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Baerbock und Habeck

Grüne weiter stärkste Kraft - SPD nur noch bei 11 Prozent

Die Grünen bleiben einer neuen Umfrage zufolge vorne in der Wählergunst - die SPD verliert hingegen nochmals an Zustimmung.

Nach dem am Samstag veröffentlichten Forsa-Trendbarometer von RTL und n-tv kämen die Grünen bei einer Bundestagswahl an diesem Sonntag wie in der Vorwoche auf 27 Prozent. Die Union folgt dahinter mit unverändert 24 Prozent, auf Rang drei rangiert die AfD mit 13 Prozent (plus eins).

Die SPD verliert derweil nochmals einen Punkt und kommt dem Trendbarometer zufolge jetzt nur noch auf 11 Prozent, dem ...

Koalitionäre

Schwarz-Rot auf Bewährung

Minutenlang haben Rolf Mützenich und Ralph Brinkhaus schon den Zusammenhalt der schlingernden schwarz-roten Koalition beschworen, als Alexander Dobrindt zu einer wahren Eloge ansetzt.

Man wolle ein „deutliches und klares Zeichen der Stabilität senden“, versichert der CSU-Landesgruppenchef seinen Kollegen von SPD und CDU am Donnerstagabend vor dem idyllischen Restaurant „Altes Zollhaus“ mitten in Berlin.

Als der eher als Hardliner bekannte Dobrindt sich dann dem „lieben Rolf“ von der SPD zuwendet und versichert, er habe ...

SPD

In der SPD mehren sich Rufe nach Urwahl und Doppelspitze

In der krisengeschüttelten SPD wächst der Wunsch, alle Mitglieder bei der Auswahl der künftigen Parteispitze mitreden zu lassen und damit die Personalquerelen endlich zu beenden.

Auch für eine Doppelspitze mit zwei Parteichefs wie bei den Grünen gibt es Sympathien, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in den Landesverbänden ergab.

Allerdings meldeten sich am Wochenende auch Skeptiker eines Spitzenduos zu Wort, darunter eine der drei kommissarischen Vorsitzenden, Malu Dreyer.

Fahnen der SPD wehen im Wind

SPD-Basis im Südwesten sieht Zukunft der GroKo kritisch

Schwierig, bedrohlich - und vielleicht sogar existenziell: So beschreiben Genossen im Südwesten den Zustand ihrer Partei. So mancher SPD-Kreischef fordert jetzt ein Ende der ungeliebten großen Koalition in Berlin. Nach dem Rücktritt von Bundeschefin Andrea Nahles plädieren manche für eine Urwahl zur Kür eines Nachfolgers. Juso-Bundeschef Kevin Kühnert halten sie eher nicht für geeignet als Bundeschef. Das ergab eine stichprobenartige Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter einzelnen Kreischefs.

SPD

Rufe nach Urwahl und Doppelspitze in SPD

In der krisengeschüttelten SPD werden Rufe nach einer Urwahl der künftigen Parteispitze durch alle Mitglieder lauter. Auch für eine Doppelspitze mit zwei Parteichefs wie bei den Grünen gibt es in der Partei große Sympathien.

Angesichts der schweren Krise der SPD bleibt die Zukunft der schwarz-roten Koalition ungewiss. Politiker beider Seiten stellten Bedingungen für ihren Fortbestand - und die Ungeduld wächst.

Der SPD-Vorstand will am 24.

SPD sucht Weg aus der Krise - Kommt ein Spitzenduo?

Nach dem Rückzug von Andrea Nahles von der SPD-Spitze und vom Vorsitz der Bundestagsfraktion sucht die Partei nach Wegen aus der Krise. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil forderte, die Parteimitglieder an der Entscheidung über die künftige Parteiführung zu beteiligen, die auch ein Duo bilden könne. Juso-Chef Kevin Kühnert verlangte ein Ende persönlicher Angriffe in der SPD. Bei den Beratungen in der Partei nach dem Rücktritt von Andrea Nahles habe es Einigkeit darüber gegeben, dass der „teils destruktive und verletzende Umgang der letzten ...

Kühnert fordert Ende persönlicher Angriffe in der SPD

Juso-Chef Kevin Kühnert hat ein Ende persönlicher Angriffe in der SPD verlangt. Bei den Beratungen in der Partei nach dem Rücktritt von Parteichefin Andrea Nahles habe es breite Einigkeit darüber gegeben, dass der „teils destruktive und verletzende Umgang der letzten Wochen“ der Vergangenheit angehören müsse, sagte Kühnert der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Daran werden wir uns selbst messen.“ Klar sei aber auch, dass nicht jede harte Auseinandersetzung eine Zerstörung der politischen Debattenkultur bedeute.

„Aber weder ein Kopf, der rollt, löst die Probleme der SPD noch die Frage: GroKo ja oder nein“, sagt der baden-württembergische

Andreas Stoch ist im Zweifel für die Große Koalition

Andreas Stoch hat den Umgang der SPD mit Andrea Nahles scharf kritisiert. „Wenn wir schon die Solidarität auf unseren Fahnen tragen, dann sollten wir auch selbst einen solidarischen Umgang pflegen“, sagte Stoch im Gespräch mit Claudia Kling. Zudem spricht er sich bislang – trotz aller Schwierigkeiten – für einen Verbleib in der Großen Koalition aus.

Herr Stoch, wie froh sind Sie, dass in Baden-Württemberg erst in zwei Jahren wieder ein Landtag gewählt wird?

Wollen den Übergang der SPD gestalten: Thorsten Schäfer-Gümbel, Manuela Schwesig und Malu Dreyer.

Spitze soll SPD aus der Krise führen

Da stehen sie nun, die drei von der neuen Spitze der SPD. Blass und ungeschminkt in der Mitte Manuela Schwesig, Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin. Daneben Malu Dreyer, die rheinland-pfälzische Kollegin. Und dann noch Thorsten Schäfer-Gümbel, der hes-sische Landeschef, der nach drei erfolglosen Versuchen bei Landtagswahlen jetzt zum 1. Oktober zur Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit wechselt. Alle drei haben eines gemeinsam: Sie wollen nicht den Parteivorsitz übernehmen, sondern den Übergang der SPD gestalten.

 Jochen Narr ist Fraktionsvorsitzender der SPD im Gemeinderat Leutkirch.

Lokale SPD-Politiker: Partei ist in „desaströsem Zustand“

Als SPDler hat man es zurzeit nicht leicht. Nach dem auch hier im Allgäu schwachen Abschneiden bei der Europawahl folgt mit dem angekündigten Rücktritt der Partei- und Bundestagsfraktionsvorsitzen Andrea Nahles der nächste Unruheherd. Das lässt auch die Sozialdemokraten hier vor Ort nicht kalt.

„Die Art und Weise zeigt den desaströsen Zustand der Partei“, sagt etwa Jochen Narr, SPD-Fraktionschef im Leutkircher Gemeinderat, zum Nahles-Rücktritt.