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Treffen in Wien

„Opec+“-Runde berät über Verlängerung der Erdöl-Förderlimits

Das Ölkartell Opec und die zehn mit ihm kooperierenden Staaten haben ihre Verhandlungen über eine gemeinsame Verlängerung der Förderlimits begonnen.

Der Energieminister von Saudi-Arabien, Khalid Al-Falih, zeigte sich vor Beginn der Beratungen in Wien optimistisch. Auf die Frage, ob die geplante Vereinbarung heute finalisiert werde, sagte er: „Absolut.“ Für die Verbraucher könnte sich eine Verlängerung der Erdöl-Förderlimits in steigenden Preisen beim Benzin- und Heizöl-Kauf bemerkbar machen.

Saudi-Arabiens Energieminister Chalid al-Falih

Saudi-Arabien hält trotz Trump-Kritik an Förderkürzung fest

Saudi-Arabien hat sich als führendes Opec-Land für eine Fortsetzung der beschlossenen Förderkürzung ausgesprochen.

Es sei notwendig, die moderatere Ölproduktion in der zweiten Jahreshälfte fortzusetzen, sagte der saudische Energieminister Khalid Al-Falih am Mittwoch in Riad. Am Montag hatte US-Präsident Donald Trump die Förderpolitik der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) abermals kritisiert.

Die Opec und verbündete Produzenten wie Russland setzen seit Januar einen Beschluss aus dem vergangenen Jahr um und ...

Erdölförderung

Wird Tanken noch teurer? „Opec+“ will weniger fördern

Das Ölkartell Opec und verbündete Produzenten wie Russland wollen die Fördermenge des wichtigen Rohstoffs deutlich drücken - die Preise auch für Verbraucher könnten damit anziehen.

Die Gruppe „Opec+“ erklärte nach Verhandlungen in Wien, künftig 1,2 Millionen Barrel (je 159 Liter) Öl weniger pro Tag aus dem Boden pumpen zu wollen. Darauf einigten sich die insgesamt 25 Staaten am Freitag nach stundenlangen Gesprächen. Für Autofahrer etwa könnte es daher an der Tankstelle teurer werden.

OPEC

Opec-Treffen: Weiter Rätselraten über Förderkürzung

Das Rätselraten über mögliche Förderkürzungen durch die Ölstaaten der Opec geht weiter. Die 15 Mitglieder des Kartells haben am Donnerstagabend ihre mit Spannung erwarteten Beratungen beendet, ohne ein Ergebnis bekannt zu geben.

Eine Pressekonferenz wurde nach den stundenlangen Gesprächen kurzerhand abgesagt. Saudi-Arabiens Energieminister Khalid Al-Falih sagte auf dem Weg aus der Opec-Zentrale in Wien, dass er nicht sicher sei, ob es am Freitag beim Treffen der Opec mit den Nicht-Opec-Staaten wie Russland („Opec+“) zu einer ...

Saudischer Ölminister

Opec+ weitet Ölproduktion um eine Million Barrel am Tag aus

Nach der Opec hat sich auch die Runde der sogenannten „Opec+“-Staaten darauf geeinigt, den Ölhahn weiter aufzudrehen. Das selbst auferlegte Förderlimit bleibt dabei bestehen, soll aber in den kommenden Monaten auch tatsächlich ausgeschöpft werden.

Zuletzt hatten die kooperierenden Staaten rund eine Million Barrel (je 159 Liter) Öl am Tag weniger produziert, als vereinbart. Diesen Spielraum wollen die Erdöl-Exporteure nun wieder vollständig nutzen.

Ölförderung

Öl-Allianz bleibt auf Kurs: Förderlimit bis Ende 2018

Die Allianz aus 24 wichtigen Ölstaaten will auch 2018 mit einem Förderlimit den Ölpreis möglichst hoch halten. Das Bündnis aus Opec und Nicht-Opec-Ländern beschloss in Wien eine Verlängerung des seit Jahresbeginn geltenden Produktionslimits.

Die Konsequenzen dieses Schritts für die Autofahrer oder Heizölkunden sind noch unklar. Der Ölpreis war speziell in den vergangenen Wochen deutlich gestiegen. Kaum ein Experte rechnet aber damit, dass dieser Trend anhält.

Heizöl

Opec-Allianz drosselt Öl-Produktion - Preise fallen weiter

Trotz des Festhaltens der Opec und ihrer Verbündeten am Förder-Limit ist der Ölpreis weiter gefallen. Die Preise haben am Freitag im frühen Handel an ihre Vortagesverluste angeknüpft und haben sich seither nur leicht erholt.

Die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und elf wichtige Förderstaaten außerhalb des Kartells hatten Donnerstagabend ihre seit Januar geltende Produktionskürzung bis zum März 2018 verlängert.

Die Öl-Multis konnten mit dem Deal die hohe Erwartungshaltung vieler Marktbeobachter allerdings ...

Opec

Opec könnte Förderkürzung verlängern

Die wichtigen Ölstaaten Saudi-Arabien und Russland wollen eine seit Beginn des Jahres gültige Kürzung der Fördermenge zur Stabilisierung der Ölpreise zeitlich deutlich ausweiten.

Beide Länder streben an, dass die ursprünglich auf sechs Monate bis Juni begrenzte Produktionskürzung bis Ende des ersten Quartals 2018 ausgedehnt werden soll. Das machten der saudische Ölminister Khalid Al-Falih und sein russischer Amtskollege Alexander Nowak am Montag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Peking deutlich.

Diesel tanken

Diesel, Benzin und Heizöl wieder billiger

Autofahrer und Heizölkunden in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern haben im Juli wieder stärker von den geringen Ölpreisen profitiert.

Nachdem es in den vier Monaten zuvor Anstiege gegeben hatte, wurden Benzin, Diesel und Heizöl im Hochsommer erneut billiger. Dies geht aus Daten der Internationalen Energieagentur (IEA) in Paris hervor. Auch die Experten des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) meldeten einen solchen Trend.

Bestandsaufnahme

Waldbrände in Kanada bremsen Ölförderung

Die großflächigen Waldbrände in Kanada lassen die nach wie vor niedrigen Ölpreise ansteigen. Händler erklärten die deutlichen Aufschläge unter anderem mit der Feuerkatastrophe, die einen Teil der kanadischen Ölproduktion lahmgelegt hat.

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete am Mittag 46,04 US-Dollar. Das waren 67 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West WTI zur Lieferung im Juni stieg um 88 Cent auf 45,54 Dollar.