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ESM-Chef Klaus Regling

ESM-Chef: Auch Italiens Schulden sind tragfähig

Trotz der gewaltigen Ausgaben in der Corona-Krise sieht der Chef des Eurorettungsschirms ESM keine Anzeichen einer neuen Schuldenkrise.

Allen 19 Eurostaaten habe die EU-Kommission vergangene Woche die Tragfähigkeit ihrer Staatsschulden bescheinigt, sagte ESM-Chef Klaus Regling der Deutschen Presse-Agentur und weiteren Nachrichtenagenturen in einem Interview. „Das ist die derzeitige Lage. Sonst dürften wir einem Land gar kein Geld leihen.

Klaus Regling

Corona-Krise: ESM-Chef erwartet weitere 500 Milliarden

In der Corona-Krise erwartet der Chef des Eurorettungsschirms ESM, Klaus Regling, einen Bedarf von mindestens weiteren 500 Milliarden Euro an Hilfsgeldern aus europäischen Töpfen.

Zum Vergleich: Der deutsche Bundeshaushalt sieht in diesem Jahr Ausgaben von rund 484 Milliarden Euro vor. „Es könnte aber mehr sein“, sagte er der italienischen Zeitung „Corriere della Sera“ (Sonntag). Dafür müsse man über neue Kriseninstrumente nachdenken, aber auch bestehende Möglichkeiten wie den EU-Haushalt nutzen.

Halbe-Billion-Paket

EU schnürt 500-Milliarden-Paket gegen die Wirtschaftskrise

Im Kampf gegen die Corona-Wirtschaftskrise haben die EU-Staaten ein Hilfspaket von mehr als 500 Milliarden Euro für Arbeitnehmer, Firmen und schlingernde Staaten geschnürt. Die Einigung erzielten die Finanzminister nach extrem langwierigen und schwierigen Verhandlungen.

Deutschlands Bundesfinanzminister Olaf Scholz zeigte sich zufrieden. „Heute ist ein großer Tag europäischer Solidarität und auch Stärke“, sagte der SPD-Politiker in Berlin.

 Wirbt füt europäische Gemeinschaftsanleihen: Italiens Premierminister Giuseppe Conte

Italien wirbt für totgeglaubte „Eurobonds“

Mehr als sechs Millionen Deutsche verfolgten Dienstagabend bei ARD Extra die neuesten Entwicklungen zum Coronavirus. Als Italiens Premierminister Giuseppe Conte aus Rom zugeschaltet wurde und beim deutschen Publikum für europäische Gemeinschaftsanleihen warb, dürfte vielen klargeworden sein, dass das totgeglaubte Thema „Eurobonds“ nun wieder auf dem Tisch liegt. In einer ganzseitigen Anzeige in der FAZ hatten sich am gleichen Tag auch italienische Europaabgeordnete, Bürgermeister und Regionalpräsidenten für die nun Coronabonds getauften von ...

Mario Denteno

Corona-Krise: EU-Staaten uneins bei ESM-Hilfen

Im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise ringen die EU-Staaten um eine gemeinsame Linie. Zur Debatte stehen neue Kreditlinien des Eurorettungsschirms ESM, wie Eurogruppen-Chef Mario Centeno nach einer Schaltkonferenz der EU-Finanzminister sagte.

Doch sei vor einer Festlegung noch Arbeit nötig. Entscheidungen würden am Donnerstag bei einem Videogipfel der EU-Staats- und Regierungschefs erwartet.

Der Grünen-Finanzpolitiker Sven Giegold zeigte sich unzufrieden.

EU-Fahne

EU noch uneins über ESM-Hilfen in Corona-Wirtschaftskrise

Im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise will die Europäische Union nachlegen und mehr finanzielle Feuerkraft mobilisieren. Doch einigten sich die EU-Finanzminister am Abend noch nicht auf konkrete Maßnahmen.

Vielmehr reichten sie die Entscheidung weiter an die Staats- und Regierungschefs, die an diesem Donnerstag tagen.

Eurogruppenchef Mario Centeno bekräftigte nach einer Schaltkonferenz der Finanzminister aller EU-Staaten, dass vorsorgliche Kreditlinien des Eurorettungsschirms ESM zur Debatte stehen.

Olaf Scholz

EU-Staaten wollen Wirtschaftskrise „mit allem“ bekämpfen

Die EU-Staaten wollen sich mit allen verfügbaren Mitteln gegen die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie stemmen.

„Wir werden unsere Bürger und unsere Währung unter allen Umständen und mit allem schützen, was wir haben“, sagte Eurogruppen-Chef Mario Centeno am Montagabend nach einer Videokonferenz 27 EU-Finanzminister. „Wir werden alles tun, was notwendig ist und noch mehr, um das Vertrauen wieder herzustellen.“ Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) nannte die Krise eine riesige Herausforderung: Europa sei entschlossen, ...

 Die Bildkombo zeigt im Uhrzeigersinn (links nach rechts): Jens Weidmann, Präsident der deutschen Bundesbank, Mario Draghi, Präs

Poker um die EZB-Spitze: Wer wird Draghi-Nachfolger?

Nullzins, Billiggeld-Schwemme, Anleihenkäufe – Mario Draghi hat als EZB-Präsident Maßstäbe gesetzt. Nach acht Jahren Anti-Krisen-Kurs sucht Europa einen Nachfolger für den Spitzenposten bei der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt. Doch wer übernimmt ab November? Die Liste möglicher Kandidaten ist lang.

Immer wieder genannt werden etliche aktuelle und ehemalige nationale Notenbankchefs. Außerdem Benoît Coeuré und Sabine Lautenschläger, die im sechsköpfigen EZB-Direktorium sitzen.

Weidmann und Draghi

Poker um die EZB-Spitze: Wer wird Draghi-Nachfolger?

Nullzins, Billiggeld-Schwemme, Anleihenkäufe - Mario Draghi hat als EZB-Präsident Maßstäbe gesetzt. Nach acht Jahren Anti-Krisen-Kurs sucht Europa einen Nachfolger für den Spitzenposten bei der Europäischen Zentralbank. Doch wer übernimmt ab November? Die Liste möglicher Kandidaten ist lang.

Immer wieder genannt werden etliche aktuelle und ehemalige nationale Notenbankchefs. Außerdem Benoît Coeuré und Sabine Lautenschläger, die im sechsköpfigen EZB-Direktorium sitzen.

Sorgen bei Euro-Finanzministern über Griechenland

Im Kreis der Euro-Finanzminister macht sich Unruhe über das hoch verschuldete Griechenland breit. „Es ist wichtig, dass Griechenland die wirtschaftliche Erholung fortsetzt, die wir in den vergangenen Jahren erlebt haben“, sagte Eurogruppenchef Mario Centeno in Brüssel. Die unlängst beschlossenen Maßnahmen des griechischen Parlaments gäben Anlass zur Sorge, sagte der Chef des Euro-Rettungsschirms ESM, Klaus Regling. Die Regierung des linken Premiers Alexis Tsipras hat jüngst die Mehrwertsteuer in einigen Bereichen gesenkt und Zulagen für ...