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Klaus Schormann

Fünfkampf-Präsident kämpft trotz „Revolte“ um Wiederwahl

Kritik, Vorwürfe und Rücktrittsforderungen: Nach dem beschlossenen Aus des Reitens ist im Modernen Fünfkampf ein ungewöhnlich heftiger Streit entstanden.

Aktive und frühere Fünfkämpfer kritisieren die Führung der Union Internationale de Pentathlon Moderne (UIPM) wegen der Regeländerung und wollen einen neuen Vorstand. Doch der deutsche Präsident Klaus Schormann denkt nicht daran und will stattdessen seine 28 Jahre währende Amtszeit noch verlängern.

Klaus Schormann

Bericht: Fünfkämpfer fordern Rücktritt der Verbandsführung

Mehr als 650 Moderne Fünfkämpfer fordern nach einem Medienbericht die Führung der Union Internationale de Pentathlon Moderne (UIPM) zum Rücktritt auf.

Nach der angekündigten Streichung des Reitens in drei Jahren haben sie nach Angaben des Branchendienstes «Inside the Games» ein «Misstrauensvotum» an den Vorstand um den Präsidenten Klaus Schormann geschickt.

«Als ehemalige und gegenwärtige Moderne Fünfkämpfer sind wir schockiert über die Entscheidung des UIPM-Vorstands, die Disziplin Reiten abzuschaffen», zitiert der ...

Vor dem Aus

Der Moderne Fünfkampf und seine knifflige Zukunft

Trotz der Abschaffung des Reitens nach den Spielen 2024 in Paris kämpft der Moderne Fünfkampf weiter um seine Olympia-Zukunft.

Doch statt schnell Klarheit über einen Nachfolger für das seit den Tokio-Spielen umstrittene Springreiten zu schaffen, hat die Union Internationale de Pentathlon Moderne (UIPM) ein kompliziertes Verfahren eingeleitet, um einen geeigneten Ersatz zu finden.

Zunächst sollte nach mehreren Medienberichten der Radsport folgen, doch über den Ersatz ist noch gar nicht entschieden.

Vor dem Aus

Moderner Fünfkampf nach Paris 2024 ohne Reiten

Der Druck nach den dramatischen Szenen von Tokio war zu groß. Der Moderne Fünfkampf hat im Kampf um die olympische Zukunft reagiert und wird nach den Spielen 2024 in Paris ohne Reiten stattfinden. Das hat der Weltverband UIPM bereits vor seiner Mitgliederversammlung beschlossen.

Damit zieht der Verband die Konsequenzen aus den Vorfällen bei den Olympischen Spielen in der japanischen Hauptstadt. Dort hatte die Deutsche Annika Schleu für großes Aufsehen und scharfe Kritik gesorgt.

Vor dem Aus

Moderner Fünfkampf: Entscheidung über das Reiten steht bevor

Das Reiten als Teil des Modernen Fünfkampfs steht vor dem Aus. Für diesen Donnerstag wird eine entsprechende Entscheidung des Weltverbandes UIPM erwartet.

Verbandspräsident Klaus Schormann hatte das Springreiten zwar kurz nach den Olympischen Spielen in Tokio noch als «integralen Bestandteil des Modernen Fünfkampfs auf der Grundlage der Vision von Baron Pierre de Coubertin» bezeichnet, doch der Druck scheint zu groß.

Zuletzt hatte es mehrere Berichte über das Reit-Aus gegeben.

Moderner Fünfkampf

Fünfkampf ohne Reiten - Ersatz-Disziplin noch offen

Der Moderne Fünfkampf wird künftig ohne die Teildisziplin Reiten betrieben. Das bestätigte der Weltverbands-Vizepräsident Joël Bouzou der französischen Sportzeitung «L'Equipe» und erklärte zudem, dass ein Ersatz noch nicht feststehe.

«Der Reitsport ist ein Hindernis für die Entwicklung unseres Sports, sowohl in Bezug auf die Praxis als auch auf die Kosten», wird Bouzou zitiert. «Wir haben bereits 2018 damit begonnen, darüber nachzudenken.

Moderner Fünfkampf

Moderner Fünfkampf künftig mit Radsport statt Reiten?

Der Weltverband des Modernen Fünfkampfes will Berichten zufolge die Teildisziplin Reiten künftig durch Radsport ersetzen.

Diese Regeländerung wollen der britische «Guardian» sowie der Branchendienst «Inside the Games» aus mehreren Quellen erfahren haben, wie beide schrieben. Die Entscheidung ist demnach in einer Sitzung des Dachverbandes UIPM gefallen, in der über die Streichung des Reitens abgestimmt wurde. Das Votum soll eine Reaktion auf den Reit-Eklat um die Deutsche Annika Schleu bei den Olympischen Spielen in Tokio sein.

Annika Schleu

Ermittlungen erhöhen Druck auf Modernen Fünfkampf

Beim Modernen Fünfkampf herrscht in diesen Tagen eisernes Schweigen. Die ungewollt berühmt gewordene Olympia-Teilnehmerin Annika Schleu möchte derzeit lieber nicht reden.

Auch der Weltverbands-Präsident Klaus Schormann will in absehbarer Zeit keine Interviews geben, wie er auf Anfrage betonte. Der Druck ist derzeit offensichtlich zu groß: durch die öffentliche Empörung, durch die Forderungen des deutschen Reitverbandes - und vor allem durch die juristischen Ermittlungen.

Reit-Drama

Schleu nach Reit-Drama: „Schwer, sich davon zu erholen“

Die Moderne Fünfkämpferin Annika Schleu überlegt nach dem Reit-Drama bei den Olympischen Spielen in Tokio zukünftig auf ihre Social-Media-Aktivitäten zu verzichten.

«Ich bin fast so weit zu sagen, es ist mir wichtiger, das mental zu bewältigen, als Sponsoren zu generieren. Ich will mich nicht diesem Hass aussetzen müssen», sagte die 31-Jährige in einem Interview der Wochenzeitung «Die Zeit». «Wenn man einmal so etwas erlebt hat wie ich, ist es sehr schwer, sich davon zu erholen.

Raisner und Schleu

„Verdreschen unsere Pferde nicht“: Streit nach Schleu-Drama

Annika Schleu tauchte noch mal auf am Ort ihres großen Olympia-Dramas.

Am Sonntag besuchte sie den Männer-Wettkampf im Modernen Fünfkampf im Tokyo Stadium, die Teamkollegen anfeuern, aber nichts war normal für die Berlinerin am Tag nach der größten Enttäuschung ihrer sportlichen Laufbahn und den Beschimpfungen, die folgten. Womöglich war es auch bereits ein Abschiednehmen von ihrem Traum. Es ist fraglich, ob die 31-Jährige, die eine Mehrheit in Deutschland nun als heulende Sportlerin auf einem Pferd statt als Olympiasiegerin ...