkünstlerin und Geschichtenerzählerin, die alle Abgründe zwischen Liebe, Leid und Tod scheinbar mühelos auslotet.

Aber diese fast 600 Seiten Prosa kommen nicht als pompöses Zeitgemälde daher, sondern erweisen sich als feinnerviges Passagenwerk, ...

Brigitte Kronauer

Schriftstellerin Brigitte Kronauer gestorben

Die Schriftstellerin und Büchner-Preisträgerin Brigitte Kronauer ist tot.

Sie sei am Montagvormittag im Alter von 78 Jahren nach langer und schwerer Krankheit gestorben, sagte eine Sprecherin des Verlages Klett-Cotta am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Brigitte Kronauer

Schriftstellerin Brigitte Kronauer gestorben

Vor harschen Worten von Literaturkritikern musste sich Brigitte Kronauer nicht fürchten. Im Gegenteil. Marcel Reich-Ranicki nannte sie einst „die beste Prosa schreibende Frau der Republik“. Rezensenten lobten oft den Blick der Schriftstellerin für kleinste Dinge und Regungen beim Schreiben über große Themen.

Sie selbst blieb dabei bescheiden. Geschichten seien „Bestandteil meiner Existenz“, sagte die Wahl-Hamburgerin dazu. Sie galt als eine der wichtigsten deutschsprachigen Gegenwartsautorinnen.

Schriftstellerin Brigitte Kronauer ist tot

Die Schriftstellerin und Büchnerpreisträgerin Brigitte Kronauer ist tot. Sie sei am Montagvormittag im Alter von 78 Jahren nach langer und schwerer Krankheit gestorben, sagte eine Sprecherin des Verlages Klett-Cotta am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Toller Gesellschaftsroman: „Die Farben des Feuers“

Der französische Schriftsteller Pierre Lemaitre beherrscht das Krimigenre genauso virtuos wie den großen Gesellschaftsroman. Zu dieser zweiten Kategorie gehört „Die Farben des Feuers“, eine Fortsetzung seines preisgekrönten Weltkriegsromans „Wir sehen uns dort oben“. Die Handlung setzt im Jahr 1927 ein.

Nach dem Tod von Marcel Péricourt sieht sich seine einzige Tochter Madeleine an der Spitze eines mächtigen Bankimperiums. Das weckt finstere Begehrlichkeiten, zumal die junge Frau in Gelddingen gänzlich unerfahren ist.