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 Der neue Hochdorfer Bürgermeister Stefan Jäckle freute sich mit seiner Frau und den zwei Kindern.

Wahl in Hochdorf: Stefan Jäckle wird neuer Bürgermeister

Der neue Hochdorfer Bürgermeister heißt Stefan Jäckle. Der 37-jährige gewann die Wahl am Sonntag mit 84,46 Prozent der Stimmen. Seine Konkurrentin Claudia Wübert kam auf 8,30 Prozent und Christoph Ludwig auf 6,93 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 70,98 Prozent.

Die stellvertretende Bürgermeisterin und Vorsitzende des Gemeindewahlausschusses, Margit Geiger, gab gegen 19 Uhr die Ergebnisse in der Gemeindehalle im kleinsten Kreis bekannt.

Stellten sich und ihre Ziele in der Gemeindehalle vor (v. l.): die drei Kandidaten für das Bürgermeisteramt in Hochdorf Stefan J

Hochdorfer Bürgermeisterkandidaten stellen sich vor

Wer soll der nächste Bürgermeister oder die nächste Bürgermeisterin von Hochdorf werden? Um diese Frage ging es am Montag-, Dienstag- und Mittwochabend in der Gemeindehalle in Hochdorf.

Denn aufgrund der strengen Hygienevorschriften haben sich die Kandidaten für das Bürgermeisteramt den Bürgern gleich drei Abende hintereinander vorgestellt.

Jeweils 45 Bürger konnten sich selbst ein Bild davon machen, wofür welcher der drei Kandidaten steht.

 Christoph Ludwig will Bürgermeister von Hochdorf werden. Verwaltungserfahrung hat er keine.

Mit dieser Agenda möchte er Bürgermeister in Hochdorf werden

Es gibt einen dritten Kandidaten für das Bürgermeisteramt in Hochdorf. Christoph Ludwig ist 26 Jahre alt, gelernter Kaufmann für Einzelhandel und kommt aus Hochdorf. Die Idee, sich für das Amt des Bürgermeisters zu bewerben, sei zuerst ein Scherz unter Freunden gewesen.

Bei einem Brettspieleabend habe man darüber diskutiert, wer auf Klaus Bonelli folgen könnte. „Meine Freunde meinten zu mir, mach’ du das doch und nach einer Weile habe ich angefangen, ernsthaft darüber nachzudenken“, erinnert er sich.

 Claudia Wübert möchte neue Bürgermeisterin von Hochdorf werden. Die Kämmerin der Gemeinde spaziert in ihrer Mittagspause und am

Bürotausch: Hochdorfs Kämmerin möchte neue Bürgermeisterin werden

Nun sind es zwei Kandidaten: Claudia Wübert, seit zwei Jahren Kämmerin der Gemeinde Hochdorf, möchte ihr Büro gegen das des Bürgermeisters tauschen.

Die 47-jährige Fachbeamtin für das Finanzwesen kommt gebürtig aus Aulendorf. Dort lebt sie momentan auch noch mit ihrem Mann, einem promovierten Biologen, und einer ihrer zwei erwachsenen Töchter. Im Falle ihrer Wahl würde sie aber mittelfristig nach Hochdorf umziehen, denn dort fühlt sie sich jetzt schon heimisch.

 Arbeiten zusammen dafür, dass es in Hochdorf zurzeit auch ohne Bürgermeister funktioniert (v.l.): Stefanie Reich, Claus Rief un

So funktioniert das Hochdorfer Rathaus ohne Bürgermeister

Fast vier Wochen ist es inzwischen her, dass Klaus Bonelli seinen letzten Arbeitstag als Bürgermeister von Hochdorf hatte. Seitdem haben seine drei Stellvertreter die Zügel im Rathaus übernommen, zusammen mit den Amtsleiterinnen der Gemeindeverwaltung. Ein Vakuum ist dadurch nicht entstanden.

