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 Torf aus Reicher Moos wird für Moorheilbäder in Oberschwaben verwendet.

Antrag gegen Torfabbau ist gescheitert

Ein Antrag der Grünen und der ÖDP in der Regionalversammlung, dem Torfabbau im Reicher Moos bei Vogt eine Grenze zu setzen, ist in der jüngsten Sitzung des Regionalverbands mehrheitlich abgelehnt worden. Auch in der Kiesdebatte hat es einen interessanten Vorschlag gegeben.

Grüne und ÖDP hatten beantragt, die Passagen im Regionalplan, die das Reicher Moos weiterhin als langfristiges Torfabbaugebiet definieren, zu streichen. Ihre Forderung: Die oberschwäbischen Heilbäder, die den Torf für Kur-Anwendungen benutzen, sollten verstärkt ...

Ein Kieshaufen

Regionalverband drängt auf nachhaltigen Kiesabbau in Oberschwaben

Weniger Kies, Sand und Moor abbauen, Kiesexport einschränken, den Kiesverbrauch auf Baustellen durch Beton-Recycling verringern und eine kommunale Kiesabgabe einführen: Diese Ziele will der Regionalverband verfolgen. Entsprechende Beschlüsse fielen in der Sitzung am Freitagvormittag fast einstimmig. Der Teil des Regionalplans, der den Abbau von Rohstoffen regelt, wird außerdem nochmals offengelegt. Das wird aber erst kommendes Jahr der Fall sein.

Das heißt, wir machen das Ganze, das wir gerade hinter uns haben, ...

 Wurden von Bürgermeister Günter A. Binder (rechts) verabschiedet (von links): Toni Stärk (CDU) und Michaela Padent; Regina Weiß

Witwe nimmt Preis für verstorbenen Otto Weiß entgegen

Die letzte Sitzung des 2014 gewählten Baienfurter Gemeinderats wurde überschattet von der Trauer über den Tod von Otto Weiß (72). Der Senior des Gemeinderats, der dem Gremium fast 40 Jahre lang angehörte, starb am 24. Juni. Posthum wurde er nun mit der Gemeindemedaille in Feinsilber geehrt, ebenso wie Toni Stärk, der dem Gemeinderat sogar schon seit 44 Jahren angehörte. So lange wie wohl kein anderer in der Geschichte der Gemeinde Baienfurt, die seit 1848 selbstständig ist.

 Steffen Heinzelmann (von links), Georg Hund, Wolfgang Renn, Josef Fürst, Ortsvorsteher Bernhard Obert, Rolf Riegger, Ralf Hofba

Bernhard Obert will Ortsvorsteher in Marbach bleiben

Drei Ortschaftsräte sind in der jüngsten Sitzung nach fünf und mehr Jahren aus dem Ortschaftsratsgremium verabschiedet worden. Sei es durch freiwilligen Verzicht oder Nichterreichen der notwendigen Stimmenzahl, ihnen allen dankte sowohl Bürgermeister Magnus Hoppe als auch Ortsvorsteher Bernhard Obert für ihr gezeigtes Engagement in dieser Zeit.

Neu in das Gremium wurden Joseph Harsch sowie Steffen und Ralf Heinzelmann gewählt. Nach dem Amtseid, den das neue Gremium ablegte, wurde Bernhard Obert als Ortsvorsteher in geheimer Wahl ...

 Mitglieder des Vereins „Natur- und Kulturlandschaft Altdorfer Wald“ haben am 3. Juli vor dem Saal, in dem der Planungsausschuss

Verein reicht Petition gegen Kiesabbau bei Vogt ein

Der Verein Natur- und Kulturlandschaft Altdorfer Wald hat eine Petition gegen den geplanten Kiesabbau in Grund bei Vogt eingereicht. Die Petition sei am vergangenen Freitag an den Petitionsausschuss des baden-württembergischen Landtags gegangen, schreibt der Verein in einer Pressemitteilung. In der Petition wird unter anderem gefordert, dass der Regionalverband in seiner Sitzung am kommenden Freitag keinen Beschluss zur Fortschreibung des Regionalplans fasst, und dass der Geologe Hermann Schad bei dieser Sitzung die Ergebnisse seiner ...

