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Katja Korf

Katja Korf (Jahrgang 1977) arbeitet im Stuttgarter Büro der „Schwäbischen Zeitung“. Als Korrespondentin berichtet sie aus der Landeshauptstadt vor allem über poltische Themen.
Thomas Strobl, Innenminister und Landesvorsitzender der CDU Baden-Württemberg, beim Interview.

Thomas Strobl: „Beschäftigung allein schafft keinen automatischen Bleibegrund“

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) steht bei vielen oberschwäbischen Handwerkern und Mittelständlern in der Kritik. Der Grund: Immer wieder werden Menschen abgeschoben, die Arbeit haben. Die Unternehmerinitiative „Bleiberecht“ kritisiert das scharf. Im Interview mit Hendrik Groth, Daniel Hadrys und Katja Korf erklärt Strobl, wer gehen muss und wer bleiben darf.

Herr Strobl, in Rot am See hat ein Mann vor zehn Tagen mehrere Familienmitglieder erschossen.

Bauernproteste - Landwirte auf dem Weg nach Stuttgart

„Wir werden angefeindet!“ - Bauern fühlen sich als Buhmänner der Nation

Sie fühlen sich als Buhmänner: Landwirte im Südwesten ebenso wie ihre Kollegen in ganz Deutschland.

Warum viele Familien um ihre Höfe fürchten und was sich ändern muss, erklärt Juliane Vees im Interview mit Katja Korf.

+++ So demonstrieren Bauern in Stuttgart +++

Die Landwirtin aus dem Kreis Freudenstadt ist Vorsitzende der Landfrauen in Württemberg-Hohenzollern und Vizechefin des Bundesverbandes.

Frau Vees, Bauernpräsident Rukwied hat gesagt: „Die neue Agrarpolitik muss grüner werden, damit wir ...

Frau lacht in die Kamera

Landeschefin der CDU-Frauen im Interview: Partei muss sich bei Gleichberechtigung bewegen

Die Frauenfrage ist in der Südwest-CDU ein heikles Thema. Sitze in Parlamenten und Vorständen gehen weiter mehrheitlich an Männer. Über Rezepte gegen die Männerdominanz streiten Parlamentarier, Parteispitze und Basis. Die Stuttgarter Journalistin Susanne Wetterich (63) ist seit Sommer 2019 Landeschefin der Frauenunion und will das ändern. Warum sich an der Frage die Zukunft der Partei entscheiden könnte, erklärt Wetterich im Gespräch mit Katja Korf.

Ein Jahr Politik zum Hören: 26 steile Thesen zu Parteien, Tempolimit, Impfpflicht und Rechtsterror

  Alle zwei Wochen sonntags macht Politikredakteur Sebastian Heinrich die Welt der Politik verständlicher - anhand einer steilen These, mit der er einen Gesprächspartner konfrontiert. Auch Politiker müssen sich seinen Argumenten stellen - und das ist manchmal eine echte Herausforderung. Im Podcast "Steile These" sind diese Gespräche nachzuhören - entweder auf Schwäbische.de, auf Spotify, Deezer oder in allen gängigen Podcast-Apps für Smartphones und Tablets.

Kälber bei einer Zuchtviehauktion in der Schwabenhalle in Buchloe.

Weniger als neun Euro pro Tier: Warum Kälber derzeit billiger sind als Zwerghamster

Ein Cent. Für diesen Betrag verkaufte ein Landwirt auf der Schwäbischen Alb in der vergangenen Woche ein Kalb. Im Schnitt werden für die Tiere derzeit in Deutschland weniger als neun Euro gezahlt. „Das ist ethisch absolut problematisch“, sagt Klaus Burger (CDU), dem der Bauer den Fall schilderte. Deutschlandweit sind die Preise für Kälber auf Talfahrt: Weniger als neun Euro zahlen Käufer aktuell. Diese Entwicklung hat eine Debatte in Gang gesetzt – bei der es um Tierwohl geht, um die Gesetze des Marktes und um billige Schnitzel.

Angestellter arbeitet an einer Maschine in einer großen Produktionshalle

Abschiebung von Arbeitskräften: Grüne vermissen Unterstützung für die Wirtschaft

Wie umgehen mit Menschen, die kein Asyl in Deutschland bekommen, aber einen festen Job haben und gut integriert sind? Die oberschwäbische Unternehmerinitiative „Bleiberecht durch Arbeit“ kämpft dafür, dass sie nicht abgeschoben werden.

Dennoch passiert das in einigen Fällen – zum Missfallen der Grünen, die im Südwesten mit der CDU regieren. Hans-Ulrich Sckerl, innenpolitischer Sprecher der Grünen, hat Katja Korf den Stand der Dinge erklärt.

Beleuchtete Straße bei Nacht

Konzept gegen ausländische Täter: Viel zu viel versprochen

Als Tiger gesprungen, als Bettvorleger geendet: Aus dem „Tunichtgute“-Konzept der Landesregierung ist ein Sammelsurium größtenteils bereits laufender Maßnahmen geworden, aber kein großer Wurf.

Es ist enttäuschend und das liegt nicht zuletzt an den großen Worten, mit denen Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) die Pläne angekündigt hatte. Um „Männerhorden“ und „Tunichtgute“ wollte er sich kümmern.

as ist die Quittung dafür, wenn ein Regierungschef in Aussicht stellt, was von Anfang an wenig Chancen auf Erfolg ...

Zwei Polizisten in Uniform

Nach Vergewaltigungen im Südwesten: Regierung legt Sicherheitskonzept vor

Mit einem Bündel von Maßnahmen will die Landesregierung die Sicherheit im öffentlichen Raum stärken. Das geht aus einer Vorlage für den Ministerrat hervor, die der „Schwäbischen Zeitung“ vorliegt.

+++ Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat viel versprochen: Junge Intensivtäter sollten gesondert untergebracht werden. Das war viel zu viel versprochen, kommentiert Katja Korf. +++

Das lange angekündigte Konzept ist eine Reaktion auf die mutmaßliche Massenvergewaltigung von Freiburg im Herbst 2018.

Plügen auf einem großen Feld

Wirtschaftsforscher lehnt Direktzahlungen an Landwirte als unzeitgemäß ab

Es ist ein Angriff auf die Agrarpolitik der CDU und auf die Lobbyarbeit der Bauern-Vertreter. Im Interview mit der „Schwäbischen Zeitung“ bezeichnet Achim Wambach, der Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), die Förderung von Landwirten durch Direktzahlungen für die bewirtschaftete Fläche als unangemessen im Sinne des europäischen Gedankens. Katja Korf und Kara Ballarin haben sich von dem Ökonomen die Hintergründe erläutern lassen.

Zwei Polizisten neben einem Einsatzfahrzeug

Fünf Todesfälle in Polizeigewahrsam: „Viele Polizisten ziehen keinen Arzt hinzu“

Fünf Menschen sind seit Januar in Baden-Württembergs Ausnüchterungszellen gestorben, das letzte Opfer gab es in Spaichingen. Die Obduktion ergab: Der Obdachlose war betrunken und stürzte wohl von einer Liege aufs Gesicht. Professor Steffen Heide ist Rechtsmediziner an der Universitätsklinik Halle (Saale).

Der Wissenschaftler hält viele Fälle für vermeidbar – auch den in Spaichingen. Warum, hat er Katja Korf erklärt.

Professor Heide, Sie haben Todesfälle in Gewahrsam untersucht.