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In Kehlen (Bild: das SVK-Heim) sind die Schäden groß. Wie sich auf künftige Hochwasser vorbereiten lässt, das ist eine der Frage

„Wir sind zunehmend konfrontiert mit Superlativen“

Mit den Folgen des Hochwassers muss sich die Gemeinde auf mehreren Ebenen beschäftigen. Im ersten Teil des Interviews mit Bürgermeisterin Elisabeth Kugel bezogen sich die Fragen von Karin Schütrumpf und Roland Weiß auf die unmittelbaren Schäden. Im zweiten Teil richtet sich der Fokus auf die mittel- bis langfristige Planung, um auf künftige Überschwemmungen vorbereitet zu sein – soweit dies eben möglich ist.

Die Hochwassermarke lag mit 4,49 Meter deutlich höher als jene beim Hochwasser 2013 (4,14).

Emmingen-Liptingen hat es vor einigen Jahren heftig erwsicht, +

Aktuelle Unwetter-Warnungen für die Region: Hochwasser durch Starkregen und Tauwetter droht

Die Schneemassen schmelzen mit steigenden Temperaturen, hinzu kommen neue und teils ergiebige Niederschläge. Damit droht in der Region lokale Überschwemmungsgefahr. Das sagen die Behörden.

+++ Aktuelle Hochwasser-Lage in Baden-Württemberg +++

„Was wir vergangene Woche vermutet haben, hat sich verfestigt“, sagt Ute Badde von der Landesanstalt für Umwelt. Vom Allgäu bis zum Schwarzwald trifft ab Donnerstag Dauerregen auf schmelzende Schneemassen.

 Die Argen fließt bei Gohren in den Bodensee, ab Donnerstag wird hier ein mittleres Hochwasser erwartet. Die Aufnahme entstand i

Sandsäcke stehen bereit: Mittleres Hochwasser kommt im Bodenseekreis

Schmelzwasser und starker Regen bilden ab Donnerstag eine gefährliche Mischung im Bodenseekreis: Die Behörden erwarten ein mittleres Hochwasser für die Bodenseezuflüsse. Vor allem Schussen und Argen werden demnach schwer betroffen sein. Ein zehnjährliches Hochwasser ist demnach wahrscheinlich.

„Die Hochwassergefahr ist hoch für die Zuflüsse zum Bodensee“, sagt Ute Badde, die Leiterin der Hochwasservorhersagezentrale Neckar, Donau, Bodensee bei der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW).

Pilotanlagen für die neue „Spurenstoffstrategie“ des Landes Baden-Württemberg sind in Kressbronn (Foto), Stockach und Eriskirch

Kommunen rüsten weiter ihre Kläranlagen auf

Durch die Einführung einer vierten Reinigungsstufe in bisher fünf Kläranlagen im Bodenseekreis hat sich die Wasserqualität des Bodensees erneut verbessert. Das ist die gute Botschaft, die Landrat Lothar Wölfle zusammen mit dem Leiter des Langenargener Seenforschungsinstitus, Harald Hetzenauer, am Montag verkündete. Die betroffenen Kommunen und Abwasserzweckverbände investierten dafür circa 30 Millionen Euro, wie der Leiter des Amts für Wasser- und Bodenschutz, Klaus Ruff, auf der Pressekonferenz mitteilte.

Ehingens Julian Guther (liegend, hier nach einem seiner drei Treffer am Abend) schoss die TSG mit einem Hattrick zum späten Sieg

Verrückt: TSG Ehingen dreht 1:3 in 4:3

Wenn ein Spiel in der 75. Minute 1:3 steht, kann kaum noch jemand rechnen, dass sich die führende Mannschaft den möglichen Sieg noch nehmen lässt. Doch die Fußballer der TSG Ehingen brachten es im Halbfinale des Bezirkspokals noch fertig, mit drei Toren das Ergebnis zu ihren Gunsten drehen. Ehingens Angreifer Julian Guther wurde zum absoluten Matchwinner, denn ihm gelang innerhalb von neun Minuten ein Hattrick.

TSG Ehingen - SV Uttenweiler 4:3 (1:1).

