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Klaus-Michael Debatin spricht in ein Mikrofon und gestikuliert

Kinder sind seltener infiziert: Wie ein Medizin-Professor die derzeitige Coronalage einschätzt

Von rund 20.000 Schülern im Landkreis Neu-Ulm sind fünf mit Corona infiziert. Angesichts dessen bleibt Professor Klaus-Michael Debatin, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Ulm, entspannt. Diese Ziffer sei nicht in einer Größenordnung, die grundsätzliches Umdenken erfordere.

Kinder sind seltener infiziert Debatin wirkte an einer Studie der vier baden-württembergischen Universitätskliniken mit.

Coronavirus

Coronavirus: Kinder sind nicht Treiber der Infektion

Kinder sind einer Studie aus Baden-Württemberg zufolge nicht so häufig mit dem Coronavirus infiziert wie ihre Eltern. Das ist das Ergebnis einer großen Untersuchung von Unikliniken im Land, die am Dienstag in Stuttgart vorgestellt wurde. Kinder hätten sich demnach seltener angesteckt als ihre Eltern und seien auch nicht als Treiber dieser Infektion anzusehen, sagte Klaus-Michael Debatin, Ärztlicher Direktor der Kinderklinik am Universitätsklinikum Ulm.

 Klaus-Michael Debatin.

Ulmer Kinderstudie ist „hervorragend gelaufen“

Ein Zwischenergebnis hat genügt: Noch bevor die Kinderstudie zur Ausbreitung des Coronavirus abgeschlossen ist, hat Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann verkündet, dass die Kindergärten und Grundschulen in dem Bundesland bis spätestens Anfang Juli wieder öffnen sollen. Der Ulmer Kinderarzt Professor Klaus-Michael Debatin hat an der Untersuchung mitgewirkt. Er sagt: „Es spricht aus unserer Studie im Moment nichts dagegen, die Kitas aufzumachen.

 Seit Montag gilt im ÖPNV und beim Einkaufen: „Maske auf“. Die Diskussion darüber wird auch in der Redaktion fortgesetzt.

Corona-Lage: Das waren die wichtigsten Entwicklungen am Freitag

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

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Aktuelle Zahlen des RKI¹: Aktuell Infizierte Baden-Württemberg: ca. 6.534 (31.919 Gesamt - ca. 24.000 Genesene - 1.385 Verstorbene) Todesfälle Baden-Württemberg: 1.353 Aktuell Infizierte Deutschland: ca. 27.377 (160.758 Gesamt - ca. 126.900 Genesene - 6.

 Der neu gestaltete Spielplatz soll ganz besonders auch Kleinkinder ansprechen.

Neue Studie zu Corona bei Kindern an der Uniklinik Ulm: „Interesse ist riesig“

Wie häufig sind Kinder von Covid-19 betroffen und welche Rolle spielen sie bei der Ausbreitung des Coronavirus? Eine neue Studie der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Ulm und der drei anderen Universitätsklinika in Baden-Württemberg soll Antworten auf diese Fragen liefern. Ludger Möllers sprach mit Professor Dr. Klaus-Michael Debatin, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Ulm, über die Einzelheiten

Was wollen Sie bei Ihrer Studie erfahren?

Coronavirus · Leipzig

Folgen von Corona für Kinder? Teilnehmer für wichtige Studie gesucht

Die Rolle von Kindern bei der Ausbreitung des Coronavirus ist nach wie vor weitgehend ungeklärt. Mit einer Studie wollen die vier baden-württembergischen Universitätskliniken im Auftrag des Landes nun ein wenig Klarheit schaffen.

Es soll unter anderem untersucht werden, wie häufig Jungen und Mädchen von Covid-19 betroffen sind. „Wir müssen rasch klären, ob wir bei Kindern eine andere Ausgangslage haben als bei Erwachsenen“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Freitag in Stuttgart.

Beim Tag der Seltenen Erkrankungen treffen sich jedes Jahr Betroffene, Angehörige und Interessierte.

Ulmer Uniklinik lädt zu erstem „Süddeutschen Tag der Seltenen Erkrankungen“

Das „Zentrum für Seltene Erkrankungen“ (ZSE) des Universitätsklinikums Ulm lädt am Samstag, 29. Februar, zum „1. Süddeutschen Tag der Seltenen Erkrankungen“ in das Haus der Begegnung in Ulm ein. Der Aktionstag bietet von 10.30 bis 16 Uhr Betroffenen, Angehörigen, Ärzten sowie allen Interessierten die Möglichkeit, sich zu informieren und auszutauschen.

300 Millionen Menschen, also ungefähr die Einwohnerzahl der USA, leben weltweit mit einer seltenen Erkrankung.

Universitätsklinik Ulm

Giftattacke auf fünf Babys hinterlässt tiefe Spuren an der Uniklinik

Es gibt eine gute Nachricht aus dem Jahr 2019 und eine erfreuliche für das Jahr 2020. Und doch spricht Udo X. Kaisers in seiner kurzen Ansprache beim Neujahrsempfang des Universitätsklinikums Ulm am Dienstagabend vor allem über eine Nacht: Was in den Morgenstunden des 20. Dezember 2019 auf einer Überwachungsstation der Kinderklinik am Michelsberg geschah, habe tiefe Spuren hinterlassen.

Noch immer suchen Polizei und Staatsanwaltschaft nach dem oder der Schuldigen einer Giftattacke auf fünf Babys.

Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Wer hat die Frühchen vergiftet? Wie es zur folgenschweren Panne beim LKA kommen konnte

Ein wahrer Medizin-Krimi erschüttert derzeit die Uniklinik Ulm. Und es ist nicht abzusehen, dass er bald endet.

Fünf Frühchen waren im Dezember offenbar mit dem Schmerzmittel Morphin vergiftet worden. Die Staatsanwaltschaft schaltete sich ein und präsentierte prompt eine mögliche Schuldige: eine Krankenschwester.

Doch nun kommt heraus: Die Frau ist aufgrund einer Panne des Landeskriminalamts festgenommen worden und saß zu Unrecht in U-Haft.

Ein Schild, das auf diese Klinik hinweist

Nach Giftattacke auf Babys: Geht das Vertrauen in die Uniklinik Ulm verloren?

Als den Verantwortlichen des Ulmer Uniklinikums klar war, dass fünf Babys auf einer Überwachungsstation mit dem Betäubungsmittel Morphin vergiftet wurden, rief Klaus-Michael Debatin persönlich bei den Eltern der fünf Kinder an. Sie seien schockiert gewesen, aber auch dankbar – und in gewisser Weise sogar erleichtert, berichtet der Ärztliche Direktor der Kinderklinik.

Schockiert über das unglaubliche Verbrechen, für das die Ermittler noch immer kein Motiv kennen oder nennen wollen.