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Bund und Deutsche Bahn unterzeichnen Vereinbahrung

Milliardenspritze für die Bahn - was haben die Kunden davon?

Bund und Bahn stecken in den kommenden zehn Jahren 86 Milliarden Euro und damit so viel Geld wie nie zuvor in die Sanierung des zum Teil maroden Schienennetzes.

Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und die Bahn-Spitze sprachen am Dienstag bei der Unterzeichnung einer neuen Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung von einer historischen Modernisierungsoffensive. „Es wird das Jahrzehnt der Schiene“, sagte Scheuer. „Ich erwarte, dass die Bahn diese Chancen nutzt.

WLAN im Regionalverkehr

Pro Bahn: Internet in Regionalzügen ist ein Problem

Der Fahrgastverband Pro Bahn hat die Verfügbarkeit von kostenfreiem WLAN im deutschen Schienen-Regionalverkehr als unzureichend kritisiert.

„Besonders in der Fläche ist das zum Teil ein großes Problem“, sagte der Ehrenvorsitzende Karl-Peter Naumann der Deutschen Presse-Agentur. Das liege vor allem an den sogenannten Weißen Flecken, also der mangelhaften Abdeckung mit Sendemasten der Mobilfunkanbieter. „Da muss noch viel passieren“, forderte Naumann.

Pro Bahn für bessere Mobilfunk-Abdeckung im Regionalverkehr

Der Fahrgastverband Pro Bahn hat die Verfügbarkeit von kostenfreiem WLAN im deutschen Schienen-Regionalverkehr als unzureichend kritisiert. „Besonders in der Fläche ist das zum Teil ein großes Problem“, sagte der Ehrenvorsitzende Karl-Peter Naumann der Deutschen Presse-Agentur. Das liege vor allem an den sogenannten Weißen Flecken, also der mangelhaften Abdeckung mit Sendemasten der Mobilfunkanbieter. „Da muss noch viel passieren“, sagte Naumann. Andere Länder seien deutlich weiter.

Verspätungen der Bahn

Bahn verspätet: Diese Apps helfen Kunden, ihr Geld zurückzubekommen

Eine Handvoll Start-Ups profitiert derzeit von einer Service-Lücke bei der Deutschen Bahn. Die jungen Unternehmen ermöglichen es den Kunden, per App die Erstattung ihres Fahrpreises beim Konzern zu beantragen, wenn ihr Zug verspätet war.

Auf dem offiziellen Weg ist das bislang ausschließlich über ein analoges Formular möglich. Egal ob postalisch oder über den Serviceschalter der Bahn, das Papierverfahren gilt als umständlich. Die Deutsche Bahn arbeitet daran, das zu ändern.

Bahncard

Kreise: Bahn möchte Bahncards billiger machen

Kommt nach der Preissenkung im Januar ein Extra-Rabatt für Millionen Bahnkunden? Die Deutsche Bahn plant, im nächsten Jahr auch die Bahncards zehn Prozent günstiger anzubieten.

Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Konzernkreisen. Der Preisnachlass bei Bahncard 50 und Bahncard 25 hänge aber davon ab, ob auch für sie die Mehrwertsteuer sinke, hieß es.

Verhandlungen zwischen Bund und Ländern dazu laufen bereits. Von Fahrgastseite verlautete: Nicht nur an Preisen, auch an der Qualität müsse die Bahn weiter arbeiten.

Sturm im Norden

EU-Staaten gegen Bahn-Entschädigungen bei höherer Gewalt

Bahnreisende in Europa sollen nach dem Willen der EU-Staaten künftig weniger Entschädigungsansprüche bei Verspätungen haben.

Die EU-Verkehrsminister verständigten sich in Brüssel darauf, Bahnunternehmen in Fällen höherer Gewalt - etwa bei extremen Wetterbedingungen - von der Entschädigungspflicht zu befreien. Von Verbraucherschützern kam scharfe Kritik. Bevor die Änderungen in Kraft treten können, müsste noch eine Verständigung mit dem Europaparlament gefunden werden.

Personen drängen in einen Zug

Auslastung der Fernzüge deutlich gestiegen

Samt Koffer im Gang hocken oder Rumlungern im Bord-bistro: Wer zu Stoßzeiten ohne Reservierung in den ICE einsteigt, muss mitunter leidensfähig sein. Denn immer mehr Menschen fahren mit der Bahn, doch das Zugangebot wuchs bislang nicht in gleichem Maße mit. Das bedeutet: Die Auslastung der Fernzüge steigt stetig.

Waren Intercity und ICE im Jahr 2008 mit 44,2 Prozent in der Regel nicht mal halb voll, stieg die Quote bis 2018 auf 56,1 Prozent.

Voller Zug

Züge werden voller: Diskussion um Reservierungspflicht

Samt Koffer im Gang hocken oder Rumlungern im Bordbistro: Wer zu Stoßzeiten ohne Reservierung in den ICE einsteigt, muss mitunter leidensfähig sein. Denn immer mehr Menschen fahren mit der Bahn, doch das Zugangebot wuchs bislang nicht in gleichem Maße mit.

Das bedeutet: Die Auslastung der Fernzüge steigt stetig. Waren Intercity und ICE im Jahr 2008 mit 44,2 Prozent in der Regel nicht mal halb voll, stieg die Quote bis 2018 auf 56,1 Prozent.

Neue Sitze für den ICE 4

Besser sitzen: Die Deutsche Bahn kündigt mehr Komfort an

Die neuen Sitze für den ICE sehen auf den flüchtigen ersten Blick nicht groß anders aus als die alten. Wer sich fragt, warum auch, unterschätzt, wie wichtig Bahnfahrern bequemes Sitzen gerade auf langen Strecken ist.

Das Unternehmen hat einiges an Zeit, Geld und Ideen investiert, um der Frage nachzugehen, was so ein ICE-Sitz braucht, damit die Kunden möglichst wenig zu meckern haben. Am Mittwoch hat die Bahn die neuen Sitze im Rahmen ihrer Veranstaltung „Mobilität erleben 2019“ vorgestellt.

Online-Ticket der Bahn

Nach 20 Jahren erfindet die Bahn das Online-Ticket neu

Man steigt mit Cargo-Hose in den Interregio, das Radio dudelt „Mambo No. 5“ und zu Hause rödelt ein 56-k-Modem. Unter Pfeifen und Knarzen öffnet sich der Weg ins Internet: Das war die Welt 1999, und das weltweite Netz war für viele wirklich Neuland.

Dennoch lief am 25. Oktober Deutschlands erstes digitales Bahnticket aus einem Computerdrucker. 20 Jahre später ist es normal, online zu buchen, und das Ticket in der App verdrängt nach und nach den Ausdruck.