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Kaliczek vor einem Roboterarm

Warum die Ministerin mit ihren Erklärungen zur Batterieentscheidung auf Unverständnis stößt

Der Frust sitz noch immer tief. Auch gut zwei Wochen nach der Entscheidung von Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU), den Zuschlag für den Bau einer Batterieforschungsfabrik Münster und nicht Ulm zu geben, bleibt bei den Beteiligten im Südwesten Unverständnis.

Am Montag nun stellte sich Karliczek ihren Kritikern – und zwar während eines Besuchs in der Batterieforschung in Ulm, die sich vor der Entscheidung so große Hoffnungen auf die Förderung aus Berlin gemacht hatte.

Podcast „Sag's Pauly“: Wie gefährlich ist 5G für die Menschen?

Die Lizenzen sind versteigert. Firmen warten darauf, dass sie endlich die 5G-Frequenzen nutzen zu können, um Daten zwischen Robotern in Echtzeit hin und her zu senden, komplizierte Vorgänge automatisiert zu steuern oder Fahrassistenzsysteme bei selbstfahrenden Autos in Sekundenbruchteilen reagieren zu lassen. 

1000-mal so viele Daten wie bisher Dafür soll mit Hilfe von 5G die tausendfache Menge an Daten übermittelt werden - doch dazu sind deutlich mehr Funkzellen nötig.

Alexander Gerst

„Astro-Alex“ wird Ehrendoktor in Karlsruhe

Der Astronaut Alexander Gerst (43) erhält heute vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) die Ehrendoktorwürde.

Gerst hat 2003 sein Diplom in Geophysik an der Universität Karlsruhe - dem Vorläufer des KIT - gemacht. Die Ehrung wird im Rahmen eines Festakts überreicht. Danach hält „Astro-Alex“ einen Vortrag im Audimax des KIT.

Der gebürtige Künzelsauer war der erste deutsche Kommandant der Internationalen Raumstation ISS.

 Thomas Koch war einer der Referenten.

Sind die heutigen Verkehrsmittel veraltet?

Bei der Intelligent Manufacturing Conference (IMC) 2019 im Kraftwerk Rottweil haben Experten vor 150 Teilnehmern darüber gesprochen, wie die Mobilität der Zukunft aussehen könnte und wie die Branche die vor ihr liegenden Herausforderungen meistern kann. Die Veranstaltung wurde vom Schweizer Werkzeugmaschinenhersteller Tornos organisiert.

Wie werden wir uns in Zukunft fortbewegen? Sind die heutigen Transportmittel veraltet? Sollten wir künftig auf Kraftstoffe wie Diesel, die manche für höchst schädlich halten, verzichten?

Batterietests am Forschungszentrum Münster Electrochemical Energy Technology (MEET):

Keine Batterieforschungsfabrik für Ulm: Entsetzen im Südwesten

Die geplante Forschungsfabrik für Batteriezellen kommt doch nicht nach Ulm. Am Freitag hat Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) überraschend der Stadt Münster den Zuschlag für das vom Bund mit 500 Millionen Euro geförderte Projekt gegeben.

Für die Stadt in Westfalen habe bei fast gleichwertigen Bewerbungen letztlich auch das Recyclingkonzept gesprochen, sagte Karliczek. Die Wiederverwertung soll in Ibbenbühren bei Münster aufgezogen werden – Geburtsort und Heimatwahlkreis der Ministerin.

Batterieforschung

Batterieforschungsprojekt des Bundes ohne Itzehoe

Itzehoe hat den Wettbewerb um den Standort für eine Batteriezellern-Forschungsfabrik verloren. Hauptstandort wird Münster in Nordrhein-Westfalen, wie Forschungsministerin Anja Karliczek (CDU) am Freitag in Berlin bekanntgab. Standorte für einzelne Forschungsaspekte sollen Ulm, Karlsruhe (Baden-Württemberg), Salzgitter (Niedersachsen) und Augsburg (Bayern) werden. Außer Itzehoe (Kreis Steinburg) kommt auch Dresden in Sachsen nicht zum Zuge. Der Bund steckt mehr als eine halbe Milliarde Euro in das Vorhaben.

Batterie-Forschungsfabrik: Experten empfehlen Standort Ulm

Die Stadt Ulm hat gute Chancen, Standort der geplanten Forschungsfabrik für Batteriezellen zu werden, die der Bund mit einer halben Milliarde Euro fördern will. Experten der sogenannten Gründungskommission beim Bundeswirtschaftsministerium haben eine Empfehlung für die Donaustadt abgegeben. „Wir begrüßen das Votum der Gründungskommission und sind fest davon überzeugt, dass Ulm der ideale Standort für die Forschungsfertigung Batteriezelle ist“, sagte am Donnerstag eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums in Stuttgart.

 Labor des Batterieforschungszentrums MEET in Münster: Die sogenannte Gründungskommission hat ein „eindeutiges Votum“ zugunsten

Ulm siegt im Poker um Batterieforschungsfabrik

Die vom Bund mit rund 500 Millionen Euro geförderte Forschungsfabrik zur Fertigung von Batteriezellen kommt wohl nach Ulm. Die sogenannte Gründungskommission gab am Dienstag bei ihrer Sitzung im Bundeswirtschafsministerium ein „eindeutiges Votum“ zugunsten der baden-württembergischen Bewerbung ab, berichtete der „Tagesspiegel“ mit Verweis auf Kommissionskreise.

Nach der Sitzung werden nun die zuständigen Abteilungsleiter aus den Ministerien für Bildung und Forschung sowie Wirtschaft ihren Ministern eine Empfehlung geben.

 EinTeil des Konzerthauses befindet sich über Wasser, das Herzstück befindet sich unter der Oberfläche.

Leutkircher Student entwirft Modell eines schwimmenden Konzerthauses im Bodensee

Im April schloss der junge Leutkircher Noel Rabuffetti sein Architektur-Studium mit einer herausragenden Arbeit und Masterthesis „Arqustica - architecura.aqua.acustica“. Sein Entwurf von einem schwimmenden Konzerthaus im Bodensee samt Restaurant mit Blick auf den See und Konzertsaal unter Wasser wurde mit dem Friedrich-Weinbrenner-Preis prämiert und als beste Arbeit des Semesters ausgezeichnet. Sein außergewöhnliches Werk ist noch bis Ende Juni bei Baunetz Campus zu sehen und kann von jedem bewertet werden.

Roboter für lebensfeindliche Umgebungen

Wenn der Roboter durchs Feuer geht

Sie sehen teils martialisch aus, haben aber etwas vom freundlichen Superhelden Spider-Man: Lernende Roboter, die für Menschen durchs Feuer gehen, tief untertauchen, in verseuchte Areale vordringen oder die Wände hochklettern.

Einige Exemplare stellte das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) vor - zusammen mit einem Bericht, der die Potenziale solcher Systeme in „lebensfeindlichen Umgebungen“ auslotet. Aus Sicht der Wissenschaftler könnten diese schon in vier bis sechs Jahren Menschen bei heiklen Einsätzen unterstützen - bei ...