 Anfang Mai hatte Hermann Schad die Ergebnisse seiner Bohrungen in Baienfurt präsentiert.

Kiesabbau im Altdorfer Wald: Räte fordern, dass Gutachter zu Wort kommt

Die Gemeinderatsfraktionen aus Baienfurt und Baindt kritisieren, dass der Geologe Hermann Schad in der jüngsten Sitzung des Planungsausschusses des Regionalverbands keine Gelegenheit hatte, seine Untersuchungen zum Wasserschutzgebiet im Altdorfer Wald vorzustellen. Sie fordern, dass Schad bei der Sitzung des Regionalverbands am kommenden Freitag sprechen darf und sich gegen die Kritik des geologischen Landesamts an seiner Vorgehensweise verteidigen kann.

 Der neue Gögginger Ortschaftsrat (von links): Christian Leiß, Alexander Stärk, Manfred Fischer, Johannes Ott, Andreas Riegger,

Manfred Fischer bleibt Ortsvorsteher von Göggingen

Bei der ersten Sitzung des neuen Ortschaftsrats in Göggingen ist Manfred Fischer am Montag erneut zum Ortsvorsteher gewählt worden. Fischers Stellvertreter ist der bisherige Schriftführer Andreas Riegger. Dessen Aufgaben übernimmt der neu in den Rat gewählte Johannes Ott.

In der Sitzung des Ortschaftsrats wurden am Montag zunächst die ausscheidenden Mitglieder Johannes Klingenberg, Karl-Robert Kempf, die fünf Jahre, Luitgard Mauch, Kurt Fischer, die zehn Jahre, und Werner Veser, der 30 Jahre im Ortschaftsrat, davon die letzten zehn ...

Überall im Dreiländereck Deutschland-Österreich-Schweiz hat Kiesabbau mit Akzeptanz zu kämpfen.

Verbände wollen Kiesexport aus Bodensee-Oberschwaben eindämmen

Die Kiesdebatte in Oberschwaben ist zur internationalen Angelegenheit geworden. Nachdem das Thema Rohstoffexport bei den Landtagsabgeordneten in Stuttgart angekommen ist und der Regionalverband Bodensee-Oberschwaben im November 2018 bei der Vorarlberger Landesregierung vorstellig wurde, haben sich auch die Rohstoffverbände von Baden-Württemberg, Bayern, Österreich und der Schweiz mit dem Thema befasst. Das Ergebnis ist eine „Erklärung zur nachhaltigen Rohstoffnutzung im Bodenseeraum“.

 Vor dem Saal, in dem der Planungsausschuss der Regionalversammlung tagt, macht der Verein „Natur- und Kulturlandschaft Altdorfe

Trotz Protests: Kiesabbau Grund nimmt Hürde

Der vorgesehene Kiesabbau im Altdorfer Wald bei Grund (Gemeinde Vogt) hat eine weitere Hürde genommen. Der Planungsausschuss des Regionalverbandes Bodensee-Oberschwaben hat in seiner Sitzung in Wittenhofen im Deggenhauser Tal einstimmig für den modifizierten Entwurf des Teilregionalplans Rohstoffe gestimmt. Er ist Teil des neuen Regionalplans, der künftigen Kiesabbau in den drei Landkreisen Ravensburg, Sigmaringen und im Bodenseekreis festlegt. Deutliche Kritik gab es auch beim Wassergutachten für die Gemeinden Baienfurt und Baindt.

 Diese hartgesottenen Schwimmer ließen sich nicht beirren.

Ersinger Seen bleiben ein kleines Politikum

Auch nach dem Eigentümerwechsel dürfte das Thema der Ersinger Seen ein kleines Politikum bleiben. Es handelt sich dabei südlich der Dellmensinger Straße um einen großen Baggersee, einen kleinen Baggersee, der auch als Kindersee bekannt ist, zwei private Fischerseen, sowie einen südlichen Baggersee, den Vogelsee.

Im heißen Sommer 2018 waren aufgrund zunehmender Nachfrage und unterschiedlicher Interessen besonders viele Beschwerden eingegangen.