Suchergebnis

Sichere Kulturveranstaltungen

Linke-Regierungsvertreter sehen Kultur ohne Tests gefährdet

Mit der Selbstbeteiligung an den Corona-Tests fürchten sechs Linke-Regierungsvertreter aus den Bundesländern um sichere Kulturveranstaltungen.

Die Abschaffung der kostenfreien Bürgertests erhöhe das Gesundheitsrisiko von Menschen mit geringen Einkommen und gefährde die Existenz von Kultureinrichtungen, heißt es in einem gemeinsamen Appell von Kultursenator Klaus Lederer, Sozialsenatorin Katja Kipping (beide Berlin), Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard und Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (beide Bremen) sowie Kulturminister ...

Flüchtlingsunterkunft

Bund erwartet langen Aufenthalt von Ukrainern

Viele ukrainische Flüchtlinge werden nach Einschätzung der Bundesregierung wohl auch nach einem Ende des Kriegs vorerst in Deutschland bleiben. Das machten Bundesinnenministerin Nancy Faeser und Arbeitsminister Hubertus Heil (beide SPD) beim Besuch einer Einrichtung für Flüchtlinge in Berlin deutlich.

Berlins Sozialsenatorin Katja Kipping (Linke) hält auch ein erneutes starkes Anwachsen der Zahl ukrainischer Kriegsflüchtlinge in der Hauptstadt für möglich.

Mai-Kundgebungen von DBG

Baden-Württemberg gegen Nachhol-Feiertage

Baden-Württembergs Wirtschafts- und Arbeitsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut hat sich gegen das Nachholen von Feiertagen ausgesprochen, wenn diese auf einen Sonntag fallen.

«Unsere Herausforderungen sind in diesen Tagen und Wochen ganz andere: gestörte Lieferketten, hohe Energiepreise, steigende Lebensmittelpreise, um nur die bedeutendsten zu nennen», teilte die CDU-Politikerin am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart mit.

Staatsministerin Ulrike Scharf

Kipping für Nachhol-Feiertage: Kritik von Scharf

Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag - so wie in diesem Jahr der 1. Mai - haben Arbeitnehmer das Nachsehen. Genau das will Berlins Arbeitssenatorin Katja Kipping künftig ändern, zumindest in der Bundeshauptstadt. «Es wäre nur gerecht, wenn Feiertage, die auf einen Sonntag fallen, am darauffolgenden Werktag als Ersatzfeiertag nachgeholt werden», sagte die Linken-Politikerin dem «Tagesspiegel» (Samstagausgabe). «Es geht darum, den Beschäftigen damit etwas zurückzugeben, was ihnen durch einen Zufall des Kalenders weggenommen wird», so Kipping ...

Janine Wissler

Wissler will Linke alleine weiterführen

Die Linken-Vorsitzende Janine Wissler will die Partei bis auf Weiteres alleine weiterführen. Das teilte ein Parteisprecher nach einer Krisensitzung des Bundesvorstands der dpa mit. Wissler habe eine entsprechende Bitte des Bundesvorstands angenommen.

Die Entscheidung folgt auf den überraschenden Rücktritt von Co-Chefin Susanne Hennig-Wellsow nach nur einem Jahr und zwei Monaten an der Spitze der Linken. «Ich stelle heute mein Amt als Parteivorsitzende der Linken mit sofortiger Wirkung zur Verfügung», schrieb sie am Mittwoch auf ...

Ankunft in Berlin

Mehr als 27.500 Ukraine-Flüchtlinge in Deutschland

Immer mehr Ukrainer suchen wegen des russischen Angriffskriegs auf ihr Land Schutz im Ausland. Auch in Deutschland steigt die Zahl der Kriegsflüchtlinge. Wie das Innenministerium mitteilte, registrierte die Bundespolizei in Deutschland bislang 27.491 Kriegsvertriebene aus der Ukraine.

Die tatsächliche Zahl der nach Deutschland eingereisten Ukrainer könne aber «wesentlich höher sein», hieß es dazu. Da es keine Grenzkontrollen gebe, bilde die offizielle Zahl nur einen Teil der Geflüchteten ab.

Flüchtlinge in Berlin

Flüchtlinge sollen schnell in Arbeitsmarkt integriert werden

Arbeitgeber und Gewerkschaften haben dazu aufgerufen, die Integration von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine in den deutschen Arbeitsmarkt zu erleichtern.

«Die Unternehmen, Betriebs- und Personalräte stehen bereit, ihren Anteil zu tragen, diese Menschen aufzunehmen, aus- und fortzubilden und in den Arbeitsmarkt zu integrieren», heißt es in einer am Freitag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA).

Geflüchtete

UN: 1,25 Millionen Menschen aus Ukraine geflohen

Die Zahl der Flüchtlinge aus der Ukraine beläuft sich nach Angaben der UN-Organisation für Migration (IOM) inzwischen auf 1,25 Millionen.

Die Voraussetzungen für schnellen und unkomplizierten Schutz der Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine sind nun auch formell getroffen. Nach der politischen Einigung der EU-Innenminister am Vortag nahmen die EU-Staaten den Beschluss einstimmig an, wie der Rat der EU-Staaten in Brüssel mitteilte. Damit sind die neuen Regeln unverzüglich in Kraft.

Geflüchtete aus Kriegsgebiet in Berlin

Deutschland nimmt immer mehr Ukrainer auf

Immer mehr Menschen aus der Ukraine suchen Schutz vor dem Krieg. Bis Mittwoch waren nach Angaben der Vereinten Nationen bereits eine Million Menschen vor den russischen Angriffen aus dem Land geflohen.

Das Flüchtlingshilfswerk UNHCR stellt sich auf bis zu vier Millionen Flüchtende ein. Nicht alle wollen in den Nachbarländern bleiben.

Das Bundesinnenministerium zählte zuletzt 5000 registrierte Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in Deutschland.

Transportbehälter für Organe

Generelle Zustimmung zu Organspenden weiter hoch

Die grundsätzliche Zustimmung zu Organspenden in Deutschland ist einer Umfrage zufolge weiterhin hoch - ihre konkrete Bereitschaft dazu erklärt haben aber weniger Bundesbürger.

Das Thema generell «eher positiv» sehen 86 Prozent der Befragten, wie die Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) ergab. Einen ausgefüllten Organspendeausweise haben demnach nach eigenen Angaben 41 Prozent.

An diesem Dienstag greifen gesetzliche Neuregelungen mit dem Ziel, dass mehr Menschen konkret über eine Spende nach dem Tod ...