Das Speicherbecken fügt sich gut in die Landschaft ein und ist nur von der Straße oben aus zu erkennen. In nur 300 Meter Entfern

Demeter-Landwirte errichten erstes Wasserspeicherbecken in der Region

Anfang April gab es noch einige eisige Nächte, erst kurz darauf war das Wasserbecken für die Frostschutzberegnung fertig: Am Mittwoch hat Landwirt Johannes Bentele aus Wellmutsweiler bei Laimnau zusammen mit seinem Vater Peter offiziell sein Speicherbecken – das erste im Bodenseekreis überhaupt – in Betrieb genommen.

Es fasst 14.000 Kubikmeter Wasser, speist sich aus dem Rappertsweiler Bach, wenn dieser genug Wasser führt, und dient in erster Linie der Frostschutzberegnung.

Eine Wasserpumpe im Argental: Nur durch enormen Aufwand ist an manchen Stellen eine Bewässerung bei Trockenheit möglich.

Trockenheit bereitet Landwirten große Sorgen

Auch wenn es in diesem Frühjahr in Sachen Regen etwas besser aussieht: Grundsätzlich ist das Thema Trockenheit eines, das auch die Landwirte mittlerweile intensiv beschäftigt. Vor allem fehlende Niederschläge und weniger verlässliche Wasserstände – sowohl beim Grundwasser als auch in Flüssen und Bächen – bereiten den Erzeugerbetrieben Sorgen.

Im vergangenen Jahr erließ das Landratsamt Bodenseekreis Ende Juli ein mehrmonatiges Verbot, für die Beregnung Wasser aus Flüssen und Bächen zu entnehmen.

Ein abgesperrter Strand

Miese Wasserqualität - In der Fischbacher Bucht droht ein langfristiges Badeverbot

Das Fäkaliendesaster vom Sommer 2019 wirkt nach: Mit zwei Bodenfiltern für insgesamt 4,3 Millionen Euro soll im Bereich der Fischbacher Bucht Abwasser, das aus zwei Regenüberlaufbecken bei Starkregen in den Bodensee fließt, zu 99 Prozent keimfrei gemacht werden.

Die Pläne wurden am Dienstag im Ausschuss für Planen, Bauen und Umwelt (PBU) vorgestellt. Dabei wurde klar, dass die Wasserqualität in diesem Bereich des Sees seit längerem abnimmt, und von einigen Räten vermutet, dass das auch mit Abwasser aus dem Klinikum zu tun haben ...

Ehrungen beim MV Ringschnait: (hinten v. l.) Alexander Mader, Johannes Seifert, Dietmar Kuon, Daniel Kuhn, Roland Pfänder, Vorsi

Musikverein Ringschnait ehrt langjährige Mitglieder

Der Musikverein Ringschnait (MVR) hat zu Beginn des Jahres im Proberaum in Ringschnait seine Hauptversammlung abgehalten. Auch Wahlen und zahlreiche Ehrungen standen auf der Tagesordnung.

Florian Kramer, stellvertretender Vorsitzender des Blasmusik-Kreisverbands Biberach, ehrte mehrere Mitglieder. Die höchste Ehrung des Abends erhielt Roland Pfänder. Er hält seit 50 Jahren seinem Heimatverein die Stange. Mit der Dirigenten Nadel in Bronze wurde Christoph Schlanser für zehn Jahre Dirigententätigkeit ausgezeichnet.

 Ein Teil der Geehrten mit Vorstand Peter Ruff und dem zweiten stellvertretenden Bürgermeister Wolfgang Dambacher.

Oberschützenmeister Peter Ruff wiedergewählt

Oberschützenmeister Peter Ruff hat jüngst im voll besetzten Gastraum des Vereinsheims 34 Mitglieder zur Hauptversammlung begrüßt. Er bedauerte in seinem Bericht das nachlassende Engagement vieler Mitglieder. Er beklagte zudem die zunehmende Bürokratisierung im Vereinsalltag, die einem die Arbeit ganz schön „beschwerlich und ungemütlich“ machten. Daher sei es kein Wunder, dass sich immer weniger Leute für einen Verein engagieren würden. Beispielhaft nannte er hier das Thema des Datenschutzes.