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Der Drogen-Prozess ist der wohl teuerste Prozess in der Geschichte des Landgerichts Rottweil.

Drogen-Prozess kostet eine Million Euro

Der Drogenprozess, der sich über 20 Verhandlungstage vom 5. November 2019 bis zum 11. Februar dieses Jahres hingezogen hat, ist der wohl teuerste und denkwürdigste Prozess in der Geschichte des Landgerichts Rottweil. Beteiligte und Zuhörer wunderten sich über den enormen Aufwand und rätselten über die Kosten. Nach Recherchen unserer Zeitung handelt es sich um einen Betrag von rund einer Million Euro.

Es ging laut Anklage der Staatsanwaltschaft um bandenmäßigen und teilweise bewaffneten Drogenhandel.

Uwe B. weigert sich, Angaben zur Person zu machen. „Ich interessiere mich für dieses Gericht nicht. Das ist ein Regime. Sie sind

Unflätiger Auftritt vor Gericht: Jobcenter-Messerstecher nennt den Richter „Henker“

Prozessauftakt am Donnerstagmorgen im Landgericht Rottweil. Etliche Fernsehkameras sind auf die Anklagebank gerichtet: Dort sitzt der 58-Jährige, der im Januar eine Mitarbeiterin des Rottweiler Jobcenters mit drei Stichen lebensbedrohlich verletzt hat. Versuchter Mord, lautet die Anklage.

Der Mann schimpft schon nach den ersten Minuten über den Staat, bezeichnet alles als Farce, fällt dem Richter ins Wort, wird unflätig. Uwe B. weigert sich, die üblichen Angaben zu seiner Person zu machen.

Am Landgericht Rottweil musste sich ein 42-Jähriger wegen Vorfällen in Tuttlingen verantworten.

Jahrelange Gewalt und Psychoterror enden mit Einweisung

In einem Prozess, der am 17. April begonnen hatte, hat die 1. Große Strafkammer des Landgerichts Rottweil am Montag den Angeklagten nach sechs nichtöffentlichen Verhandlungstagen, der Anhörung von 15 Zeugen sowie zwei psychiatrischen Gutachtern wegen Schuldunfähigkeit freigesprochen. Der Grund: der 42-Jährige leidet an paranoider Schizophrenie. Er wurde in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen.

Der Mann hatte in den vergangenen Jahren immer wieder Gewalttaten begangen und seine Familie regelmäßig psychisch terrorisiert.

Justitia neben Gerichtsakten

Urteil um Messerstecher-Prozess: „Wir müssen in Tuttlingen ein Zeichen setzen“

Staatsanwältin Isabel Gurski-Zepf hat in ihrem Plädoyer zum Tuttlinger Messerstecher-Prozess vor dem Landgericht Rottweil Klartext gesprochen und Härte demonstriert: „Die Angeklagten sind zwar körperlich hier angekommen, aber nicht in unserer Rechtsordnung.“ Statt diese anzuerkennen, übten sie Selbstjustiz, klagte die Anklägerin. Sie bezog sich dabei nicht nur auf die Täter, drei junge Flüchtlinge aus Syrien, sondern ausdrücklich auch auf ihr Opfer: einen Mann aus dem Kosovo, der bei dem Streit am 9.

In Rottweil hat am zweiten Prozesstag das Opfer einer Messerstecherei ausgesagt.

Prozess um Messerstecherei am Tuttlinger Rathaus: „Die wollten mich umbringen“

Wie und warum ist es in der Nacht zum 9. August des vergangenen Jahres beim Tuttlinger Rathaus zu einer Messerstecherei gekommen, die nur durch glückliche Umstände nicht tödlich endete? Der zweite Prozesstag vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Rottweil am Dienstag hat erste wichtige Hinweise geliefert.

Auf der Anklagebank sitzen drei Männer im Alter zwischen 21 und 28 Jahren mit syrischer Staatsangehörigkeit. Ihnen wird versuchte Tötung vorgeworfen.

