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Annalena Baerbock und Robert Habeck

Die Grünen und die Macht: Raus aus der Öko-Nische

Grün ist derzeit angesagt in der Politik. Das färbt ab. Von der CSU bis zur Linken sprechen alle vom Klimaschutz, umweltpolitische Konzepte werden nachgeschärft.

Die CDU schmückte im Netz gar ihre drei Buchstaben mit Gänseblümchen - immerhin nicht mit Sonnenblumen, dem Logo der Grünen. Und was macht die Ökopartei im Umfrage- und Stimmungshoch? Sie stellt ein Konzept gegen Kinderarmut vor. Das ist kein Zufall.

Beim Umwelt- und Klimaschutz trauen die Bürger den Grünen mit Abstand am meisten zu.

Göring-Eckardt für nationalen Klimafonds

Die Vorsitzende der Grünen im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt, hat sich für die Schaffung eines Fonds für nationale Klimaprojekte ausgesprochen. „Wir stehen mit der Klimakrise vor einer Generationenaufgabe. Im Vergleich zur deutschen Einheit sogar noch größer, weil man weniger Zeit habe und schneller massive Investitionen brauche, so Göring-Eckardt in der „Bild am Sonntag“. Ihre Fraktion werde in den kommenden Wochen ein Finanzierungskonzept vorlegen, heißt es.

Spitzenfrauen der Grünen klären ihr Outfit per SMS

„Was ziehe ich heute an?“ - Bei den Spitzenfrauen der Grünen wird diese Frage per SMS geklärt, wie Parteichefin Annalena Baerbock auf einer Delegiertenversammlung der Thüringer Grünen in Erfurt sagte. Sie stimme sich mit Bundestagsfraktionschefin Katrin Göring-Eckardt inzwischen ab, um bei öffentlichen Auftritten nicht zu ähnlich angezogen zu sein. Ihr ähnliches Outfit sei in den vergangenen Wochen immer wieder thematisiert worden. Beim Auftritt der beiden bei den Thüringer Grünen klappte die Absprache: Baerbock trug eine weiße Sommerbluse, ...

Zwei Frauen stehen nebeneinander und halten ein Konzept in der Hand

Grünes Konzept sieht einheitliche Kindergrundsicherung vor

Die Grünen wollen mit einem Konzept der Kindergrundsicherung Kinder besser vor Armut schützen. „Jedes fünfte Kind in Deutschland ist arm“, sagt die grüne Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt bei der Vorstellung des Konzepts in Berlin. „Das heißt, diese Kinder haben den letzten Blockbuster nicht gesehen und können nicht mitreden – und wahrscheinlich sind sie später auch nicht an der Uni zu sehen.“

Zusammen mit Parteichefin Annalena Baerbock stellt sie in der Bundespressekonferenz das Konzept vor, das im Herbst als Gesetz in den ...

Vorgestellt

Grüne für Kindergrundsicherung von 280 Euro plus X

Eltern sollen nach dem Willen der Grünen künftig pro Kind eine Grundsicherung von 280 Euro monatlich bekommen. Familien mit kleinem Einkommen soll zusätzlich ein „GarantiePlus-Betrag“ zustehen, der vom ihrem Einkommen und dem Alter der Kinder abhängt.

Mit der Kindergrundsicherung wollen die Grünen das komplizierte System aus Kindergeld, Kinderfreibetrag, Kinderzuschlag und Hartz-IV-Satz für Kinder ablösen und Kinderarmut in Deutschland bekämpfen.

Grüne wollen Onlinehändlern Vernichtung von Retouren verbieten

Online-Versandhändlern sollte nach Ansicht der Grünen verboten werden, zurückgeschickte neuwertige Waren zu vernichten. „Wir erleben eine Perversion der Wegwerfgesellschaft“, sagte Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt der Funke-Mediengruppe. Hier sei der Staat gefordert. Die Politikerin schlug vor, zurückgeschickte Produkte, die nicht mehr in den Verkauf könnten, zu verschenken - etwa über Sozialkaufhäuser. Forscher der Universität Bamberg hatten ermittelt, dass jede sechste Online-Bestellung zurückschickt wird.

Katrin Göring-Eckhardt

Grüne wollen Vernichtung von Retouren verbieten

Online-Versandhändlern wie Amazon, Otto und Co. sollte nach Ansicht der Grünen verboten werden, von Kunden zurückgeschickte neuwertige Waren zu vernichten. „Wir erleben eine Perversion der Wegwerfgesellschaft“, sagte Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Hier sei der Staat gefordert. Bei den Retouren handele es sich oftmals um neuwertige Produkte, die voll funktionsfähig seien und höchstens einen Kratzer hätten.

Kramp-Karrenbauer warnt vor Grünen

Angesichts der Verhandlungen über eine linke Koalition in Bremen hat CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer vor einem entsprechenden Kurs der Grünen auch im Bund gewarnt. „Der Fall Bremen zeigt: Im Zweifel entscheiden sich die Grünen nicht für bürgerliche Politik, sondern für links“, sagte sie der „Bild am Sonntag“. Die Grünen-Fraktionschefin im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt, will die Bremer Entscheidung aber nicht als Signal für den Bund verstanden wissen.

Göring-Eckardt sieht Linksbündnis in Bremen nicht als Signal

Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt möchte die Entscheidung für ein Linksbündnis in Bremen nicht als Signal für den Bund verstanden wissen. „Das sind immer Landesentscheidungen. Wir regieren in den Ländern in vielen verschiedenen Konstellationen“, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Gleichzeitig warf sie der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer vor, ihre Partei nach rechts gerückt zu haben. Kramp-Karrenbauer hatte in der „Bild am Sonntag“ angesichts der rot-grün-roten Koalitionsverhandlungen in Bremen vor einem ...

Annegret Kramp-Karrenbauer

Kramp-Karrenbauer warnt vor den Grünen

Angesichts der Verhandlungen über eine linke Koalition in Bremen hat die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer vor einem entsprechenden Kurs der Grünen auch im Bund gewarnt.

„Der Fall Bremen zeigt: Im Zweifel entscheiden sich die Grünen nicht für bürgerliche Politik, sondern für links“, sagte sie der „Bild am Sonntag“ („Bams“). „Wer von einer neuen Regierung träumt und Grün wählt, muss wissen, dass er mit der Linkspartei aufwachen kann.