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 Personal, Schule, Kindergarten, Straßen: Dafür braucht Baienfurt am meisten Geld.

Baienfurt kann Haushalt nicht ausgleichen

Eigentlich ist Baienfurt eine „reiche“ Gemeinde: schuldenfrei, zumindest im Kernhaushalt, und mit Rücklagen ausgestattet, die Ende 2019 zwischen 17 und 18 Millionen Euro lagen. Viele andere Kommunen haben da weit weniger. Bürgermeister Günter A. Binder stellte deshalb in seiner Haushaltsrede fest: „Ganz allgemein betrachtet stehen wir gut da, man könnte auch sagen: sehr gut“. Gleichwohl führte die Umstellung des Rechnungssystems von der Kameralistik auf die Doppik, eine Art doppelter Buchführung, dazu, dass der Erfolgsplan 2020 ein Defizit von ...

 Vor allem das geplante Gewerbegebiet südwestlich der Biberacher Nordwest-Umfahrung dürfte noch für Debatten sorgen. Anwohner in

Dieses Gewerbegebiet bei Biberach dürfte noch für Debatten sorgen

Hochwasserschutz im Wolfental, eine mögliche Abbaufläche für Kies bei Rindenmoos sowie ein zusammen mit der Gemeinde Mittelbiberach geplantes Gewerbegebiet westlich der Nordwest-Umfahrung (NWU) – zu diesen Themen hat die Stadt Biberach im Zuge der Gesamtfortschreibung des Regionalplans Donau-Iller Stellung genommen.

Vor allem das genannte Gewerbegebiet dürfte noch für einige Diskussionen sorgen, wie sich in der jüngsten Bauausschusssitzung zeigte.

Ein riesiges Gewerbegebiet soll entstehen

Ein rund 70 Hektar großes Gewerbe- und Industriegebiet soll östlich der Bahnlinie in Niederbiegen/Schachen entstehen, ein interkommunales Gewerbegebiet der Gemeinden Baienfurt und Baindt. Das jedenfalls sieht der Entwurf des fortgeschriebenen Regionalplans vor. Es wäre das größte Gewerbegebiet, das der neue Regionalplan für das ganze Schussental vorsieht, wie Baienfurts Bürgermeister Günter A. Binder in einem Gespräch mit der Schwäbischen Zeitung hervorhob.

 In Sulmingen (im Bild die Kirche) und in Äpfingen will die Gemeinde Maselheim Neubaugebiete erschließen.

Baugebiete sind in den kommenden Jahren das große Thema in Maselheim

Ein neuer Gemeinderat, personelle Veränderungen im Rathaus und heiß diskutierte Themen wie Mobilfunkmast und Kiesabbau: Maselheims Bürgermeister Elmar Braun blickt im Gespräch mit Birgit van Laak auf das Jahr 2019 zurück und erklärt, wo die Investitionsschwerpunkte der Gemeinde im kommenden Jahr liegen werden.

Herr Braun, die Kommunalwahl hat Veränderungen gebracht. Neun von 19 Gemeinderäten sind neu, darunter viele junge Leute. Wie hat sich die Arbeit in dem Gremium verändert?

 Neujahrsempfang in Baienfurt

Bürgermeister Binder fordert „Schulfrieden“ und kritisiert Kiesabbau

Traditionsgemäß eröffnete die Gemeinde Baienfurt am Neujahrstag den Reigen der Neujahrsempfänge im Landkreis Ravensburg. Mehr als 500 Besucher füllten die Gemeindehalle buchstäblich bis auf den letzten Platz. Ein Rekord. Bürgermeister Günter A.Binder, der rund eineinhalb Stunden lang die wichtigsten Ereignisse der 7330-Einwohner-Gemeinde Revue passieren ließ, fand dabei auch kritische Worte. In Sachen Gemeinschaftsschule – Baienfurt stoppte den auf 18,5 Millionen Euro veranschlagten Neubau wegen zurückgehender Schülerzahlen – mahnte er einen ...

Waldemar Herz †

Trauer um Waldemar Herz

Er war Zahnarzt, Gemeinderat, Abenteurer. Und auch wenn er zum Schluss aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr allzu präsent war, erinnern sich Tettnanger an ihn als optimistischen Menchen mit durchaus kritischem, wachen Verstand. Und so mancher heute Erwachsene hat schon als Kind bei ihm auf dem Zahnarztstuhl gesessen.

Waldemar Herz schildern Wegbegleiter und sein Sohn Günter als einen Menschen, der immer offen gewesen ist. So war er schon in den frühen 1960-ern, als viele Deutsche überhaupt erst einmal Italien entdeckten, schon in ...

 Als Erinnerung ans Unternehmertreffen erhält Harald Sievers (rechts) von Thomas Kellenberger eine aus Beton gefertigte Tafel.

Berufsschulfrage als K.o.-Kriterium

Die Berufsschulfrage brennt Aitracher Unternehmern auf den Nägeln. Was ihre Probleme sind und was sie sich wünschen, erläuterten sie nun dem Landrat.

Harald Sievers nutzte die Kreistagssitzung in der Illertalgemeinde im Vorfeld zu einem Treffen mit Vertretern örtlicher Betriebe. In die „Blauen Lagune“, einem der Besprechungszimmer der Firma Klaus Multiparking, hatte er Andreas Ebenhoch, zuständig für die Berufsschulen im Landkreis, und Hans-Joachim Hölz, Geschäftsführer der kreiseigenen Wirtschafts- und ...

 Christian Renn ist offiziell als Bürgermeisterkandidat für Hergatz nominiert worden.

Klares Votum für Christian Renn

Er möchte „Impulse setzen“ und „Motor sein“, „etwas bewegen“ und „Gräben zuschütten“. Als Zugezogener sei er „neutral und doch mittendrin“. Christian Renn hat Werbung in eigener Sache gemacht – mit Erfolg. Die Wählergruppe GLH/UBL hat den 46-Jährigen als ihren Bürgermeisterkandidaten nominiert. Bei der Nominierungsversammlung in der Turn- und Festhalle Maria-Thann bekam er 67 Ja- und eine Nein-Stimme. Somit gibt es in Hergatz offiziell drei Kandidaten für die Nachfolge von Uwe Giebl.

Regionalplan wird fortgeschrieben

In der Fortschreibung des Regionalplans Donau-Iller wird für die Gemeinde Altheim besonders auf die Punkte Hochwasserschutz entlang der Donau und des Soppenbachs sowie des Naturschutzes und der Landschaftspflege in verschiedenen Bereichen hingewiesen.

Der Regionalplan Donau-Iller, der mit dem Jahr 1987 in Verbindung gebracht wird, ist eine zusammenfassende überörtliche Leitvorstellung zur Ordnung und Entwicklung einer größeren Region. Darin eingeschlossen sind die Bereiche Siedlung, Verkehrswesen, Wirtschaft und Freiraum.

Fläche für Kiesabbau im Herrschaftsholz größer als angenommen

In unmittelbarer Nachbarschaft zum geplanten Kiesabbaugebiet im Äpfinger Herrschaftsholz könnte ein zweites Abbaugebiet folgen. Das geht aus der aktuellen Gesamtfortschreibung des Regionalplans hervor. Die etwa 25 Hektar große Abbaufläche ist ebenfalls bewaldet und schließt direkt im Osten an. Unklar ist allerdings noch der Zeitrahmen für einen Abbau – frühestens soll dieser in zwei Jahrzehnten beginnen.

Der Kiesabbau im Herrschaftsholz scheint so gut wie beschlossen.