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 Mit der Interboot will die Messe Friedrichshafen nach dem Corona-Lockdown im September wieder durchstarten.

Gemeinderat bekennt sich trotz Umsatzeinbrüchen klar zur Messe Friedrichshafen

Einstimmig hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Montag der Geschäftsführung der Messe Friedrichshafen das Vertrauen ausgesprochen. Die aktuellen Zahlen, die Messechef Klaus Wellmann und Prokurist Stefan Mittag präsentierten, sind zwar alles andere als erfreulich – was aber nach Einschätzung der Stadträte eben nicht der Geschäftsführung anzulasten ist. Der coronabedingte Lockdown in diesem Jahr ohnehin nicht, aber auch nicht der Umzug der Fachmesse Outdoor von Friedrichshafen nach München im vergangenen Jahr.

 Eingang der Messe Friedrichshafen bei der Night of Light: Seit März war das Messegeschäft ausgesetzt, doch im September soll di

Outdoor-Verlust und Corona-Lockdown kosten die Messe Friedrichshafen Millionen

Es ist ein doppelt symbolhafter Ort, den der Friedrichshafener Messechef Klaus Wellmann am Mittwoch gewählt hat, um die Geschäftszahlen von 2019 zu erklären und einen Blick in die vom Coronavirus verdunkelte Gegenwart und Zukunft der Messe Friedrichshafen zu werfen. Die in der Messehalle A2 mit reichlich Luft dazwischen aufgestellten Tische und Stühle demonstrieren einerseits, dass hier schon seit Monaten keine Messen, sondern Sitzungen des Friedrichshafener Gemeinderats stattfinden.

Die Messe Interboot 2019.

Messeumsatz sinkt 2019 um zehn Millionen Euro

Die Messe Friedrichshafen GmbH hat im Jahr 2019 einen Umsatz in Höhe von knapp 26,6 Millionen Euro erwirtschaftet. Das sind knapp zehn Millionen Euro weniger als 2018. Das geht aus den Unterlagen zur Gemeinderatssitzung am Montag, 13. Juli, hervor. Überraschend kommt der Umsatzeinbruch nicht. Zurückzuführen ist er vor allem auf den Wegfall der Outdoor, die nach München abgewandert ist.

Dazu kommt, dass 2019 die Kunststoffmesse Fakuma ihre turnusmäßige Pause eingelegt hat.

Messe Friedrichshafen

Corona: Messe Friedrichshafen rechnet mit Millionen-Schaden

26 Veranstaltungen musste die Messe Friedrichshafen wegen der Corona-Krise in den vergangenen Monaten absagen - das Unternehmen rechnet daher für 2020 mit einem Millionenschaden. Genau beziffern könne man die Einbußen derzeit noch nicht, sagte Geschäftsführer Klaus Wellmann am Mittwoch. Der maximale Schaden für den Fall, dass in diesem Jahr gar keine Schauen mehr stattfinden könnten, liege bei 15 Millionen Euro. Derzeit sei man allerdings optimistisch, dass es ab Herbst wieder weitergehe.

Die Messe Friedrichshafen (Luftbild): Der Standort war schon ohne Corona-Krise unter Druck - was das laufende Jahr bedeutet, ist

Millionen Euro fehlen: Verlust der Outdoor schadet Messe Friedrichshafen erheblich

Der Verlust der Sport- und Freizeitmesse Outdoor hat sich erwartungsgemäß sehr deutlich auf die Bilanz der Messe Friedrichshafen für das Jahr 2019 ausgewirkt. Wie stark sich im laufenden Jahr 2020 der monatelange Messe-Lockdown finanziell auswirken wird, lässt sich derzeit noch nicht genau beziffern.

Wie Geschäftsführer Klaus Wellmann in der Jahrespressekonferenz der Messe am Mittwoch bekannt gab, reduzierte sich der Jahresumsatz 2019 im Vergleich zum Vorjahr um fast zehn Millionen Euro auf 26,6 Millionen Euro.

 Die Interboot darf stattfinden, es wird aber aufgrund der Corona-Regeln eine andere werden als in den vergangenen Jahren.

Interboot muss auf Hafen und Arena verzichten

Die Interboot vom 19. bis 27. September wird voraussichtlich nicht nur die erste Messe in Friedrichshafen nach der Corona-Zwangspause sein, sondern auch die erste größere Wassersportmesse in Europa in diesem Jahr.

Wir sprechen von einer Veranstaltung, die aufgrund der Umstände und der Hygieneregeln eine Spezial-Ausgabe sein wird.

Klaus Wellmann, Geschäftsführer der Messe Friedrichshafen

Wobei das Häfler Messeteam in einer Pressemitteilung klarmacht, dass es „keine Interboot in ihrem gewohnten Format und ...

 Stand heute wird die Interboot auch in diesem Jahr stattfinden können – allerdings mit mehr Abstand zwischen den Besucher wie a

Landesregierung ebnet den Weg für die Interboot in Friedrichshafen

Sofern die weitere Entwicklung der Infektionszahlen nicht anderes erfordert, sollen vom 1. September an wieder größere Messen in Baden-Württemberg stattfinden dürfen. Für die Messe Friedrichshafen würde das bedeuten, dass sie vom 19. bis 27. September mit der Interboot aus der coronabedingten Zwangspause zurückkehren könnte. Theoretisch wäre sogar zulässig, die Eurobike auf ihren Ursprungstermin Anfang September zurückzuverlegen, sinnvoll wäre es aber eher nicht.

 Auch die Messe Friedrichshafen möchte bald wieder starten.

Messen wollen wieder sicher starten

Fünf Messen aus Baden-Württemberg haben sich jetzt gemeinsam für einen „Aufbruch mit Augenmaß“ in der Corona-Pandemie ausgesprochen. In einem Brief an die Landesregierung formulierten die Chefs der Messen in Friedrichshafen, Stuttgart, Karlsruhe und Freiburg sowie die Hinte Messe- und Ausstellungsgesellschaft geeignete Schritte, die eine Wiedereröffnung des Messebetriebs unter den Einwirkungen der Pandemie ermöglichen können, heißt es in einer Pressemitteilung.

Sieht in der aktuellen Coronakrise Parallelen zur jener Zeit, als die Messe Friedrichshafen entstanden ist: Messechef Klaus Well

Autokino statt Automesse: Wie die Messe Friedrichshafen versucht, die Coronakrise zu meistern

Das Coronavirus hat das Messegeschäft weltweit zum Erliegen gebracht. Nachdem bereits alle bis Ende August geplanten Veranstaltungen abgesagt worden sind, wird nun auch die Eurobike nicht in gewohnter Form und zum gewohnten Termin Anfang September stattfinden, sondern erst im November, voraussichtlich in deutlich kleinerem Umfang. Im Interview mit SZ-Redakteur Jens Lindenmüller spricht Klaus Wellmann, Geschäftsführer der Messe Friedrichshafen, nicht nur über die negativen Auswirkungen der Coronapandemie, sondern auch über positive ...