Richter Münzer rügte die Arbeit der Ermitteler und Staatsanwaltschaft wegen gravierender Fehler und Versäumnisse.

Gericht rügt „schwere Fehler“

Mit Freisprüchen für einen 43-jährigen Tuttlinger und die einzig angeklagte Frau sowie vier Bewährungsstrafen ist am gestrigen Dienstag nach 19 Verhandlungstagen vor dem Landgericht Rottweil der Prozess geendet, der mit dem Vorwurf des bandenmäßigen Drogenhandels begonnen hatte. Doch davon blieb an am Schluss nur wenig übrig. In den Urteilen ging es nur noch um Drogenhandel „in minder schweren Fällen“.

„Ein denkwürdiges Verfahren geht zu Ende“, begann Karlheinz Münzer, der Vorsitzende Richter, seine ausführliche Urteilsbegründung, ...

Paragrafen-Symbole an Türgriffen

Geschäftsmann getötet: Mord nicht zweifelsfrei geklärt

Im Prozess um den gewaltsamen Tod eines 57-jährigen Geschäftsmanns in Horb am Neckar (Kreis Freudenstadt) hat das Landgericht Rottweil die beiden Angeklagten zu sechs beziehungsweise viereinhalb Jahren Haft verurteilt. Die Kammer sah am Mittwoch nur Raub und Erpressung als erwiesen an. Zu Prozessbeginn hatte die Staatsanwaltschaft den beiden Männern räuberische Erpressung mit Todesfolge vorgeworfen, bei einem der Angeklagten in Tateinheit mit Mord, bei dem anderen mit Totschlag durch Unterlassen.

Tuttlinger fordert Freispruch

Die Urteile im Prozess um bandenmäßigen, bewaffneten Drogenhandel vor dem Landgericht Rottweil könnten – nach vier bis fünf weiteren Verhandlungstagen – bereits am 4. Februar verkündet werden. Das erklärte Karlheinz Münzer, der Vorsitzende Richter der 1. Großen Strafkammer am gestrigen 14. Verhandlungstag. Ursprünglich war geplant, dass sich der Prozess über mehr als 40 Verhandlungstage hinweg bis mindestens Ende April hinziehen wird.

Die Verkürzung liegt daran, dass sich Gericht, Staatsanwalt und die Verteidiger von sieben der neun ...

Im Prozess um bandenmäßigen Drogenhandel vor dem Landgericht in Rottweil ist der Kronzeuge am zehnten Prozesstag ausgeladen word

Der Kronzeuge war Bandenchef

Die Anklage gegen neun Mitglieder – darunter auch Tuttlinger – einer angeblich bewaffneten Drogenbande fällt immer mehr in sich zusammen. Am zehnten Prozesstag vor dem Landgericht stimmten die Staatsanwälte nicht nur der Einstellung zahlreicher Vorwürfe zu, sondern regten auch von sich aus eine „Verständigung“ an. Das heißt: Der bis Mai geplante Prozess könnte schnell enden.

„Ein schönes Märchen“, sagt ein Verteidiger zu einem Kollegen, der gerade die Anklageschrift in den Händen hält.

Am sechsten Verhandlungstag im Prozess um bandenmäßigen, bewaffneten Drogenhandel tritt der Kronzeuge zum ersten Mal auf.

Kronzeuge identifiziert Tuttlinger Angeklagten

Die Suche nach der Wahrheit im Prozess um bandenmäßgen, bewaffneten Drogenhandel vor dem Landgericht Rottweil wird schwierig, wenn nicht unmöglich. Das ist spätestens nach dem sechsten Verhandlungstag (wir berichteten) klar geworden – es ist der Tag, an dem der ominöse Kronzeuge zum ersten Mal auftritt.

Kurz vor neun Uhr morgens fahren drei Autos an einem Seiteneingang des Landgerichts vor. Mehrere Polizisten, bewaffnet mit Maschinenpistolen, steigen aus und geleiten den wichtigsten Zeugen, der aus Angst vor Rache an einem geheimen ...