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Arbeitsmarkt

IAB Arbeitsmarktbarometer erreicht Allzeithoch

Auf dem Weg aus der Corona-Krise hat die Stimmung auf dem deutschen Arbeitsmarkt ein Allzeithoch erreicht.

Das Arbeitsmarktbarometer des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) habe 107,4 Punkte und damit den höchsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2008 erreicht, teilte das Institut am Montag in Nürnberg mit. Auch das Ifo misst bei seinem Beschäftigungsbarometer einen deutlichen Anstieg. Am Mittwoch will die Bundesagentur für Arbeit ihre Monatsstatistik für den Juni bekanntgeben.

Nockenwellen

Produktion und Aufträge: Engpässe bremsen deutsche Industrie

Lieferengpässe und knappe Rohstoffe dämpfen die eigentlich gute Entwicklung der deutschen Industrie. So lag die Gesamtherstellung im April im Vergleich zum März 1,0 Prozent tiefer, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mittelte.

Der Rücksetzer folgt allerdings auf einen deutlichen Produktionsanstieg im März. Bereits am Montag hatte das Bundesamt zudem einen Rückgang der Aufträge gemeldet: Im Vergleich zum Vormonat gingen die Bestellungen im April um 0,2 Prozent zurück.

Bauarbeiter

China befeuert Rohstoffnachfrage

Die anspringende Weltkonjunktur mit den Dickschiffen USA und China lässt Rohstoffe wie Metall und Holz immer knapper werden - und damit auch massiv teurer.

Im deutschen Handwerk gefährdet das zusehends den ersehnten Aufschwung. Die Lage werfe sämtliche Kalkulationen über den Haufen und bringe zahlreiche Betriebe in die «völlig paradoxe Lage», bei vollen Auftragsbüchern Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken zu müssen, sagte Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer der Deutschen Presse-Agentur.

Die Zahl der Komponenten in Fahrzeugen, die mit Computerchips gesteuert werden, nimmt von Modell zu Modell zu – wegen der aktuel

Chipknappheit verschärft sich: Was der Mangel an Halbleitern für die Autoindustrie im Südwesten bedeutet

Die Autoindustrie hat ein riesiges Problem: Es mangelt vor allem an Computerchips für die Steuerung der Fahrzeuge, doch auch andere Rohstoffe sind knapp. Deswegen stehen teilweise bereits die Bänder still: Zwei Drittel der Unternehmen in der Autobranche – Hersteller wie Zulieferer – leiden unter Material- und Chipknappheit.

Das ist das Ergebnis einer Umfrage des ifo-Institutes. „Dieser neue Flaschenhals könnte die Erholung der Industrie gefährden“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo-Umfragen.

Ifo-Institut: „Autobauer haben Corona-Tief überwunden“

Die Geschäfte der deutschen Autohersteller und ihrer Zulieferer sind laut Ifo-Konjunkturumfrage im April so gut gelaufen wie seit zwei Jahren nicht mehr. Der Geschäftslage-Index stieg von 10,7 auf 21,6 Punkte, die Erwartungen der Automanager stiegen von 18,6 auf 24,9 Index-Punkte. «Die Autobauer haben nun ihr Corona-Tief überwunden», sagte Ifo-Umfrageleiter Klaus Wohlrabe am Dienstag in München.

Nachfrage und Auftragsbestand seien im Vergleich zum März deutlich gestiegen, im Exportgeschäft erwarteten die Autobauer Steigerungen, die ...

Kunststoff-Granulat

Materialmangel bremst Industrie aus

Fast alle sind betroffen: Süßwarenfabrikanten ebenso wie Möbelbauer, Produzenten von Elektrogeräten, Spielzeug und Plastikschüsseln oder Autobauer. In 45 Prozent der deutschen Industriebetriebe fehlt es an Teilen oder Materialien, wie eine Umfrage des Münchner Ifo-Instituts ergeben hat.

Die Folge: Bänder stehen still, die Erholung von der Corona-Krise wird ausgebremst, und so manches Produkt dürfte teurer werden.

«Dieser neue Flaschenhals könnte die Erholung der Industrie gefährden», warnt Ifo-Experte Klaus Wohlrabe.

Hamburger Hafen

Industrie erwartet positive Auftragsentwicklung

Die Produktionserwartungen der deutschen Industrie haben sich einer Umfrage zufolge merklich verbessert.

Der entsprechende Indikator stieg im März auf 30,4 Punkte und damit den höchsten Stand seit 1991, wie das Wirtschaftsforschungsinstitut Ifo in München mitteilte. Im Februar hatte die Konjunkturumfrage demnach noch 21,5 Punkte ergeben.

«Die Auftragsbücher füllen sich, und es gibt immer noch einen Nachholbedarf nach dem Krisenjahr», sagt Ifo-Experte Klaus Wohlrabe.

Maschinenbauer

Ifo: Autoindustrie und Maschinenbau zunehmend optimistisch

In wichtigen Zweigen der deutschen Industrie macht sich offenbar Hoffnung auf ein Ende der Krise breit. Autoindustrie und Maschinenbau wollen ihre Produktion erhöhen, wie das Münchner Ifo-Institut in seiner monatlichen Umfrage zu den Produktionserwartungen ermittelt hat.

Der Index der Erwartungen kletterte im Februar von 9,4 auf 20,7 Punkte, der dritte Anstieg in Folge. Die Ökonomen befragen monatlich 2000 Unternehmen, der Index wird aus dem Saldo positiver und negativer Erwartungen gebildet.

Baustelle

Geht der Industrie nach der Aufholjagd der Schwung aus?

Die Industrie hat die deutsche Wirtschaft im zweiten Corona-Lockdown bislang am Laufen gehalten. Einen Rückgang der Wirtschaftsleistung im ersten Quartal 2021 wird sie nach Einschätzung von Ökonomen jedoch kaum verhindern können.

Nach einem Tiefpunkt während der ersten harten Beschränkungen des öffentlichen Lebens im vergangenen April hatte sich die Industrieproduktion kontinuierlich erholt. Im Dezember lag der preisbereinigte Wert der hergestellten Güter nur noch um 1,0 Prozent unter dem Vorjahresmonat und stabil im Vergleich zum ...

Produktion eines Elektro-SUV

Ifo-Institut: Erneuter Rückschlag für die Autoindustrie

Die Geschäfte der deutschen Autohersteller und ihrer Zulieferer laufen wieder schlechter. Bei der monatlichen Konjunkturumfrage des Ifo-Instituts bewerteten sie ihre aktuelle Lage im Dezember mit minus 5,4 Punkten, nach plus 5,0 Punkten im November.

„Die Zahl der Jobs wird sinken, der Indikator fiel leicht auf minus 35,2 Punkte“, teilten die Konjunkturforscher am Dienstag in München mit.

Das Ifo-Institut befragt die Unternehmen, ob sich ihre Lage und ihre Erwartungen im laufenden Monat gegenüber dem Vormonat verbessert ...