Denn obwohl Claus Rief, Margit Geiger und Stefanie Reich diesen Job rein ehrenamtlich machen und keinen Cent dafür erhalten, gehen die drei Gemeinderäte mit viel Fachwissen, Energie und Freude an die Sache heran.

 Stefan Jäckle möchte Bürgermeister von Hochdorf werden.

Bürgermeisterwahl in Hochdorf: Erster Bewerber stellt sich vor

Es gibt einen ersten offiziellen Bewerber für die Stelle des Bürgermeisters in Hochdorf. Stefan Jäckle kommt aus Reute und ist dort Ortschaftsrat und in Mittelbiberach Gemeinderat. Der 37-jährige Verwaltungswirt lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in seiner Heimatgemeinde Reute.

Jäckle hat bei der Gemeinde Mittelbiberach zuerst eine Ausbildung zum Fachangestellten für Bürokommunikation gemacht. In dieser Zeit arbeitete er primär im Standesamt und der Gemeindekasse.

 Die beiden Bürgermeisterstellvertreterinnen Margit Geier (li.) und Stefanie Reich überreichten Bürgermeister Klaus Bonelli zum

Bürgermeister Klaus Bonelli verabschiedet

Einen offiziellen Abschied wollte er nicht. Dennoch ließen seine Mitarbeiter und die Gemeinderäte es nicht nehmen, Klaus Bonelli zumindest im kleine Rahmen intern zu verabschieden.

Seine erste Stellvertreterin Margit Geiger erinnerte in ihrer Abschiedsrede an die erste Wahl von Klaus Bonelli am 28. Februar 1999, bei der er mit 74,2 Prozent der Stimmen im ersten Wahlgang gewählt wurde.

Sie danke Bonelli für sein großes Engagement für die Gemeinde in den vergangenen 21 Jahren seiner Amtszeit als Hochdorfer Bürgermeister.

 Die Bürger von Hochdorf wählen am 8. November einen neuen Bürgermeister. Der Rat hat jetzt die Termine und Regularien festgeleg

Hochdorf wählt am 8. November einen neuen Bürgermeister

Die Bürgermeisterwahl in Hochdorf ist auf Sonntag, 8. November, terminiert. Sollte kein Kandidat auf Anhieb eine absolute Mehrheit der Stimmen erhalten, findet eine Neuwahl drei Wochen später, am 29. November, statt.

Nach dem Ausscheiden von Bürgermeister Klaus Bonelli zum Ende dieses Monats muss die Wahl zwischen 1. September und 30. November abgehalten werden. Der Gemeinderat folgte dem Vorschlag der Verwaltung und legte den Termin auf 8.

Wasserversorgung wird extern vergeben

Die Gemeinde Hochdorf sieht sich nicht mehr in der Lage, die Aufsicht über die Wasserversorgung der Gemeinde selbst zu übernehmen.

Wassermeister Jürgen Baur arbeitet nicht mehr bei der Gemeinde, nun ist nur noch Alfred Braun qualifiziert für diese Aufgabe. Er hat jedoch keinen Stellvertreter. Und er wird altersbedingt in den nächsten anderthalb Jahren aufhören. Laut Verwaltung dauert es jedoch zwei bis drei Jahre, neue Fachkräfte so auszubilden, dass sie die nötige Qualifikation und Ortskenntnis besitzen.

Wasserversorgung wird extern vergeben

Die Gemeinde Hochdorf sieht sich nicht mehr in der Lage, die Aufsicht über die Wasserversorgung der Gemeinde selbst zu übernehmen. Wassermeister Jürgen Baur arbeitet nicht mehr bei der Gemeinde, nun ist nur noch Alfred Braun qualifiziert für diese Aufgabe. Er hat jedoch keinen Stellvertreter. Und er wird altersbedingt in den nächsten anderthalb Jahren aufhören. Laut Verwaltung dauert es jedoch zwei bis drei Jahre, neue Fachkräfte so auszubilden, dass sie die nötige Qualifikation und Ortskenntnis besitzen.